Ziele und Inhalte
 Psychosen aus dem schizophrenen Formenkreis werden phänomenologisch sehr unterschiedlich wahrgenommen und deshalb aus verschiedenen wissenschaftlichen Perspektiven erforscht. In der reduzierenden Sicht der biologischen Psychiatrie werden Psychosen als zentralnervöse Funktionsstörungen aufgefasst, denen eine neurobiologische und molekular fassbare Grundlage zugeordnet werden kann.
Dies bedeutet für die Forschung innerhalb der Arbeitsgruppe molekulare Schizophrenieforschung zwei wesentliche Grundausrichtungen: 1. Pathogeneseforschung
 Zum einen müssen Anstrengungen unternommen werden, die neurobiologischen Grundlagen besser zu beschreiben, sowohl mit Methoden der Biochemie, Molekular- und Verhaltensbiologie an geeigneten Tiermodellen als auch durch Definition neurobiologischer Marker am erkrankten Patienten selbst. 2. Therapieforschung
 Ferner sind wesentliche Fortschritte in der Behandlung und Rehabilitation der an schizophrenen Psychosen erkrankten Menschen zu erwarten, wenn innovative, pharmakologische Therapien optimiert werden und andererseits die neurobiologischen Effekte nicht-pharmakologischer Therapieformen greifbar dargestellt werden. |