Laufende Projekte
 Late-life depression in primary care: needs, health care utilization and cost
S. Weyerer, J. Werle, A. Hoell, M. Feuerhack
Funding: BMBF-Project AgeMooDe (2011-2014)
The aims of the project are the description of met and unmet care needs, formal and informal health care utilization and costs, the identification of determinants of needs, health care utilization and costs integrating perspectives of different actors involved (patient, general practitioner, caring relatives or close social network), the identification of depression-specific need, care and cost pattern as well as of risk groups with high unmet needs and high service utilization and costs. A further aim to establish optimized care is the development of a prediction score to identify especially underserved groups.
Large multi-centric primary care-based prospective cohort study (Coordinating investigator: S. Riedel-Heller, University of Leipzig); Data collection will be conducted in GP surgeries in four urban areas (Bonn, Hamburg, Leipzig, Mannheim). 6,000 randomly selected primary care patients (age: 75+ years) will be screened to identify 600 depressed cases and 600 non-depressed controls. Fully structured clinical interviews will be performed by trained scientific staff at the participants’ homes at baseline and at one follow-up wave after one year. Moreover, information from the GPs (via questionnaire) and from 500 caring relatives (via short fully structured carer interview) of cases and controls will be additionally gathered at baseline and follow-up.
Interprofessional collaboration and communication in nursing homes: a qualitative exploration of problems in medical care for nursing home residents and development of improvement strategies
S. Weyerer, J. Werle, A. Hoell, M. Feuerhack
Funding: BMBF-Project INTERPROF (2011-2014)
This qualitative, multicenter study (Coordinating investigator: E. Hummers-Pradier, Medizinische Hochschule Hannover) explores collaboration and communication between nurses and +general practitioners (GPs) in nursing homes, as well as the needs and expectations of nursing home residents and their families. A small scale feasibility study will test a practice based intervention that will be based on the findings of the preceding in-depth analysis to improve the interprofessional collaboration. Therewith it represents the initial steps of Campbell’s framework for development, implementation and evaluation of complex interventions in health care.
In a multi-faceted approach, we will explore the care needs and problems in interprofessional collaboration in face to face interviews with GPs, nurses, residents and relatives in nursing homes of three regions. Parallely, GPs visits in nursing homes will be observed directly to gain a broader insight into every day proceedings and problems. Essential findings from interviews and observations and possible amendments to inter-professional collaboration will then be discussed in mono- and inter-professional focus groups with the aim to complete our profound insight and to discuss possible solutions and models of reorganisation. Qualitative analyses will be completed by a multiprofessional expert workshop on possible change models, where a collaboration script or communication model will be developed. This interprofessional intervention model will then be implemented in four nursing homes in Hanover in order to assess acceptance and feasibility.
Früherkennung, Verlauf und Versorgungsaufwand der Demenz in der hausärztlichen Versorgung
S. Weyerer, J. Werle, T. Kaufeler, S. Eifflaender-Gorfer, L. Köhler, M. Schäufele
Finanzierung: BMBF-Projekt AgeCoDe (2007-2013)
Bei diesem Antrag handelt es sich um die Verlängerung, als auch inhaltliche Erweiterung einer erfolgreichen Kohortenstudie in 6 Städten (Bonn, Düsseldorf, Hamburg, Leipzig, Mannheim, München) bei über 3000 unselektierten Patienten aus der hausärztlichen Versorgung (>75 Jahre). Die erste Projektphase wurde von 2002-2007 vom BMBF innerhalb des Kompetenznetzes Demenzen (KND, Projekt E 3.1) finanziert.
Aus der ersten Projektphase fortgeschriebene Ziele:
- Identifikation von Risikofaktoren und Prodromalsymptomen von degenerativen Demenzen
- Bestimmung des prädiktiven Wertes von neuropsychologischen Tests und Hausarzteinschätzungen von kognitiver Beeinträchtigung für die Konversion zur Demenz
- Erstellung eines prognostischen Modells für die Konversion zur degenerativen Demenz bei zunächst nicht dementen Personen innerhalb von 9 Jahren, basierend auf Risikofaktoren, Prodromalsymptomen und Ergebnissen aus neuropsychologischen Tests
- Entwicklung eines Instruments für die Frühdiagnose von Demenzen in der hausärztlichen Versorgung
Neue Projektziele:
- Bestimmung und Vorhersage der Geschwindigkeit des kognitiven und funktionellen Abbaus und der Komplikationen innerhalb der Population von inzidenten Fällen von degenerativer Demenz
- Vorhersage von Mortalität und Morbidität von dementen vs. nicht dementen Patienten
- Einschätzung der Behandlungsbedürfnisse, der Inanspruchnahme des Gesundheitswesens und der Kosten in verschiedenen Erkrankungsstadien von inzidenten Fällen von Demenz verglichen mit nicht dementen Kontrollen
Erwartete Ergebnisse:
- Entwicklung von Instrumenten für die Vorhersage und Früherkennung von degenerativen Demenzen in der hausärztlichen Versorgung
- Entwicklung von Instrumenten für die Vorhersage des kognitiven und funktionellen Abbaus und der Komplikationen innerhalb der Population von inzidenten Fällen von degenerativer Demenz
- Quantifizierung von Behandlungsbedürfnissen und Kosten von inzidenten Fällen von Demenz in der hausärztlichen Versorgung
- Empfehlungen für den Leistungsumfang und für die Allokation von finanziellen Ressourcen für Patienten mit degenerativer Demenz
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Erhaltung und Förderung von Mobilität, Sicherheit und anderen Komponenten der Lebensqualität bei Menschen mit Demenz. Eine Evaluationsstudie zur Primärprävention in Pflegeheimen
M. Schäufele, S. Weyerer, I. Hendlmeier, A. Hoell, L. Köhler
Finanzierung: BMBF (2007-2010)
Evaluiert wird die Wirksamkeit interdisziplinärer Versorgungsleitlinien für die Primärprävention von Einschränkungen der Mobilität und die Förderung von Sicherheit und anderen Komponenten der Lebensqualität bei Menschen mit demenziellen Einschränkungen in stationären Einrichtungen. In die längsschnittliche, über ein Jahr angelegte Evaluation sollen 30 bis 40 stationäre Pflegeeinrichtungen einbezogen werden, die sich gleichmäßig (je 15 bis 20 Heime) auf eine Interventions- und eine Kontrollgruppe verteilen. In den Interventionseinrichtungen werden Leitlinien implementiert. Es sind drei Erhebungszeitpunkte vorgesehen, an denen a) die demenzkranken, noch gehfähigen Bewohnerinnen und Bewohner im Hinblick auf mobilitäts-, sicherheits- und andere lebensqualitätsbezogene Merkmale sowie b) Struktur- und Prozessmerkmale der Einrichtungen untersucht werden. Die Ergebnisse tragen wesentlich zur Qualitätsentwicklung, -sicherung und -prüfung in der stationären Pflege in Deutschland bei.
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Komorbildität und Multimorbidität in der hausärztlichen Versorgung
S. Weyerer, J. Werle, R. Maier, M. Schäufele
Finanzierung: BMBF-Projekt MultiCare (2008-2013)
Die Hauptziele des Projekts, das in 8 Städten (Bonn, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Jena, Leipzig, Mannheim, München) durchgeführt wird, sind:
- Multimorbiditätsmuster in der Population der älteren Hausarztpatienten zu identifizieren,
- innerhalb dieser Muster besonders den Zusammenhang zwischen psychischen und somatischen Beschwerden und Erkrankungen zu analysieren
- den Schweregrad und die Folgen von Multimorbiditätsmustern für ältere Menschen und ihre Versorgung in Hausarztpraxen im Zeitverlauf zu untersuchen
- die Ressourcen und Versorgungskosten von älteren Patienten mit Mulitmorbidität zu bestimmen und
- die Qualität der hausärztlichen Versorgung für multimorbide Patienten mittels spezifischer Interventionen zu verbessern.
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Gesundheit und demographische Veränderungen
S. Weyerer, M. Schäufele, T. Kaufeler
Finanzierung: EU INTERREG IV B (2008-2012)
Die Ziele des Projekts sind:
- Erfassung der Probleme, die das Älterwerden der Bevölkerung auf dem Gebiet des Gesundheitswesens mit all seinen Konsequenzen mit sich bringt, indem man von den Kenntnissen und der Praxis jedes einzelnen Partners profitiert. Schließlich soll ein Expertenteam geschaffen werden, das neue Vorschläge macht, die erfahrungs- und lösungsorientiert sind, um den schwierigen gemeinsamen und transnationalen Problemen begegnen.
- Austausch und Transfer von Kompetenzen und Technologie der verschiedenen Partner bezüglich der Gesundheitsbetreuung ihrer älterern Bewohner
- Anwendung der Informations- und Kommunikationstechnolgien, die durch die Zusammenarbeit der Gruppe "Hospital", im Rahmen des INTERREG IIIB Programms eingerichtet wurden. Ausbau und Schaffung von neuen Möglichkeiten, die dem gegenwärtigen Programm INTERREG IVB dienen.
------------------ Projekte (abgeschlossen)
 Entwicklung und exemplarische Erprobung eines Qualitätsniveaus zum Thema "Mobilität und Sicherheit bei Menschen mit demenziellen Einschrankungen"
M. Schäufele, S. Weyerer
Finanzierung: BMFSFJ im Rahmen des Modellvorhabens "Qualitätsentwicklung von Pflege und Betreuung", ein Projekt der "Bundeskonferenz zur Qualitätssicherung im Gesundheits- und Pflegewesen e. V. (BUKO-QS)"
Versorgung, Betreuung und besondere Wohnformen für dementiell erkrankte ältere Menschen.
Vertiefende Untersuchung im Rahmen des Projektverbundes "Möglichkeiten und Grenzen des selbstständigen Lebens (MuG IV)"
M. Schäufele, S. Weyerer
Finanzierung: BMFSFJ
Einführung milieutherapeutisch orientierter Demenzwohngruppen im stationären Bereich mit begleitender Evaluation
Kooperationspartner: Sozialplanung in Baden-Württemberg e.V.
S. Weyerer, M. Schäufele, C. Rockenbach
Finanzierung: BMFSFJ Förderschwerpunkt "Altenhilfestrukturen der Zukunft"
Stationäre Versorgung Demenzerkrankter in Baden-Württemberg im Umbruch: Neue und alte Konzepte im Vergleich
M. Schäufele, S. Weyerer, S. Teufel
Finanzierung: Sozialminsterium Baden-Württemberg
Evaluation der besonderen stationären Dementenbetreuung in Hamburg
S. Weyerer, M. Schäufele, H. Sattel, I. Hendlmeier, C. Kofahl
Finanzierung: BMFSFJ
Alt, verwirrt - allein gelassen? Ein Beitrag zur besseren Versorgung älterer demenziell erkrankter Menschen in der PAMINA-Region
S. Weyerer, M. Schäufele, H.-J. Salize, M. Berthel, I. Hendlmeier, T. Kaufeler, S. Marwedel, M. Schnitzler
Finanzierung: Landeswohlfahrtsverband Baden, EU
Früherkennung und medizinische Versorgung von Patienten mit Demenzen und leichter kognitiver Beeinträchtigung in der Allgemeinmedizin
S. Weyerer, M. Schäufele, G. Adler, S. Gorfer, T. Kaufeler, J. Werle
Finanzierung: BMBF: Kompetenznetz Demenzen, Multicenterstudie in Bonn, Düsseldorf, Hamburg, Leipzig, Mannheim, München
Demenzielle und andere psychische Erkrankungen bei älteren Menschen in Privathaushalten: Potenziale und Grenzen (bundesweite Studie)
M. Schäufele, S. Weyerer, D. Bäuerle, K. Fink, L. Köhler, I. von Kreutzbruck, E. Kunz, H. Novak, D. Spangler, T. Ternes, S. Teufel
Finanzierung: BMFSFJ
Möglichkeiten und Grenzen einer selbständigen Lebensführung in Einrichtungen
M. Schäufele, S. Weyerer, L. Köhler, S. Lode
Finanzierung: BMFSFJ
Mortalitäts- und Institutionalisierungsrisiko von Demenzkranken: Eine repräsentative 9-Jahres Follow-up Studie in Mannheimer Hausarztpraxen
M. Schäufele, H. Bickel, S. Weyerer
Finanzierung (Ersterhebung): BMBF
Determinanten und Auswirkungen des hohen Verbrauchs von Psychopharmaka in Alten- und Altenpflegeheimen: Eine prospektive epidemiologische Studie in der Stadt Mannheim
S. Weyerer, M. Schäufele, A. Zimber
Finanzierung: BMBF, Förderschwerpunkt: Biologische und psychosoziale Faktoren von Drogenmissbrauch und Drogenabhängigkeit
Vierjahres-Follow up-Untersuchung über 65-jähriger psychiatrischer Patienten zur Differentialdiagnostik von Demenz und Depression
S. Weyerer, H. Förstl, P. Baumgart, F. Helgenberger
Finanzierung: BMBF, ZI
Langfristiger Verlauf und Mortalitätsrisiko bei depressiven und dementen Altenheimbewohnern in Mannheim
S. Weyerer, S. König
Finanzierung: BMBF, ZI
Die Beurteilung von Alltagsaktivitäten, Verhaltensauffälligkeiten und sozialen Kontakten bei Altenheimbewohnern durch das Pflegepersonal: Eine Untersuchung zur Interrater-Reliabilität
S. Weyerer, K. Gaeth, A. Zimber
Finanzierung: BMBF, ZI
Gebrauch von Benzodiazepinen und anderen Psychopharmaka in Alten- und Altenpflegeheimen: Eine prospektive Studie zu individuellen und institutionellen Determinanten sowie Auswirkungen der Langzeiteinahme
S. Weyerer, A. Zimber, M. Schäufele, T. Hönig
Finanzierung: BMBF, Förderschwerpunkt: Biologische und psychosoziale Faktoren von Drogenmissbrauch und Drogenabhängigkeit
Arbeitsbedingungen und Arbeitsbelastungen des Pflegepersonals: Eine empirische Studie in Mannheimer Alten- und Altenpflegeheimen
S. Weyerer, A. Zimber
Finanzierung: Forschungsfonds der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg
Arbeitsbelastungs- und Gesundheitsrisiken in der Alten- und Krankenpflege: Eine Pilotstudie in stationären Einrichtungen in Mannheim
S. Weyerer, A. Zimber, S. Becker, M. Mussell
Finanzierung: Forschungsfonds der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg
Weiterentwicklung der Versorgungskonzepte für Demenzerkrankte in teil- und vollstationären Pflegeeinrichtungen (Gutachten)
S. Weyerer, A. Zimber, M. Schäufele, T. Hönig in Zusammenarbeit mit S. Heeg (Sozialplanung in Baden-Württemberg, Stuttgart)
Finanzierung: Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Sozialordnung Baden-Württemberg
Entwicklung und Evaluation eines Screening-Instruments zur Erfassung von Risikofaktoren psychischer Beanspruchung der Krankenpflege
A. Zimber, S. Weyerer, H. Sattel
Finanzierung: Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW)
Gesundheitsförderung durch Schlüsselqualifikationen: Entwicklung und wissenschaftliche Evaluation eines Qualifizierungsprogramms für Pflegepersonen in der stationären Altenhilfe
A. Zimber, A. Albrecht, C. Geiger-Kabisch, A. Rudolf, S. Teufel, S. Weyerer
Finanzierung: Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW)
Gesundheitsrisiken in ambulanten Pflegediensten
S. Weyerer, M. Schäufele, A. Rudolf, S. Teufel, H. Sattel
Finanzierung: Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) |