Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters

Ärztlicher Direktor und Komm. Stellvertretender Direktor

Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Tobias Banaschewski
Tel.: 0621 1703-4501, E-Mail

Sekretariat: Tel.: 0621 1703-4502
Beate Rothacker, E-Mail
Petra Cascone, E-Mail

Leitende Oberärztin

Priv.-Doz. Dr. Luise Poustka
E-Mail

Sekretariat: Tel.: 0621 1703-4522
Monika Pisterer, E-Mail
Andrea Morawetz, E-Mail

Allgemeines

Allgemeines

Die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters (KJP) bietet für das Einzugsgebiet Mannheim und nördlicher Rhein-Neckar-Kreis die ambulante und stationäre Versorgung kinder- und jugendpsychiatrischer Patienten an. Für seltene und schwer zu behandelnde Störungen besteht auch eine überregionale Versorgungsmöglichkeit. Behandlung und Diagnostik in der KJP betreffen das gesamte Fachgebiet kinder- und jugendpsychiatrischer Krankheitsbilder. Dabei orientiert sich das therapeutische Konzept in erster Linie an verhaltens- und systemisch-familientherapeutischen Prinzipien. Aber auch heilpädagogische, physio- und ergotherapeutische Angebote kommen zum Einsatz. Um die besondere Situation eines stationären Aufenthalts von Kindern und Jugendlichen zu berücksichtigen, erfolgt  die Diagnostik, Beratung und Therapie der jungen Patienten immer in enger Zusammenarbeit mit Eltern, Erziehungsberechtigen und Institutionen aus dem Umfeld der Kinder und Jugendlichen. . Auch die multiprofessionellen Teams auf den Stationen sind darauf abgestimmt und setzen sich aus ÄrztInnen, PsychologInnen, SozialarbeiterInnen, PädagogInnen sowie Gesundheits- und KrankenpflegerInnen zusammen. 

 

Die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters ist in ihrem Fachgebiet an der Ausbildung der Studierenden an der Medizinische Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg beteiligt  und bietet außerdem ihren  Ärzten und Ärztinnen  fachärztlichen sowie psychotherapeutischen Weiterbildungsveranstaltungen an.

Ambulanz

Ambulanz der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters

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Stationen

Stationen

Station Asperger (3a)

Tel. 0621 1703-4620

14 vollstationäre Behandlungsplätze stehen für 10- bis 14-jährige Kinder und Jugendliche zur Verfügung. Das Spektrum der hier behandelten Krankheitsbilder reicht von hyperkinetischen Störungen mit oder ohne Sozialverhaltensauffälligkeiten bis zu früh beginnenden Essstörungen, Zwangs- und Angststörungen, affektiven Störungen und tiefgreifenden Entwicklungsstörungen.

Station Corboz (3b)

Tel.: 0621 1703-4640

12 vollstationäre Behandlungsplätze für Jugendliche im Alter von 15 bis 18 Jahren. Der Schwerpunkt liegt auf der Behandlung von expansiven Verhaltensstörungen, schizophrenen Psychosen, früh beginnenden Persönlichkeitsstörungen und Patienten mit Störungen die eine besonders beschützte und intensive Behandlung erfordern. Hier können auch Patientinnen und Patienten mit einer Unterbringungsgenehmigung nach §1631 b BGB oder nach UBG behandelt werden.

Station Harbauer (3 c)

Tel.: 0621 1703-4660

14 vollstationäre Behandlungsplätze für Kinder im Vor- und Grundschulalter mit expansiven Verhaltensstörungen, tiefgreifenden Entwicklungsstörungen, Ausscheidungsstörungen, Angststörungen und affektiven Störungen und anderen psychischen Störungen, die in der frühen Kindheit beginnen.

Station Dührssen (3 d)

Tel.: 0621 1703-4680

13 vollstationäre Behandlungsplätze für Jugendliche im Alter von 14 bis 18 mit überwiegend internalisierenden Störungen wir Essstörungen, Angst- und Zwangsstörungen oder affektiven Störungen, aber auch schizophrenen Psychosen oder tiefgreifenden Entwicklungsstörungen. 

Gruppenangebote

Gruppenangebote für ambulante und stationäre Patienten

Gruppe für Patienten mit Essstörungen (Magersucht und Bulimie)
Leitung: Dr. Mariam Salvati

Gruppentherapie für Patienten mit Autismus-Spektrumsstörungen
Alter 6-10 Jahre
Leitung: Marita Bock und Armin Wunder
Alter: 12-16 Jahre
Leitung: Dr. Tanja Schad-Hansjosten und Idil Sungurtekin
Stefan Heintz und Christiane Bach

Soziales Kompetenztraining (Erlernen und Einüben sozialer Fertigkeiten)
Leitung: Sabine Frasetto und Andreas Willerding

Marburger Konzentrationstraining
Leitung: Sabine Frasetto

Gruppenelterntraining für Eltern hyperaktiver Kinder
Leitung: Dr. Adriane Schneider, Claus Staudter, Petra Lang, Idil Sungurtekin

DBT-A Eltern-Jugendlichen-Gruppe für Jugendliche mit selbstverletzendem Verhalten
Leitung: Dr. Sarah Hohmann, Dr. Jasmin Knapp

Supervision

Supervision

Folgende Einrichtungen in Mannheim werden durch ärztliche Mitarbeiter der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters konsiliarisch betreut:

Internationaler Bund für Sozialarbeit (IB), Bildungszentrum Mannheim
Berufsvorbereitender Lehrgang für Jugendliche und junge Erwachsene
Neckarauer Str. 106-116
68163 Mannheim
www.internationaler-bund.de
Betreuung durch: Adriane Schneider

Kinder- und Jugendheim Wespinstift
Mecklenburger Str. 56
68309 Mannheim
www.wespin-stift.de
Betreuung durch: Dr. Mahmud Ben-Dau und Dr. Ina vonCeumern

Johann-Peter-Hebel-Heim
einschl. Wohngruppe für psychisch kranke Jugendliche
Am Kuhbuckel 43-49
68305 Mannheim
www.johann-peter-hebel-heim.de
Betreuung durch: Stefanie Weber

Katholisches Kinder- und Jugendheim St. Joseph
Notaufnahmen St. Joseph und St. Agnes
Wormser Str. 25
68309 Mannheim
www.kjh-josef.de
Betreuung durch: Stefanie Weber und Dr. Ina von Ceumern

Schule

Schule für Kranke II

Schulleitung: Dipl.-Päd. Petra Rexroth, M.A. (SR'in) / Julia B. Jimenez (SKR'in)

Adresse: Schule für Kranke II am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit
J 5, 68159 Mannheim

Kontakt: Fon: 0621  1703-1650; Fax: 0621 1703-1655; E-Mail

Die Klinikschule (Schule für Kranke II) ist eine öffentliche Mannheimer Schule, in der alle Kinder und Jugendliche unterrichtet werden, die stationär in der Kinder- und Jugendpsychiatrie am ZI behandelt werden. 

Die Außenstelle der Schule befindet sich am Kinderheim Wespinstift in Mannheim- Vogelstang. Dort werden zwei Intensivgruppen unterrichtet.
Schulträger ist die Stadt Mannheim, die Schulaufsicht liegt beim Staatlichen Schulamt Mannheim.

Recht auf Bildung: Die Klinikschule sichert das Recht auf Bildung und Erziehung junger Menschen, auch wenn diese wegen einer längeren Erkrankung nicht ihre Heimatschule besuchen können. Die Klinikschule kann Prüfungen abnehmen und Zeugnisse ausstellen.

Die Schülerinnen und Schüler aller Alters- und Klassenstufen, Bildungsgängen und Schularten kommen vorwiegend aus Mannheim und dem Rhein-Neckar-Kreis, aus anderen Teilen Baden-Württembergs, Rheinland-Pfalz, Hessen oder auch aus anderen Bundesländern.

Die Lehrerinnen und Lehrer haben die Lehrbefähigung für Grund- und Hauptschule, für Realschule und Gymnasium oder für die verschiedenen Sonderschulen.

Der Unterricht: Die Schüler lernen in Gruppen von sechs bis acht Schülern. Methodisch und didaktisch orientiert sich der Unterricht an der individuellen Leistungsfähigkeit, am Leistungsstand des einzelnen Schülers und am Stoffplan der Heimatschule.

Sonderpädagogischer Förderbedarf: Die Klinikschule ist laut Schulgesetz Baden-Württemberg eine Sonderschule für alle Schularten.
Besonderer Förderbedarf entsteht durch die Beeinträchtigung von Lernen und von Leistung durch die Krankheit.

Diagnostik und Beratung sind wichtige Aufgaben unserer Lehrkräfte.

Förderdiagnostische Ziele sind: die gesunden Anteile zu stärken und Lernfähigkeit aufzubauen, Lernrückstände aufzuholen, Teilleistungsstörungen zu erkennen und Therapieschritte aufzuzeigen, Lernmotivation freizusetzen und Fertigkeiten zu aktivieren, Reintegration beratend zu unterstützen, Schullaufbahnwechsel einzuleiten und Berufsorientierung anzubahnen.

Zusammenarbeit mit der Klinik: Als Fachteam zu den Fragen des Lernens und der Schullaufbahn arbeiten wir in enger Kooperation mit den verschiedenen Ebenen der Klinik zusammen und nehmen an Visiten, schulrelevanten Fallbesprechungen, Eltern- Jugendamts- und Hilfeplangesprächen teil.

Zusammenarbeit zwischen Klinikschule - Heimatschule: Klinikschule und Heimatschulen arbeiten in enger Kooperation. Während des Klinikaufenthaltes sollen keine Lernlücken entstehen. Nach der Entlassung aus der Klinik nehmen die Schülerinnen und Schüler möglichst wieder am Unterricht ihrer Heimatklasse teil. Dazu arbeiten sie in der Klinikschule an ihrem Unterrichtsstoff, schreiben Klassenarbeiten, lernen auf Prüfungen, können Zeugnisse bekommen. Oder sie arbeiten an speziellen Förderprogrammen, um Lernschwierigkeiten überbrücken und überwinden zu können.

Sonderpädagogische Beratungsstelle: Eine Beratungsstelle wurde an der Schule eingerichtet: für Kinder im Vorschulater in stationärer oder ambulanter Behandlung des ZI bei sonserpädagogischer Fragestellung und Förderbedarf, für Schüler und Eltern bei Entwicklungs-, Lern- und Sprachstörungen im Zusammenhang mit psychiatrischen Auffälligkeiten, für vorschulische Einrichtungen, Schulen und Frühberatungsstellen als Kontaktmöglichkeit zur Ambulanz der Kinder- und Jugendpsychiatrischen Klinik im ZI.

Flyer

Links

Klettergerüst in der KJPP
Klettergerüst in der KJPP

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