Zentrale Aufnahme / Ambulanzen

Zentralambulanz / Notfall-Management

Zentralambulanz

Zentralambulanz

Leitung / Ambulanzorganisation: Dr. med. Oliver Hennig

Die Zentralambulanz umfasst die Psychiatrische Ambulanz, die Gedächtnisambulanz, die Psychosomatische Ambulanz, die Neuropsychologischen Ambulanzen und die Suchtmedizinische Ambulanz.

Ab sofort erreichen Sie die 

  • Psychiatrische Ambulanz
  • Gedächtnisambulanz
  • Psychosomatische/Neuropsychologische Ambulanzen
  • Suchtmedizinische Ambulanz

Montag bis Freitag, 8:30 bis 17:00 Uhr
unter folgender Telefonnummer: 0621 1703-2850 oder
E-Mail Zentralambulanz(at)zi-mannheim.de

Rezeptbestellung per Online-Formular

  • Die Kinder- und Jugendpsychiatrische Ambulanz
    erreichen Sie unter: 0621 1703-4804.

Notfall

Notfall-Management

Anmeldung Case Management der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie:

Tel. 0621 1703-2150
Fax 0621 1703-2155
E-Mail casemanangement(at)zi-mannheim.de

In Zusammenarbeit mit dem Aufnahmedienst koordiniert und begleitet unser Case Management die Aufnahmesteuerung von Patienten, die sich in der Notfallambulanz der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie vorstellen oder für eine stationäre Aufnahme angemeldet werden (Therapiegebäude, EG, Raum 015, Tel. 0621 1703-2150).

Notfallpatienten für die Suchtmedizinische Klinik stellen sich zunächst bitte beim Service der Zentralambulanz vor (Therapiegebäude, EG, Raum 020, Tel. 0621 1703-2850).

Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie

Psychiatrische Ambulanz

Psychiatrische Ambulanz

In der Psychiatrischen Ambulanz bietet Ihnen die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des ZI ambulante Diagnostik, Beratung und Behandlung auf Basis aktueller Forschungsergebnisse. Sie umfasst die psychiatrischen Angebote unserer Hochschulambulanz, Institutsambulanz, der Privatambulanz sowie unserer an aktuellen Entwicklungen orientierten Spezialambulanzen. Für Ihre fachkundige Diagnostik und Therapie arbeiten wir in einem multiprofessionellen Team aus Ärzt/innen/en, Psycholog/innen/en, Sozialarbeiter/innen/n, medizinischen Fachangestellten und einer Sekretärin.

Über die Diagnostik und Behandlung hinaus haben Sie die Möglichkeit, die Weiterentwicklung des psychiatrischen Wissensgebietes durch die Teilnahme an Forschungsprojekten zu unterstützen.

Bitte bringen Sie zum Ersttermin in der Ambulanz

  • Ihre Versichertenkarte
  • einen gültigen Überweisungsschein
  • ggf. Vorbefunde (z. B. Berichte von Ärzten/Therapeuten, psychologische Testergebnisse usw.)
  • ggf. ausgefüllte Fragebögen (falls welche zuvor zugesandt)
  • zur ADHS- und Autismusdiagnostik auch die Kopien Ihrer Grundschulzeugnisse

Psychiatrische Institutsambulanz (PIA)

Terminvereinbarung: Tel.: 0621 1703-2850

Speziell für Patientinnen und Patienten mit schweren und chronischen psychischen Erkrankung, die kontinuierliche krankenhausnahe Behandlung benötigen (z. B. schizophrene Erkrankungen oder schwere Depressionen) bieten wir im Rahmen unserer PIA therapeutische Einzelgespräche, medikamentöse Behandlung und Sozialberatung.

Hochschulambulanz

Terminvereinbarung: Tel.: 0621 1703-2850

Hier finden Sie in der allgemeinpsychiatrischen Ambulanz und unseren Spezialambulanzen Ansprechpartner für Erkrankungen aus dem gesamten Spektrum psychischer Störungen.

Das Angebot der Hochschulambulanz umfasst die Diagnostik auch unklarer psychischer Krankheitsbilder und psychischer Krisen, die Erstellung von Behandlungskonzepten mit störungsorientierter Pharmakotherapie, Psychoedukation und störungsorientierter Psychotherapie sowie die Beratung in sozialen Fragestellungen. Spezieller Auftrag der Hochschulambulanzen ist auch die Durchführung wissenschaftlicher Studien, über die wir Sie gerne informieren.

Privatambulanz

Diagnostik und Therapie für Störungen aus dem gesamten Spektrum psychischer Erkrankungen:

  • Prof. Dr. Andreas Meyer-Lindenberg
    Terminvereinbarung: Tel.: 0621 1703-2302, E-Mail
  • Dr. Barbara Alm
    Terminvereinbarung: Tel.: 0621 1703-2850, E-Mail


Spezialambulanzen

Ambulanz für Angststörungen

Angststörungen gehören mit einer Häufigkeit von 15 % über die Lebensspanne zu den häufigsten psychischen Störungen. In unserer Spezialambulanz führen wir eine fundierte Diagnostik der verschiedenen Angststörungen (z. B. Agoraphobie, Panikstörung, generalisierte Angststörung, soziale Phobie) und möglicher Begleiterkrankungen durch und erarbeiten gemeinsam mit Ihnen ein individuelles Behandlungskonzept. Wichtige Aspekte sind dabei die Information über Entstehung, Auslöser, aufrechterhaltende Faktoren und Behandlungsmöglichkeiten der Angst. Wir besprechen mit Ihnen, welche störungsorientierten Therapiemöglichkeiten (z.B. Verhaltenstherapie, medikamentöse Therapien, alleine oder kombiniert) bestehen, führen die Behandlung durch oder vermitteln Sie an entsprechende Ärzte oder Therapeuten.


Ambulanz für Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) im Erwachsenenalter

Die ADHS zeichnet sich durch die Kernsymptome Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität und Impulsivität sowie zusätzlich Desorganisation und Störung der Gefühlsregulation aus. Sie beginnt im Kindes- und Jugendalter und besteht entgegen früherer Annahmen bei 40-60% im Erwachsenenalter fort.

In unserer Spezialambulanz führen wir eine störungsspezifische Diagnostik und Therapie durch. Die Diagnostik beinhaltet neben der Untersuchung der aktuellen Beschwerden die Erfassung der Symptomatik seit der Kindheit (mit Hilfe der Grundschulzeugnisse und, wenn möglich der Einbeziehung von Familienangehörigen), der Auswirkungen auf die verschiedenen Lebensbereiche (z.B. Ausbildung, Arbeitsplatz, soziale Beziehungen) sowie möglicher Begleiterkrankungen. Auf Basis dieser Diagnostik erarbeiten wir mit Ihnen ein individuelles Behandlungskonzept, das neben Informationen über alle Aspekte der ADHS eine medikamentöse Behandlung und Verhaltenstherapie beinhalten kann. In unserer ADHS-Ambulanz behandeln wir Sie auch gerne, wenn die Diagnose ADHS bei Ihnen bereits in der Kindheit gestellt wurde und Sie erneut eine Behandlung aufnehmen möchten.

Bei Interesse besteht die Möglichkeit für Sie, an wissenschaftlichen Studien teilzunehmen. Gerne informieren wir Sie über unsere aktuellen Studien.

  • Bitte bringen Sie Ihre Grundschulzeugnisse bzw. Schulberichte in Kopie mit.

Ambulanz für hochfunktionalen Autismus im Erwachsenenalter

Ansprechpartnerin: Dr. med. Xenia Solojenkina

Der hochfunktionale Autismus bei Erwachsenen, auch oft als Asperger-Syndrom bezeichnet, ist eine häufig verkannte, aber oft behandlungsbedürftige Erkrankung. Diese Störung verläuft chronisch und ist durch eine Beeinträchtigung der sozialen Interaktion und wechselseitigen Kommunikation sowie ein charakteristisches Muster von Spezialinteressen und / oder stereotypen Verhaltensweisen charakterisiert. Während bei Patienten mit frühkindlichem Autismus häufig eine Intelligenzminderung und eine Sprachentwicklungsverzögerung bestehen, verfügen Menschen mit hochfunktionalem Autismus in der Regel über eine durchschnittliche Intelligenz.

Unser Angebot richtet sich an Erwachsene, bei denen der Verdacht auf das Vorliegen eines hochfunktionalen Autismus besteht. Es wird eine störungsspezifische Diagnostik durchgeführt und bei Bedarf eine psychiatrisch-pharmakologische Behandlung angeboten, auch von begleitender psychiatrischer Symptomatik wie z. B. Zwangs- oder depressiven Symptomen. Eine kognitiv-verhaltenstherapeutisch orientierte Gruppentherapie, in der spezielle Kommunikations- und soziale Fertigkeiten erlernt und trainiert werden, findet bei entsprechender Nachfrage statt. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir das Angebot dieser Spezialambulanz auf das Einzugsgebiet unserer Klinik beschränken.

  • Bitte bringen Sie Ihre Grundschulzeugnisse bzw. Schulberichte in Kopie mit.

Ambulanz Bipolare Störungen

Ansprechpartnerin: Dr. med. Jutta Weikel

Flyer "Bipolare Störungen"

Eine behandlungsbedürftige bipolare (oder auch manisch-depressiv genannte) Erkrankung liegt vor, wenn extreme Stimmungsschwankungen unabhängig von Ereignissen im Leben auftreten. Über mindestens zwei Wochen bestehen dabei Phasen mit z.B. niedergeschlagener Stimmung, Konzentrationsstörungen, Interessenverlust und Schlafstörungen, dann auch Phasen mit z. B. euphorischer Stimmung, „aufgedreht sein“, vermindertem Schlafbedürfnis und gesteigertem Selbstwertgefühl.

In der störungsspezifischen Diagnostik werden Ihre aktuellen Beschwerden sowie Ihre Krankheitsvorgeschichte und Biografie erfasst. Bei Bedarf kann die Diagnostik ergänzt werden durch klinisch-apparative (z.B. MRT, EEG) oder laborchemische Untersuchungen.

  • Beratung: Im Anschluss an die Diagnostik erhalten Sie Rückmeldung zu Ihren Untersuchungsergebnissen. Basierend darauf, besprechen wir Ihr Behandlungsanliegen und beraten Sie über die Möglichkeiten störungsspezifischer Therapien.
  • Behandlung: Sie erhalten eine Behandlung nach modernen Therapiestandards, die sowohl medikamentöse als auch psychotherapeutische Angebote beinhaltet.
  • Wissenschaftliche Untersuchungen: Die Erforschung der Entstehungsursachen, der Krankheitsverläufe und der optimierten Therapieformen steht im Mittelpunkt des Interesses unserer wissenschaftlichen Untersuchungen. Gern sprechen wir mit Ihnen darüber bei einem Termin in unserer Ambulanz.

Ambulanz für psychische Erkrankungen in der Zeit um die Geburt

Ansprechpartnerin: Dr. med. Maria Gilles, E-Mail
Terminvereinbarung (Stichwort “peripartal“) unter: 0621 1703-2850

Flyer "Peripartale psychische Erkrankungen"

Nicht wenige Mütter leiden nach der Geburt oder schon während der Schwangerschaft (in der so genannte Peripartalzeit) unter psychischen Beschwerden. Belastungen, Stressreaktionen und psychische Störungen in der Peripartalzeit werden hinsichtlich Häufigkeit und Tragweite oft unterschätzt. Dies führt dazu, dass peripartale psychische Erkrankungen in hohem Maße unerkannt bleiben, betroffene Frauen unter Beeinträchtigungen leiden und auch keine Behandlung erhalten. Die postpartale Depression gehört zu den häufigsten psychischen Störungen bei jungen Müttern.

Allgemeines Behandlungskonzept der Spezialsprechstunde für peripartale psychische Erkrankungen:

  • Rascher Ersttermin (innerhalb weniger Werktage nach Anmeldung)
  • Diagnostik und individuelles Beratungs- und Behandlungskonzept
  • kontinuierliche ambulante Betreuung während der gesamten Peripartalzeit möglich
  • enge Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Frauenärzten, Hebammen und Geburtskliniken, Psychiatern, Hausärzten, Kinderärzten
  • während der Schwangerschaft gemeinsame Erstellung eines individuellen, schriftlich fixierten Behandlungs- und Geburtsplans (mit Darstellung des psych. Befundes im Verlauf / Geburtsvorbereitung /Empfehlungen für Geburt / Stillen / Postpartalzeit)

Weiterführende Informationen über das therapeutische Angebot der peripartalen Spezialambulanz für psychische Erkrankungen in der Zeit um die Geburt


Spezialsprechstunde für Sportpsychiatrie

Ansprechpartner: Dr. Oliver HennigDr. Barbara Alm; E-Mail (sportpsychiatrie(at)zi-mannheim.de) oder Telefon: 0621 1703-2850

Flyer Spezialsprechstunde Sportpsychiatrie

Viele Leistungssportlerinnen und -sportler stehen unter enormem Leistungsdruck und hohen psychischen und physischen Belastungen, einschließlich eines zeitintensiven Trainingsprogramms. Im Fall einer psychischen Erkrankung, wie z. B. bei Depressionen, Essstörungen, Abhängigkeitserkrankungen oder bei psychischen Krisen, benötigen sie eine medizinische und psychotherapeutische  Betreuung, in der die Bedingungen im Leistungssport berücksichtigt werden. Aus diesem Grund bieten wir für Leistungssportler, Betreuer und Angehörige von Leistungssportlern eine sportpsychiatrische/-psychotherapeutische Sprechstunde an, mit der Möglichkeit der diagnostischen Einschätzung, Beratung, Therapieempfehlung und / oder -durchführung.

Die Sportpsychiatrische Sprechstunde der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am ZI gehört einem deutschlandweiten Verbund universitärer Spezialsprechstunden an, der vom  Referat „Sportpsychiatrie und -psychotherapie“ der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) gegründet wurde. Das Referat kooperiert eng mit der Robert-Enke-Stiftung.


Ambulanz für Zwangsstörungen

Zwangsstörungen zeigen sich klinisch als Zwangshandlungen (z.B. Waschen, Kontrollieren, Ordnen) und/oder Zwangsgedanken (Inhalte: z.B. Symmetrie, Schmutz). Diese Gedanken und Handlungen drängen sich gegen den Willen des Betroffenen auf, werden meistens als sinnlos erlebt und können erhebliches Leiden und Beeinträchtigungen verursachen. In unserer Spezialambulanz diagnostizieren wir sowohl Zwangsstörungen als auch Zwangssymptome im Rahmen anderer Erkrankungen (z.B. Gilles-de-la-Tourette-Syndrom).  
Unter Berücksichtigung Ihrer Beschwerden, Vorbehandlungen und Ihres Therapiewunsches stellen wir die Indikation für die weitere Behandlung (ambulantes oder stationäres Vorgehen in einer Spezialklinik, Verordnung von Psychopharmaka, Verhaltenstherapie) und leiten diese ein. Als wichtigen Bestandteil der Diagnostik/Behandlung bieten wir auch Angehörigen-/Partnerberatung an.

 


Spezialambulanz für Schizophrene Psychosen

Ansprechpartnerin: Dr. med. Susanne Englisch
Terminvereinbarung: 0621 1703-2850 (Stichwort "Psychose")

Schizophrene Psychosen können mit persönlichem Leid für Betroffene und Angehörige sowie Beeinträchtigungen in der alltäglichen Lebensgestaltung einhergehen. Neben psychosetypischen Symptomen wie Verfolgungserleben und Sinnestäuschungen ist der Krankheitsverlauf oft geprägt von Konzentrationsstörungen, Antriebsmangel, einer herabgesetzten Leistungsfähigkeit sowie Veränderungen der Stimmung.

Unsere Spezialambulanz für schizophrene Psychosen führt störungsspezifische Diagnostik und Therapie durch und umfasst folgende Aspekte:

Diagnostik: Ihrer aktuellen Beschwerden und Anamneseerhebung zum Krankheitsverlauf incl. bisheriger Behandlungsversuche. Ergänzt wird die Diagnostik nach Erfordernis durch klinisch-apparative (z.B. MRT, EEG), laborchemische und ggf. neuropsychologische Methoden.

Therapie: Basierend auf den Untersuchungsergebnissen, wird eine an aktuellen Leitlinien orientierte Behandlungsstrategie erarbeitet. Diese schließt neben der medikamentösen Therapie auch ergo- und soziotherapeutische Angebote sowie psychotherapeutische Verfahren ein. Bei Bedarf kann in Krisensituationen eine stationäre oder teilstationäre Behandlung ermöglicht werden.

Wissenschaftliche Untersuchungen: Unser wissenschaftliches Interesse gilt der Erforschung von Krankheitsursache und -verlauf sowie der Verbesserung therapeutischer Angebote. Hierzu kommen innovative pharmakologische Substanzen und moderne Untersuchungstechniken (z.B. funktionelle Bildgebung) zum Einsatz. Wir laden Sie ein, sich über aktuelle Studien zu informieren. 


Ambulanz Früherkennung von Schizophrenie

Informationsflyer

Diese Spezialambulanz widmet sich der Früherkennung und -behandlung schizophrener Psychosen. Erkrankungen aus dem schizophrenen Formenkreis manifestieren sich meist zum Ende der Schulzeit, im Studium oder der Berufsausbildung und treffen die Patienten und Patientinnen damit in einer sehr sensiblen und oft nicht stabilen Lebensphase (s. a. Link zum Flyer auf dieser Seite). Deshalb sind der Zeitpunkt der Diagnosestellung und der Therapiebeginn extrem wichtig, gerade um Chancen der beruflichen und sozialen Rehabilitation zu wahren.
Die langjährige epidemiologische Forschung des ehemaligen Institutsdirektors, Prof. Dr. Dr. Häfner, und seiner Arbeitsgruppe zum Frühverlauf der Schizophrenie mündete in der Etablierung spezifischer Testverfahren.
In der Früherkennungsambulanz (Leitung: apl. Prof. Mathias Zink) wird durch klinisch-ärztliche Untersuchung und diese spezifischen Testverfahren das Risiko für die Entstehung einer Psychose abgeschätzt. Patienten, bei denen frühe Anzeichen einer Psychose, wie zum Beispiel ein Abfall der Leistungsfähigkeit, Änderungen der Stimmung, im Denken oder dem zwischenmenschlichen Verhalten, wahnhafte Ängste oder Wahrnehmungsstörungen auffallen, können durch den niedergelassenen Arzt / Ärztin einen Termin in der Ambulanz erhalten (Telefon: 0621 1703-2850).
Die Früherkennungsambulanz ist inhaltlich und personell mit weiteren spezifischen Einrichtungen zur Diagnostik und Therapie schizophrener Psychosen innerhalb der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie vernetzt und ermöglicht so eine optimale Weiterbehandlung, sei es vollstationär (Psychosestation 5 a) oder teilstationär (Allgemeinpsychiatrische Tagesklinik).

Checkliste Früherkennung

Gerät Ihre Welt aus den Fugen? Sind Sie weniger leistungsfähig, schlechter gestimmt oder ängstlich? Leiden Sie unter ungewöhnlichen Wahrnehmungen oder sagen andere, Sie hätten sich verändert? Verschiedene Symptome können Warnzeichen einer beginnenden psychischen Störung sein, die gerade in der Pubertät oder im jungen Erwachsenenalter beginnen kann.
Im Bemühen um frühzeitige Diagnostik und Therapie psychischer Störungen bietet die Früherkennungsambulanz des ZI unter Leitung von apl. Prof. Mathias Zink ab sofort eine Online-Checkliste an. 15 Fragen können per Mausklick beantwortet werden und nach dem Versand erscheint ein Fenster, in dem - je nach Ergebnis - weitere Diagnostik angeraten und Kontakt zur Früherkennungsambulanz angeboten wird.
Wichtig ist, dass es sich dabei um keinen diagnostischen Test handelt, sondern nur um eine Empfehlung. Neu ist der Versuch, besonders junge Erwachsene mit dem Angebot über das Medium Internet zu erreichen und damit die Hemmschwelle zur Kontaktaufnahme professioneller Hilfe zu senken. Dabei bleibt die Nutzung des Fragebogens völlig anonym, es werden keine personenbezogenen Daten gespeichert, so dass keine Rückschlüsse auf den Nutzer möglich sind.
Aktuell werden externe Homepages kontaktiert mit der Bitte, Links zur Checkliste anzubieten, die auf die langjährige Arbeit von Dr. Kurt Maurer (Arbeitsgruppe Schizophrenieforschung) zurückgeht.
Direkt zur Online-Checkliste

 

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Gedächtnisambulanz

Gedächtnisambulanz

Terminvereinbarung (Mo 13:00-16:00 Uhr, Mi und Do 13:00-17:00 Uhr):
Tel.: 0621 1703-2850

Die Gedächtnisambulanz am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) ist eine hochspezialisierte Einrichtung zur Differentialdiagnose von Hirnleistungsstörungen im Erwachsenenalter.

Abklärung in der Gedächtnisambulanz: Wenn Sie älter als 30 Jahre sind und sich Gedächtnisprobleme und andere Störungen der geistigen Funktion häufen, wenn:

  • immer wieder Termine und Gesprächsinhalte vergessen werden,
  • Personen oder Dinge nicht mehr erkannt oder benannt werden können
  • Alltagsfertigkeiten verloren gehen
  • Orientierung beeinträchtigt ist.

Weitere Informationen erhalten Sie hier!

Hier gelangen Sie zur Gerontopsychiatrie

Schlafambulanz

Schlafambulanz

Terminvereinbarung: Birgit Schütz, Yvonne Heilmann-Etzbach
Tel.: 0621 1703-1783

Die Schlafambulanz befindet sich in K 3, 11-14, 4. OG, Räume 407-411.

In die Schlafambulanz können Patienten mit Schlafstörungen von ihrem niedergelassenen Arzt überwiesen werden. Das Schlaflabor befasst sich mit der medizinischen Abklärung von nicht-erholsamem Schlaf, Ein- und Durchschlafstörungen, ausgeprägter Tagesmüdigkeit, dem Syndrom der unruhigen Beine und anderen Problemen des Schlafs. Zunächst erfolgt ein ambulanter Termin. Nach diesem ausführlichen Gespräch wird - falls notwendig - eine umfangreiche Schlafuntersuchung (Polysomnographie) über zwei Nächte durchgeführt. Der überweisende Arzt erhält im Anschluss einen ausführlichen Bericht mit Therapievorschlägen.

Schlaflabor

Gemeindepsychiatrische Ambulanz

Gemeindepsychiatrische Ambulanz

Terminvereinbarung: Annette Hoffmann
Tel.: 0621 1703-6102

Auf (fach-)ärztliche Überweisung wird eine ärztlich-sozialpsychiatrische Behandlung und Betreuung für folgende Personen angeboten: 

  • KlientInnen, die im Rahmen eines therapiebegleitenden Arbeitsversuches ihre Belastbarkeit erproben oder andere Hilfen für die berufliche (Re-)Integration benötigen.
  • PatientInnen, die unter langjährigen psychiatrischen Erkrankungen mit z.T. schwierigen Verläufen leiden

Gemeindepsychiatrie

Ergotherapeutische Ambulanz

Ergotherapeutische Ambulanz

Kontakt: Marco Heser, Tel.: 0621 1703-1603,-1613
Walter Decker-Zachmann, Tel.: 0621 1703-1601,-1610

In der Ergotherapeutischen Ambulanz der Abteilung Ergotherapie des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit werden Patienten aller Altersstufen mit psychischen Störungen aller Art einschließlich der Suchterkrankungen behandelt.
Die Zuweisung erfolgt durch die niedergelassenen Ärzte.

Weiteres siehe Ergotherapie

Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters

Kinder- und Jugendpsychiatrische Ambulanz

Kinder- und Jugendpsychiatrische Ambulanz

Terminvereinbarung: Heidrun Peschel, Tel.: 0621 1703-4804

Sprechzeiten: Mo-Do: 9:00-12:00 Uhr und 13:00-16:00 Uhr, Fr: 9:00-12.00 Uhr

Die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters verfügt über eine große kinder- und jugendpsychiatrische Institutsambulanz, die gegen Überweisung durch einen niedergelassenen Arzt tätig wird. Hier werden pro Jahr ca. 1 000 Patienten vorgestellt.

Angebot

  • Diagnostik aller relevanten seelischen Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter Krisenintervention im Rahmen der Notfallversorgung Gruppenangebote inkl. Elterngruppen 
  • Zusammenarbeit mit Helfersystemen (z.B. Lehrer, Schule, Jugendhilfe, und weiterbehandelnde Therapeuten) Planung und Vorbereitung einer stationären Behandlung

Spezialsprechstunden 

Autismus-Sprechstunde
Leitung
: PD Dr. Luise Poustka / Dr. Boris Rothermel

Zur Abklärung einer tiefgreifenden Entwicklungsstörung bei Ihrem Kind melden Sie sich bitte im Ambulanzsekretariat an.
Informationsflyer hier! (pdf-Datei) FLYER folgt

ADHS- Sprechstunde
Leitung: Dr. Sandra Gerstner

Viele Kinder sind gelegentlich körperlich unruhig, unaufmerksam oder aufbrausend. Um festzustellen, ob sich dahinter eine Erkrankung, die Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung (ADHS), verbirgt, wird eine umfassende Diagnosestellung von gut ausgebildeten Fachleuten durchgeführt.
Informationsflyer hier! (pdf-Datei) FLYER – folgt

Nach Anmeldung werden Ihnen dann einige Fragebögen zugeschickt, die Sie uns bitte ausgefüllt zurücksenden. Nach deren Auswertung melden wir uns dann bei Ihnen telefonisch unter Berücksichtigung der Reihenfolge der Anmeldungen zwecks Terminvereinbarung.

Terminvereinbarungen über das Ambulanzsekretariat:
Frau Peschel, Tel. 0621 1703 4804 (8:30 Uhr -17:00 Uhr)

Auch wenn wir uns um eine rasche Terminvergabe bemühen, muss aufgrund der vielen Anfragen mit Wartezeiten gerechnet werden.

Was Sie zum Ersttermin in der Ambulanz bitte mitbringen sollen:

  • Versicherungskarte
  • Gültiger Überweisungsschein
  • Ausgefüllte Fragebögen (wenn vorher zugeschickt)
  • Zeugnisse (in Kopie) / Schulberichte
  • Gelbes Untersuchungsheft / Impfpass
  • Ggf. Vorbefunde (z. B. Berichte von Ärzten / Therapeuten, psychologische Testergebnisse etc.)

Außerhalb der Öffnungszeiten und in Notfällen können Sie sich jederzeit persönlich oder telefonisch über den Empfang, Tel. 0621 1703-0, an den diensthabenden Arzt der Klinik wenden.

Hinweise zur Teilnahme an Studien in unserer Klinik finden Sie auf der Seite Probandenaufrufe.

Klinik für Psychosomatik und Psychotherapeutische Medizin

Psychosomatische Ambulanz

Psychosomatische Ambulanz

Leitung: Dr. med. Frank Enning

Kontakt / Terminvereinbarung: Tel.: 0621 1703-2850, Fax: 0621 1703-4005
                                                           Mo-Do 8:30-17:00 Uhr / Fr 8:30-16:00 Uhr

Die Hochschulambulanz für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am ZI, Mannheim, führt Diagnostik und Differenzialdiagnostik psychischer Störungen und psychischer Folgen somatischer Erkrankungen durch. Weiterhin stellen wir die Indikation für die ambulante oder stationäre psychotherapeutische Behandlung.

Die Ambulanz gliedert sich in zwei Spezialambulanzen: 

  • Allgemeine Psychosomatische Ambulanz
  • Ambulanz für Borderline-Persönlichkeitsstörungen und Posttraumatische Belastungsstörungen (PTBS)

Wir bieten Ihnen eine ausführliche diagnostische Untersuchung an. Ebenso überlegen wir mit Ihnen gemeinsam, welche weiterführenden Maßnahmen sinnvoll sind. Dazu gehören:

  • ambulante Einzeltherapie oder Gruppentherapie
  • Vermittlung zur Behandlung auf den Stationen
  • Vermittlung zu niedergelassenen Psychotherapeuten
  • Vermittlung zu Beratungsstellen
  • Vermittlung in andere Fachbereiche am ZI
    (z. B. die Klinik für Abhängiges Verhalten und Suchtmedizin)

MitarbeiterInnen im ambulanten Bereich

Klinikflyer

Privatambulanz

Leitung: Prof. Dr. med. Martin Bohus 

In der verhaltenstherapeutischen Privatambulanz werden sowohl diagnostische Untersuchungen als auch Einzelpsychotherapien angeboten.

Kontakt / Terminvereinbarung: Tel.: 0621 1703-4002, Fax: 0621 1703-4005, E-Mail

Beratungsangebot für MedizinstudentInnen

Unser Angebot richtet sich an alle MedizinstudentInnen der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg, die unter psychischen Belastungen leiden.

Kontakt / Terminvereinbarung: Tel.: 0621 1703-2850, Fax: 0621 1703-4005
                                                          Mo-Do 8:30-17:00 Uhr / Fr 8:30-16:00 Uhr

Flyer hier!

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Klinik für Abhängiges Verhalten und Suchtmedizin

Suchtambulanz

Suchtambulanz

Kontakt / Terminvereinbarung: Tel.: 0621 1703-2850

In der Suchtambulanz erfolgt eine Beratung und Behandlung des gesamten Spektrums von Suchterkrankungen. Voraussetzung ist eine Überweisung durch einen Haus- oder Facharzt. Schwerpunkte sind Diagnostik von Suchterkrankungen und der Spielsucht; Beratung, und ggf. Durchführung einer Entzugsbehandlung sowie die pharmakotherapeutische Behandlung von schwer alkoholabhängigen Patienten. Zudem werden regelmäßig Raucherentwöhungskurse angeboten.

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Substitutionsambulanz

Substitutionsambulanz

Adresse: K 3, 11-14, 1.OG, 68159 Mannheim

Terminvereinbarung: Tel.: 0621 1703-3823

In der Substitutionsambulanz erfolgt die Behandlung opiatabhängiger Patienten mit Ersatzstoffen wie Methadon, Polamidon oder Buprenorphin. Die Abhängigkeit von anderen Substanzen wie Kokain, Sedativa, Alkohol, Nikotin sowie weitere psychiatrische Probleme werden von unseren Fachärzten für Psychiatrie und Psychotherapie mit behandelt. Eine psychosoziale Betreuung erfolgt in enger Kooperation mit dem Drogenverein Mannheim.

Informationen über die Heroingestützte Substitution erhalten Sie im Flyer "Heroingestützte Substitution".

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Gruppentherapeutische Angebote

Begleitende gruppentherapeutische Angebote der suchtmedizinischen Ambulanz

  • Spielsuchtgruppe
  • Alkoholnachsorgegruppe
  • Cannabisnachsorgegruppe
  • Gruppe für Computerspiel- und Internetsucht

Weitere Informationen erhalten Sie im Flyer Begleitende gruppentherapeutische Angebote der suchtmedizinischen Ambulanz.

Kontakt: Tel. 0621 1703-2850

Institut für Neuropsychologie und Klinische Psychologie

Neuropsychologische Ambulanz

Neuropsychologische Ambulanz

Chronische Schmerzen
Wann liegt ein behandlungsbedürftiger chronischer Schmerz vor?

  • Sie leiden seit mehr als 6 Monaten unter Schmerzen
  • Der Schmerz hat sich bislang nicht erfolgreich behandeln lassen. 

Behandlung: Verhaltenstherapie Therapie mit 25 bis 45 Sitzungen bei 1-2 einstündigen Terminen pro Woche. Inhalt: Veränderung der im Schmerzgedächtnis verfestigten Spuren des chronischen Schmerzes durch ein Verhaltenstraining.
Flyer

Posttraumatische Belastungsstörung
In unserer Hochschulambulanz führen wir eine wissenschaftliche Studie durch, mit deren Hilfe wir die Ursachen der Posttraumatischen Belastungsstörung besser verstehen und unseren Behandlungsansatz optimieren möchten. Daher werden parallel zum Therapieangebot verschiedene Aspekte (z. B. die aufrechterhaltenden Bedingungen) der Störung untersucht.
Flyer

Chronische Depression
In unserer Hochschulambulanz führen wir aktuell eine wissenschaftliche Studie durch, in der die Wirksamkeit zweier unterschiedlicher Psychotherapieverfahren bei chronisch depressiven Patienten mit frühem Krankheitsbeginn miteinander verglichen wird. Es gibt noch einige freie Behandlungsplätze.
Flyer

Hypochondrie
Eine weitere Studie beschäftigt sich mit der Untersuchung von Aufmerksamkeits-, Bewertungs- und Gedächtnisprozesse bei Patienten, die unter massiven Krankheitsängsten leiden. Auch für diese Patienten bieten wir eine störungsspezifische Psychotherapie an. Hier gibt es ebenfalls noch einige freie Behandlungsplätze.
Flyer 

Tinnitus
Wann liegt ein behandlungsbedürftiger Tinnitus vor?

  • Sie leiden seit mehr als 6 Monaten unter Tinnitus
  • Der Tinnitus ist nicht HNO-ärztlich behandelbar

Behandlung:

  • Ambulante, störungsspezifische Verhaltenstherapie
  • 25-45 Einzelsitzungen, 1-2 einstündige Termine/ Woche 
  • Setzt an Ursachen des Tinnitus an
  • Baut auslösende Bedingungen und negative Folgen ab
  • Hat sich in vielen Studien als wirksam erwiesen
  • Der Erfolg wird anhand von Fragebögen überprüft.

Flyer - Kontakt: Telefon 0621 1703-2850

Bipolare Störungen
Die Erforschung der Entstehungsursachen, der Krankheitsverläufe und der optimierten Therapieformen steht im Mittelpunkt des Interesses unserer wissenschaftlichen Untersuchungen. Wir laden Sie ein, sich an diesen Untersuchungen zu beteiligen. Sie haben dabei die Möglichkeit, mit den modernsten diagnostischen und therapeutischen Verfahren untersucht und behandelt zu werden und durch Ihre Teilnahme zu einem verbesserten Verständnis der Erkrankung wesentlich beizutragen.
Flyer

 

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ZPP-Ambulanz Mannheim

ZPP-Ambulanz Mannheim

Zentrum für Psychologische Psychotherapie Mannheim (ZPP Mannheim)

Ambulanzleiter
apl. Prof. Dr. Josef Bailer, Dipl.-Psych./ Psychol. Psychotherapeut (VT)

Leitungsassistenz und Ausbildungskoordination
Dr. Stefania Utzeri, Dipl.-Psych./ Psychol. Psychotherapeutin (VT)

Ambulanzorganisation und Patientenkoordination
Kinga Muszer, Dipl.-Psych. / Psychol. Psychotherapeutin (VT) 

Abrechnungswesen
Martin Enke, Dipl.-Psych.

Kontakt / Sekretariat
Telefonische Anmeldungen für die Warteliste
unter Telefonnummer 0621 1703-6152 

MitarbeiterInnen der ZPP-Ambulanz (pdf-Datei)

Standort - die Räume

der ZPP-Ambulanz Mannheim am ZI befinden sich in
D 6, 6
68161 Mannheim

(RNV-Haltestelle Rathaus der Straßenbahnlinien S 2 und S 6) Anfahrt

Lehrambulanz am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit

Seit 2003 existiert am ZI auf der Grundlage einer Kooperationsvereinbarung mit dem Zentrum für Psychologische Psychotherapie (ZPP) an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg eine Ausbildungsambulanz für Psychologische Psychotherapie. Der vom ZPP angebotene Ausbildungsgang Psychologische Psychotherapie mit Schwerpunkt Verhaltenstherapie soll die Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten vermitteln, die notwendig sind, um auf dem derzeitigen wissenschaftlichen Stand unter Berücksichtigung ethischer und berufsrechtlicher Regelungen Diagnostik, Psychotherapie und rehabilitativer Maßnahmen anzuwenden. Die Psychotherapien werden von Diplom-Psycholog(inn)en bzw. Psycholog(inn)en mit Master of Science durchgeführt, die nach erfolgreich absolvierten Prüfungen ihre Qualifizierung gemäß § 8 Psychotherapievereinbarungen und § 117 SGB V im Richtlinienverfahren „Verhaltenstherapie“ nachgewiesen haben. Die Leitung der Ambulanz unterliegt apl. Prof. Dr. Josef Bailer. Die Anmeldung erfolgt durch den Patienten bzw. die Patientin selbst. Eine gültige Krankenkassenkarte ist Pflicht, da die Psychotherapien über gesetzliche Krankenkassenkassen abgerechnet werden. Privatpatient(inn)en können in der Lehrambulanz nicht behandelt werden. Die Einbestellung der Patient(inn)en erfolgt durch das Ambulanzteam. Die Indikation zur ambulanten Verhaltenstherapie erfolgt nach einem Erstgespräch durch den Ambulanzleiter oder ein Mitglied des Ambulanzteams. Es werden regelmäßige Ambulanzbesprechungen mit allen dort tätigen TherapeutInnen durchgeführt, so dass ein hoher Qualitätsstandard gewährleistet werden kann. Alle TherapeutInnen arbeiten unter Supervison. Die notwendige Supervision der Behandlungen wird in Kooperation mit dem ZPP sichergestellt.

Behandlungsschwerpunkte

Behandelt werden alle Patienten bei denen eine Verhaltenstherapie aufgrund einer klinisch bedeutsamen psychischen Störung angezeigt und hinreichend erfolgversprechend ist. Hierzu zählen insbesondere 

  • affektive Störungen (unipolare und bipolare Depressionen)
  • Angststörungen (Phobien, soziale Ängste und Panikstörungen)
  • Zwangsstörungen (Zwangsgedanken und Zwangshandlungen)
  • Posttraumatische Belastungsstörungen
  • Somatoforme Störungen (psychosomatische Beschwerden, Krankheitsängste)
  • Essstörungen (Anorexie, Bulimie)
  • Anpassungsstörungen
  • Persönlichkeitsstörungen 

 Art und Umfang der Behandlung. Die ambulanten psychotherapeutischen Behandlungen am ZPP sind verhaltenstherapeutisch orientiert. Die Psychotherapie im ZPP wird in der Regel in Form von wöchentlichen Sitzung à 50 Minuten durchgeführt. Die Anzahl der Sitzungen, die in Anspruch genommen werden, wie auch die Dauer der Therapie können individuell unterschiedlich sein.

Probatorische Sitzungen und Kassenantrag. Nach den ersten Sitzungen („probatorische Sitzungen“) wird auf der Grundlage umfassender Diagnostik ein persönlicher Behandlungsplan erstellt, der dem aktuellen Stand von Forschung und klinischer Erfahrung moderner Psychotherapie entspricht. Auf der Grundlage der Diagnostik und des Behandlungsplans wird die Übernahme der Kosten für die Psychotherapie durch die zuständige Krankenversicherung beantragt. Die Begutachtung des Antrages erfolgt anonym durch bestellte Gutachter. Sobald die Kostenzusage der Krankenkasse eingegangen ist, kann die eigentliche Therapie beginnen.

Diagnostik. Für die Anfangsdiagnostik und auch im weiteren Behandlungsverlauf werden regelmäßig klinische Tests und diagnostische Interviews durchgeführt, um für Sie ein bestmögliches Behandlungsergebnis zu erreichen. Zumeist handelt es sich um standardisierte Fragebögen zu Ihrem Befinden. Dabei ist uns Ihre persönliche Sichtweise sehr wichtig.

Qualitätssicherung und Wissenschaft. Die im Rahmen der Diagnostik erhobenen Daten dienen der Qualitätssicherung und helfen uns, die Wirksamkeit unserer Behandlungen mit wissenschaftlichen Methoden zu überprüfen und zu optimieren. Die Daten werden in einer Ambulanzdatenbank gespeichert und wissenschaftlich pseudonymisiert ausgewertet.

Supervision. Im ZPP durchgeführte Psychotherapien werden regelmäßig von anerkannten Lehrtherapeuten supervidiert. Dazu werden die Therapiesitzungen schriftlich und audiovisuell dokumentiert. Ihr Psychotherapeut bzw. ihre Psychotherapeutin kann sich so anhand unverfälschter Aufnahmen von erfahrenen Spezialisten beraten lassen, um die Behandlung optimal zu gestalten. Alle Informationen werden streng vertraulich behandelt, die Aufnahmen werden nach der Supervision gelöscht. Die für Sie zuständigen Psychotherapeut(inn)en, Supervisor(inn)en, Ambulanzleitungen und Mitarbeiter des ZPP unterliegen der gesetzlichen Schweigepflicht.


Ausbildung zur/zum Psychologischen Psychotherapeutin/en

Informationen für Diplom-PsychologInnen bzw. PsychologInnen mit Master of Science mit Interesse am Ausbildungsgang Psychologische Psychotherapie mit Schwerpunkt Verhaltenstherapie (für Erwachsene) am ZPP Mannheim.

Medizinisches Versorgungszentrum Mannheim-Mitte (MVZ)

Medizinisches Versorgungszentrum Mannheim-Mitte (MVZ)

Medizinisches Versorgungszentrum Mannheim-Mitte (MVZ)

Terminvereinbarung: Patricija Drmic, Bettina Bug
Tel.: 76 13 67-0 ,  E-Mail

Sprechzeiten / Termine

www.mvz-mannheim-mitte.de

Ein wichtiger Bestandteil des Auftrags des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit ist die ambulante psychiatrische Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Störungen aus dem gesamten Spektrum psychischer Erkrankungen.

In die ZI-Ambulanz werden Patientinnen und Patienten von niedergelassenen ÄrztInnen, hier insbesondere Psychiater / Neurologen, oder von komplementären Diensten überwiesen.

Hier gelangen Sie zur Checkliste Früherkennung von Psychosen. Die Beantwortung von 15 Fragen dient der rechtzeitigen Erkennung eines erhöhten Risikos für bestimmte psychische Störungen.

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