
Ein wichtiger Bestandteil des Auftrags des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit ist die ambulante psychiatrische Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Störungen aus dem gesamten Spektrum psychischer Erkrankungen.
In die ZI-Ambulanz werden Patientinnen und Patienten von niedergelassenen ÄrztInnen, hier insbesondere Psychiater / Neurologen, oder von komplementären Diensten überwiesen.
Interimsleitung / Ambulanzorganisation: Dr. med. Astrid S. Keßler
Die Zentralambulanz umfasst die Psychiatrische Ambulanz, die Gedächtnisambulanz, die Psychosomatische Ambulanz, die Neuropsychologischen Ambulanzen und die Suchtmedizinische Ambulanz.
Telefonisch erreichen Sie uns von
Montag bis Freitag, 8:30 bis 17:00 Uhr,
unter folgenden Nummern:
Psychiatrische Ambulanz: 0621 1703-2857
Gedächtnisambulanz: 0621 1703-3304 oder -2850
Psychosomatische/Neuropsychologische Ambulanzen: 0621 1703-4303
Suchtmedizinische Ambulanz: 0621 1703-3803
Die Kinder- und Jugendpsychiatrische Ambulanz erreichen Sie unter: 0621 1703-4804
Die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie verfügt über eine Institutsambulanz, eine allgemeinpsychiatrische Ambulanz und eine Privatambulanz. Die Ambulanzen bieten Ihnen Diagnostik, Therapie und Beratung, als auch die Möglichkeit an Forschungsprojekten teilzunehmen, an. Wir arbeiten in einem multiprofessionellen Behandlungsteam, das aus Ärzten, Psychologen und einem Sozialarbeiter besteht, unterstützt durch Arzthelferinnen und eine Sekretärin. Die ZI-Ambulanz stellt die bestmögliche ambulante Patientenbehandlung auf der Basis neuester Forschungsergebnisse sicher. Auf aktuelle Entwicklungen eingehend, hält die Psychiatrische Ambulanz verschiedene Spezialambulanzen vor.
Psychiatrische Institutsambulanz (PIA)
Terminvereinbarung: Tel.: 0621 1703-2857
Das Behandlungsangebot dieser Ambulanz richtet sich an Patientinnen und Patienten, die an einer schweren und chronischen psychischen Erkrankung leiden und kontinuierliche krankenhausnahe Behandlung benötigen, z. B. schizophrene Erkrankungen, schwere Depressionen. Ärztliche Therapie, Sozialarbeit und Ergotherapie werden angeboten.
Allgemeinpsychiatrische Ambulanz
Terminvereinbarung: Tel.: 0621 1703-2857
Hier besteht ein Behandlungsangebot für Patientinnen und Patienten aus dem gesamten Spektrum psychischer Störungen mit Diagnostik, auch bei unklaren psychischen Krankheitsbildern und psychischen Krisen, Erstellung eines Behandlungskonzeptes mit störungsorientierter Pharmakotherapie, Psychoedukation und störungsorientierter Psychotherapie. Soziale und berufliche Integrationshilfen werden angeboten, ferner Beratung in allen sozialen Fragestellungen.
Diagnostik und Therapie für Störungen aus dem gesamten Spektrum psychischer Erkrankungen:
Angstambulanz
Angststörungen stellen bei Frauen die häufigste, bei Männern die zweithäufigste Form psychischer Störungen, nach den Abhängigkeitsstörungen, dar.
In unserer Spezialambulanz für Patienten mit Angststörungen haben wir uns auf die Diagnose, Differentialdiagnose und Behandlung der verschiedenen Angststörungen (z.B. Panikstörung, Agoraphobie, soziale Phobie, generalisierte Angststörung) auch im Rahmen anderer psychiatrischer Erkrankungen (wie z. B. posttraumatische Belastungsreaktion, affektive Störung oder Persönlichkeitsstörung) sowie körperlicher Erkrankungen spezialisiert.
Nach einer ausführlichen Diagnosestellung wird ein Behandlungsplan erarbeitet, der aus Psychoedukation (Information über die Enstehung der Angst, Anzeichen krankhafter Angst, Bewältigungsmöglichkeiten), Psychopharmaka- oder Verhaltenstherapie, auch in Kombination, bestehen kann.
Die Spezialambulanz Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS)
im Erwachsenenalter bietet Diagnostik, Beratung und Therapieempfehlung für erwachsene Patienten mit Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung an.
Es folgt eine ausführliche Diagnostik, die ein genaues Befragen der aktuellen Symptomatik (Kernsymptomatik, wie Aufmerksamkeitsströung, motorische Hyperaktivität, Impulsivität, affektive Dysregualtion und Desorganisiertheit) beinhaltet.
Sorgfältige Erhebung der Kindheitssymptomatik (ein Mitbringen der Grundschulzeugnisse ist hier günstig). Wenn möglich, erfolgt eine Befragung von Eltern, Geschwistern oder Partnern, auch telefonisch.
Zur Unterstützuung des diagnostischen Prozesses werden Fremd- und Selbstbeurteilungsskalen, die die aktuelle Symptomatik und die Symptomatik in der Kindheit erfassen, durchgeführt - bei Bedarf auch eine erweiterete Untersuchung der Aufmerksamkeitsleistungen.l
Ausführlich werden Beeinträchtigungen in verschiedenen Lebensbereichen (Ausbildung, Beruf, Partnerschaft, soziale Beziehungen, Kindererziehung, Straßenverkehr) erfasst.
Da ADHS häufig mit weiteren psychiatrischen Störungen einhergeht, werden diese ebenfalls erfasst (v. a. depressive Störungen, Angststörungen und Substanzabhängigkeit).
Nach Abschluss der diagnostischen Untersuchungen erfolgt eine Besprechung der Befunde und Therapiemöglichkeiten. Dazu können Psychoedukation, medikamentöse Therapie oder auch störungsorientierte Verhaltensweisen gehören. Sie werden hierzu ausführlich beraten und bei Bedarf an die entsprechenden Stellen weitervermittelt.
Patienten der Spezialambulanz ADHS im Erwachsenenalter haben auf Wunsch die Möglichkeit, an verschiedenen klinischen Studien zu Therapiemöglichkeiten der ADHS im Erwachsenenalter teilzunehmen. Derzeit werden Studien zu medikamentösen und psychotherapeutischen Therapieverfahren durchgeführt.
Ambulanz für Autismus (im Erwachsenenalter)
Der hochfunktionale Autismus bei Erwachsenen, auch oft als Asperger Syndrom bezeichnet, ist eine noch häufig verkannte, aber wichtige und behandlungsbedürftige Erkrankung. Ebenso wie der besser bekannte frühkindliche Autismus beginnen diese Krankheitsbilder schon der frühen Kindheit, verlaufen chronisch und sind durch eine Beeinträchtigung der sozialen Interaktion und wechselseitigen Kommunikation sowie durch ein charakteristisches Muster von Spezialinteressen und / oder stereotyper Verhaltensweisen charakterisiert. Während bei Patienten mit frühkindlichem Autismus häufig noch eine Intelligenzminderung und eine Sprachentwicklungsverzögerung bestehen, verfügen Patienten mit Asperger Syndrom bzw. hochfunktionalem Autismus dagegen in der Regel über eine gute Intelligenz. Sie sind aufgrund hochspezialisierter und ausgeprägter Sonderinteressen, oft im technisch-instrumentellen Bereich, als Erwachsene zum Teil beruflich sogar sehr erfolgreich. Schwierigkeiten und Belastungen entstehen aber aufgrund von Defiziten in sozialen Interaktionen. Diese zeigen sich in einem Unvermögen soziale und nonverbale sprachliche und emotionale Signale wie Mimik, Gestik und Bedeutung von Sprachmelodie oder Ironie intuitiv zu entschlüsseln und adäquat zu beantworten. Oft geht dies mit exzentrischem oder scheu-zurückgezogenem Verhalten einher. Für andere Menschen ist dieses Verhalten oft schwer nachzuvollziehen und kaum verstehbar, was zu Konflikten am Arbeitsplatz oder in privaten Beziehungen führen kann.
Unser Angebot richtet sich an Erwachsene, bei denen der Verdacht auf das Vorliegen eines hochfunktionalen Autismus besteht. Es wird eine ausführliche und spezifische Diagnostik autistischer Störungen durchgeführt und bei Bedarf eine psychiatrisch-pharmakologische Behandlung angeboten, auch von krankheitswertiger begleitender psychiatrischer Symptomatik wie z. B. Zwangs- oder depressiven Symptomen. Eine kognitiv-verhaltenstherapeutisch orientierte Gruppentherapie, in der spezielle Kommunikations- und soziale Fertigkeiten erlernt und trainiert werden sollen, ist im Aufbau.
Ambulanz Bipolare Störungen
In der störungsspezifischen Diagnostik werden Ihre aktuellen Beschwerden sowie Ihre Krankheitsvorgeschichte und Biografie detailliert erfasst. Dabei kommen neben ärztlichen auch psychologische Gespräche, strukturierte klinische Interviews und standardisierte Symptomfragebögen zum Einsatz. Bei Bedarf kann auch eine klinisch-apparative (z.B. CT, MRT, EEG) oder laborchemische Diagnostik (z.B. Blut, ggf. Nervenwasser) ergänzt werden.
Ambulanz für Zwangsstörungen
Zwangsstörungen zeigen sich klinisch als Zwangshandlungen und/oder Zwangsgedanken. Diese Gedanken und Handlungen werden von den Betroffenen meist als uneffektiv und sinnlos erlebt. In der Zwangsambulanz werden sowohl Patienten mit Zwangsstörung als auch Patienten mit Zwangssymptomatik im Rahmen einer anderen Grunderkrankung untersucht und behandelt.
Die initiale Diagnostik umfasst eine detaillierte Anamneseerhebung und bei Bedarf verschiedene psychometrische Verfahren. Im Anschluss wird unter Berücksichtigung der aktuellen Symptomatik, Vorbehandlung und Therapiemotivation die Indikation für die weitere Behandlung (ambulantes oder stationäres Vorgehen, Verordnung von Psychopharmaka, Durchführung von Einzelverhaltenstherapie) gestellt und eingeleitet. Begleitend zur Behandlung werden auf Wunsch Angehörigengespräche angeboten.
Ambulanz Früherkennung von Schizophrenie
Diese Spezialambulanz widmet sich der Früherkennung und -behandlung schizophrener Psychosen. Erkrankungen aus dem schizophrenen Formenkreis manifestieren sich meist zum Ende der Schulzeit, im Studium oder der Berufsausbildung und treffen die Patienten und Patientinnen damit in einer sehr sensiblen und oft nicht stabilen Lebensphase (s. a. Link zum Flyer auf dieser Seite). Deshalb sind der Zeitpunkt der Diagnosestellung und der Therapiebeginn extrem wichtig, gerade um Chancen der beruflichen und sozialen Rehabilitation zu wahren.
Die langjährige epidemiologische Forschung des ehemaligen Institutsdirektors, Prof. Dr. Dr. Häfner und seiner Arbeitsgruppe zum Frühverlauf der Schizophrenie mündete in der Etablierung spezifischer Testverfahren.
In der Früherkennungsambulanz (Leitung: PD Dr. Mathias Zink) wird durch klinisch-ärztliche Untersuchung und diese spezifischen Testverfahren das Risiko für die Entstehung einer Psychose abgeschätzt. Patienten, bei denen frühe Anzeichen einer Psychose, wie zum Beispiel ein Abfall der Leistungsfähigkeit, Änderungen der Stimmung, im Denken oder dem zwischenmenschlichen Verhalten, wahnhafte Ängste oder Wahrnehmungsstörungen auffallen, können durch den niedergelassenen Arzt / Ärztin einen Termin in der Ambulanz erhalten (Telefon: 0621 1703-2857).
Die Früherkennungsambulanz ist inhaltlich und personell mit weiteren spezifischen Einrichtungen zur Diagnostik und Therapie schizophrener Psychosen innerhalb der psychiatrischen Klinik vernetzt und ermöglicht so eine optimale Weiterbehandlung, sei es vollstationär (Psychosestation 5 a) oder teilstationär (Allgemeinpsychiatrische Tagesklinik).
Gerät Ihre Welt aus den Fugen? Sind Sie weniger leistungsfähig, schlechter gestimmt oder ängstlich? Leiden Sie unter ungewöhnlichen Wahrnehmungen oder sagen andere, Sie hätten sich verändert? Verschiedene Symptome können Warnzeichen einer beginnenden psychischen Störung sein, die gerade in der Pubertät oder im jungen Erwachsenenalter beginnen kann.
Im Bemühen um frühzeitige Diagnostik und Therapie psychischer Störungen bietet die Früherkennungsambulanz des ZI unter Leitung von Privatdozent Dr. Mathias Zink ab sofort eine Online-Checkliste an. 15 Fragen können per Mausklick beantwortet werden und nach dem Versand erscheint ein Fenster, in dem - je nach Ergebnis - weitere Diagnostik angeraten und Kontakt zur Früherkennungsambulanz angeboten wird.
Wichtig ist, dass es sich dabei um keinen diagnostischen Test handelt, sondern nur um eine Empfehlung. Neu ist der Versuch, besonders junge Erwachsene mit dem Angebot über das Medium Internet zu erreichen und damit die Hemmschwelle zur Kontaktaufnahme professioneller Hilfe zu senken. Dabei bleibt die Nutzung des Fragebogens völlig anonym, es werden keine personenbezogenen Daten gespeichert, so dass keine Rückschlüsse auf den Nutzer möglich sind.
Aktuell werden externe Homepages kontaktiert mit der Bitte, Links zur Checkliste anzubieten, die auf die langjährige Arbeit von Dr. Kurt Maurer (Arbeitsgruppe Schizophrenieforschung) zurückgeht.
Direkt zur Online-Checkliste
Terminvereinbarung (Mo 13:00-16:00 Uhr, Mi und Do 13:00-17:00 Uhr):
Ursula Suttner, Tel.: 0621 1703-3304, Fax: 0621 1703-3305, E-Mail
Die Gedächtnisambulanz am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) ist eine hochspezialisierte Einrichtung zur Differentialdiagnose von Hirnleistungsstörungen im Alter.
Abklärung in der Gedächtnisambulanz: Wenn Sie älter als 49 Jahre sind und sich Gedächtnisprobleme und andere Störungen der geistigen Funktion häufen, wenn:
Weitere Informationen erhalten Sie hier!
Informationsflyer hier! (folgt)
Terminvereinbarung: Birgit Schütz, Yvonne Heilmann-Etzbach
Tel.: 0621 1703-1783
In die Schlafambulanz können Patienten mit Schlafstörungen von ihrem niedergelassenen Arzt überwiesen werden. Das Schlaflabor befasst sich mit der medizinischen Abklärung von nicht-erholsamem Schlaf, Ein- und Durchschlafstörungen, ausgeprägter Tagesmüdigkeit, dem Syndrom der unruhigen Beine und anderen Problemen des Schlafs. Zunächst erfolgt ein ambulanter Termin. Nach diesem ausführlichen Gespräch wird - falls notwendig - eine umfangreiche Schlafuntersuchung (Polysomnographie) über zwei Nächte durchgeführt. Der überweisende Arzt erhält im Anschluss einen ausführlichen Bericht mit Therapievorschlägen.
Terminvereinbarung: Annette Hoffmann
Tel.: 0621 1703-6102
Auf (fach-)ärztliche Überweisung wird eine ärztlich-sozialpsychiatrische Behandlung und Betreuung für folgende Personen angeboten:
Weitere Unterseiten als pdf-Dateien auflisten.
Kontakt: Marco Heser, Tel.: 0621 1703-1603,-1613
Walter Decker-Zachmann, Tel.: 0621 1703-1601,-1610
In der Ergotherapeutischen Ambulanz der Abteilung Klinische Rehabilitation des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit werden Patienten aller Altersstufen mit psychischen Störungen aller Art einschließlich der Suchterkrankungen behandelt.
Die Zuweisung erfolgt durch die niedergelassenen Ärzte.
Weiteres siehe Ergotherapie
Terminvereinbarung: Heidrun Peschel, Tel.: 0621 1703-4804
Sprechzeiten: Mo-Do: 9:30-12:00 Uhr und 13:00-16:00 Uhr, Fr: 9:00-12.00 Uhr
Die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters verfügt über eine große kinder- und jugendpsychiatrische Institutsambulanz, die gegen Überweisung durch einen niedergelassenen Arzt tätig wird. Hier werden pro Jahr ca. 1 000 Patienten vorgestellt.
Angebot
Autismus-Sprechstunde
Leitung: PD Dr. Luise Poustka / Dr. Boris Rothermel
Zur Abklärung einer tiefgreifenden Entwicklungsstörung bei Ihrem Kind melden Sie sich bitte im Ambulanzsekretariat an.
Informationsflyer hier! (pdf-Datei) FLYER folgt
ADHS- Sprechstunde
Leitung: Dr. Sandra Gerstner
Viele Kinder sind gelegentlich körperlich unruhig, unaufmerksam oder aufbrausend. Um festzustellen, ob sich dahinter eine Erkrankung, die Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung (ADHS), verbirgt, wird eine umfassende Diagnosestellung von gut ausgebildeten Fachleuten durchgeführt.
Informationsflyer hier! (pdf-Datei) FLYER – folgt
Nach Anmeldung werden Ihnen dann einige Fragebögen zugeschickt, die Sie uns bitte ausgefüllt zurücksenden. Nach deren Auswertung melden wir uns dann bei Ihnen telefonisch unter Berücksichtigung der Reihenfolge der Anmeldungen zwecks Terminvereinbarung.
Terminvereinbarungen über das Ambulanzsekretariat:
Frau Peschel, Tel. 0621 1703 4804 (8:30 Uhr -17:00 Uhr)
Auch wenn wir uns um eine rasche Terminvergabe bemühen, muss aufgrund der vielen Anfragen mit Wartezeiten gerechnet werden.
Was Sie zum Ersttermin in der Ambulanz bitte mitbringen sollen:
Außerhalb der Öffnungszeiten und in Notfällen können Sie sich jederzeit persönlich oder telefonisch über den Empfang, Tel. 0621 1703-0, an den diensthabenden Arzt der Klinik wenden.
Hinweise zur Teilnahme an Studien in unserer Klinik finden Sie auf den Forschungsseiten.
Kommissarische Leitung: Dr. sc. hum. Tatyana Reinhardt, Dipl.-Psych., Psychologische Psychotherapeutin
Tel.: 0621 1703-4181, E-Mail
Kontakt / Terminvereinbarung: Tel.: 0621 1703-4303 (oder -2850), Fax: 0621 1703-4005
Weitere MitarbeiterInnen im ambulanten Bereich
Die Ambulanz für Psychotherapie und Psychosomatische Medizin am ZI Mannheim führt Diagnostik und Differenzialdiagnostik psychischer Störungen und psychischer Folgen somatischer Erkrankungen durch. Weiterhin stellen wir die Indikation für die ambulante oder stationäre psychotherapeutische Behandlung.
Die Patientinnen und Patienten werden uns von niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen verschiedener Fachrichtungen überwiesen (Allgemeinmedizin, Innere Medizin, Orthopädie, Neurologie, Psychiatrie, Psychotherapeutische Medizin, Gynäkologie, Dermatologie ...).
Entsprechend unserer stationären Schwerpunkte gliedert sich auch die Ambulanz in verschiedene Schwerpunktambulanzen Klinikflyer
(ebenfalls erreichbar über Tel.: Nr. 0621 1703-4303 oder 0621 1703-2850 / -2857)
Ambulanztermine: Mo-Do. 8:30-17:00 Uhr / Fr. 8:30-16:00 Uhr
Schwerpunktambulanz für Allgemeine Psychotherapie und Psychosomatische Medizin
Leitung: Dr. sc. hum. Tatyana Reinhardt, Dipl.-Psych., Psychologische Psychotherapeutin
Schwerpunktambulanz für Borderline-Störungen und Posttraumatische Belastungsstörungen
Leitung: Prof. Dr. Martin Bohus
Schwerpunktambulanz für Hypochondrie und Krankheitsbezogene Ängste
Leitung: Prof. Dr. Josef Bailer
Privatambulanz (Verhaltenstherapie)
Leitung: Prof. Dr. Martin Bohus
Wir bieten: kognitiv-verhaltenstherapeutische Einzelpsychotherapie
In den Spezialambulanzen führen wir eine störungsspezifische psychologisch-psychometrische und medizinische Diagnostik durch.
Für unsere Privat-PatientInnen bieten wir eine verhaltenstherapeutische Privat-Ambulanz an. Weiterhin bieten wir für PatientInnen, die keine psychiatrisch-nervenärztliche Betreuung haben, eine begleitende supportive psychiatrische Betreuung mit Psychopharmako-Therapie an.
Kontakt / Terminvereinbarung: Tel.: 0621 1703-2857
In der Suchtambulanz erfolgt eine Beratung und Behandlung des gesamten Spektrums von Suchterkrankungen. Voraussetzung ist eine Überweisung durch einen Haus- oder Facharzt. Schwerpunkte sind Diagnostik von Suchterkrankungen und der Spielsucht; Beratung, und ggf. Durchführung einer Entzugsbehandlung sowie die pharmakotherapeutische Behandlung von schwer alkoholabhängigen Patienten. Zudem werden regelmäßig Raucherentwöhungskurse angeboten.
Adresse: K 3, 11-14, 1.OG, 68159 Mannheim
Terminvereinbarung: Tel.: 0621 1703-3823
In der Substitutionsambulanz erfolgt die Behandlung opiatabhängiger Patienten mit Ersatzstoffen wie Methadon, Polamidon oder Buprenorphin. Die Abhängigkeit von anderen Substanzen wie Kokain, Sedativa, Alkohol, Nikotin sowie weitere psychiatrische Probleme werden von unseren Fachärzten für Psychiatrie und Psychotherapie mit behandelt. Eine psychosoziale Betreuung erfolgt in enger Kooperation mit dem Drogenverein Mannheim.
Chronische Schmerzen
Wann liegt ein behandlungsbedürftiger chronischer Schmerz vor?
Behandlung: Verhaltenstherapie Therapie mit 25 bis 45 Sitzungen bei 1-2 einstündigen Terminen pro Woche. Inhalt: Veränderung der im Schmerzgedächtnis verfestigten Spuren des chronischen Schmerzes durch ein Verhaltenstraining.
Flyer
Posttraumatische Belastungsstörung
In unserer Hochschulambulanz führen wir eine wissenschaftliche Studie durch, mit deren Hilfe wir die Ursachen der Posttraumatischen Belastungsstörung besser verstehen und unseren Behandlungsansatz optimieren möchten. Daher werden parallel zum Therapieangebot verschiedene Aspekte (z. B. die aufrechterhaltenden Bedingungen) der Störung untersucht.
Flyer
Chronische Depression
In unserer Hochschulambulanz führen wir aktuell eine wissenschaftliche Studie durch, in der die Wirksamkeit zweier unterschiedlicher Psychotherapieverfahren bei chronisch depressiven Patienten mit frühem Krankheitsbeginn miteinander verglichen wird. Es gibt noch einige freie Behandlungsplätze.
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Hypochondrie
Eine weitere Studie beschäftigt sich mit der Untersuchung von Aufmerksamkeits-, Bewertungs- und Gedächtnisprozesse bei Patienten, die unter massiven Krankheitsängsten leiden. Auch für diese Patienten bieten wir eine störungsspezifische Psychotherapie an. Hier gibt es ebenfalls noch einige freie Behandlungsplätze.
Flyer
Tinnitus
Wann liegt ein behandlungsbedürftiger Tinnitus vor?
Behandlung:
Bipolare Störungen
Die Erforschung der Entstehungsursachen, der Krankheitsverläufe und der optimierten Therapieformen steht im Mittelpunkt des Interesses unserer wissenschaftlichen Untersuchungen. Wir laden Sie ein, sich an diesen Untersuchungen zu beteiligen. Sie haben dabei die Möglichkeit, mit den modernsten diagnostischen und therapeutischen Verfahren untersucht und behandelt zu werden und durch Ihre Teilnahme zu einem verbesserten Verständnis der Erkrankung wesentlich beizutragen.
Flyer
Anmeldung Case Management der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie:
Tel. 0621 1703-2150
Fax 0621 1703-2155
E-Mail
In Zusammenarbeit mit dem Aufnahmedienst koordiniert und begleitet unser Case Management die Aufnahmesteuerung von Patienten, die sich in der Notfallambulanz der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie vorstellen oder für eine stationäre Aufnahme angemeldet werden (Therapiegebäude, EG, Raum 015, Tel. 0621 1703-2150).
Notfallpatienten für die Suchtmedizinische Klinik stellen sich zunächst bitte beim Service der Zentralambulanz vor (Therapiegebäude, EG, Raum 020, Tel. 0621 1703-3803).
Terminvereinbarung: Natalie Raffele, Patricija Drmic
Tel.: 76 13 67-0 , E-Mail
Hier gelangen Sie zur Checkliste Früherkennung von Psychosen. Die Beantwortung von 15 Fragen dient der rechtzeitigen Erkennung eines erhöhten Risikos für bestimmte psychische Störungen.
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