Personalia 2009 |
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Dezember
Direktor des ZI wird zum Mitglied der Leopoldina gewählt: Professor Andreas Meyer-Lindenberg, Direktor des ZI und Ärztlicher Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, wurde im September 2009 zum Mitglied in der ehrwürdigen Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina gewählt. Weiteres hier!
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Preis für Alzheimer-Forschung
Dr. Christine Bergmann, Abteilung Gerontopsychiatrie, erhielt den mit 5.000 Euro dotieren Steinberg-Krupp-Preis 2009 der Hirnliga e.V. für ihre Forschung über den Zusammenhang zwischen erhöhtem Cholesteringehalt im Blut und dem Entstehen der Alzheimer Demenz. Die Hirnliga e.V. ist eine Vereinigung der deutschen Alzheimer-Forscher, die jährlich insgesamt drei Preise für hervorragende wissenschaftliche Arbeiten über die Alzheimer Demenz verleiht.
Prof. (apl.) Dr. Michael Schredl, wissenschaftlicher Leiter des Schlaflabors, erhielt auf dem Patientenkongress "Schlaf und Gesundheit", der unter der Schirmherrschaft der DGSM (Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin) am 07.11.09 bei Stuttgart stattfand, den SOMNUS 2009 von der Zeitschrift Schlafmagazin für seine exzellente wissenschaftliche Arbeit auf dem Gebiet der Traumforschung verliehen.
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 |  | | Oktober
Professor Dr. med. Dr. phil. h.c. mult. Heinz Häfner erhielt die Dr. Hans-Martini-Medaille von der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg, die ihm für seine herausragenden Verdienste um die Medizinische Fakultät verliehen wurde. Überreicht wurde die Medaille vom Dekan Prof. Dr. Dr. h.c. Klaus van Ackern im Rahmen des Festakt des Dies Academicus am 9. Oktober 2009.
Professor Heinz Häfner ist gemeinsam mit Dr. Hans Martini, Bürgermeister a.D. und erster Preisträger der Dr. Hans-Martini-Medaille, der Begründer des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit und seit Errichtung des Instituts bis 1994 sein erster Direktor gewesen. Der international und national hoch geachtete Wissenschaftler ist weiterhin erfolgreich in der Forschung tätig und leitet am ZI die Arbeitsgruppe Schizophrenieforschung.
Dr. Jochen Mutschler, Assistenzarzt an der Klinik für Abhängiges Verhalten und Suchtmedizin, ist für seine Arbeit "Disulfiram in the treatment of pathological gambling?" beim 26. Symposium der AGNP (2009), vom 7. - 10. Oktober 2009, in München mit einem Posterpreis ausgezeichnet worden.
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Professor Martin Bohus, Ärztlicher Direktor der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapeutische Medizin, erhielt den mit 10.000 Euro dotieren "Hamburger Preis Persönlichkeitsstörungen". Die Preisverleihung fand im Rahmen des 6. Hamburger Symposiums Persönlichkeitsstörungen statt.
Der Preis wurde ihm von der Gesellschaft zur Erforschung und Therapie von Persönlichkeitsstörungen (GePs) e.V. für die mit seiner Arbeitsgruppe durchgeführten Studien über verschiedene Aspekte der Borderline-Persönlichkeitsstörung verliehen.
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 |  | | Juni
Dr. Sabine Löber, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Klinik für Abhängiges Verhalten und Suchtmedizin, erhielt gemeinsam mit Dr. Theodora Duka den Poster Preis der ESBRA 2009. Die Nachwuchswissenschaftlerin, Dr. Löber, und Dr. Duka, Professor of Experimental Psychology, erhielten den mit 300 Euro dotierten Preis für ihre Arbeit über "Acute effects of alcohol on acquisition and extinction of an appetitive reward seeking response".
Verliehen wurde der Preis im Rahmen des 12th congress of European Society for Biomedical Research on Alcoholism (ESBRA) in Helsinki vom 07.-10.6.2009.
Priv.-Doz. Dr. rer.nat. Gabriele Ende erhielt von der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg die Bezeichnung "außerplanmäßige Professorin" verliehen.
Professor Ende ist Physikerin und leitet kommissarisch die Abteilung Neuroimaging, einer der zentralen Forschungsschwerpunkte am ZI.
Priv.-Doz. Dr. med. Florian Lederbogen erhielt von der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg die Bezeichnung "außerplanmäßiger Professor" verliehen.
Professor Lederbogen ist Oberarzt der Intensivstation an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am ZI und forscht im Bereich stressbezogene Erkrankungen.
Ebenfalls im Juni erhielt Priv.-Doz. Dr. rer.nat. Patrick Schloss die Bezeichnung "außerplanmäßiger Professor" der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg verliehen.
Professor Schloss leitet das Biochemische Labor am ZI, dessen Forschungsschwerpunkt in der Untersuchung zellulärer und molekularer Mechanismen neuraler Plastizität im Kontext psychiatrischer Erkrankungen liegt.
Mai

Professor apl. Dr. Siegfried Weyerer, Leiter der Arbeitsgruppe Psychiatrische Epidemiologie und Demographischer Wandel am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim, wurde für seine Arbeiten zu dem Thema „Riskanter Alkoholkonsum im höheren Lebensalter“ mit dem Forschungspreis 2009 des Norddeutschen Suchtforschungsverbundes ausgezeichnet.
Dem Thema Gebrauch, Missbrauch und Abhängigkeit von Alkohol im höheren Alter wurde lange Zeit wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Durch die sich ändernde Bevölkerungsstruktur nimmt die Bedeutung von Suchterkrankungen im Alter zu. Epidemiologische Arbeiten zu Häufigkeit, Risiken und Folgen des riskanten Alkoholkonsums bei älteren Menschen liefern wichtige Informationen für eine bessere medizinische und psychosoziale Versorgung.
Die Preisverleihung fand am 13. Mai 2009 in Hannover im Rahmen des 15. Wissenschaftlichen Symposiums des Norddeutschen Suchtforschungsverbundes statt. Der Preis wird für herausragende wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der Versorgungsforschung bzw. der Therapie von Suchterkrankungen im deutschsprachigen Raum vergeben.
 |  | | März
Professor Andreas Meyer-Lindenberg, Vorstandsvorsitzender des ZI, erhielt im März den NARSAD Distinguished Investigator Award 2009 für die Studie "Identifying risk mechanisms for schizophrenia through combining genome-wide association and multimodal imaging". Der Preis ist verbunden mit einer Forschungsförderung von ca. 100.000 Dollar für das Projekt, das gemeinsam mit Professor apl. P. Kirsch, Leiter der Arbeitsgruppe Imaging in der Psychiatrie, durchgeführt wird.
NARSAD (National Alliance for Research on Schizophrenie and Depression) ist die größte gemeinnützige Stiftung in den USA, die Forschung über Ursachen, Behandlung und Prävention von psychiatrischen Störungen des Gehirns sowie von Verhaltensstörungen fördert.
Professor apl. Peter Kirsch (Leiter der Arbeitsgruppe Imaging in der Psychiatrie) wurde in den Vorstand der Fachgruppe Biologische Psychologie und Neuropsychologie der Deutschen Gesellschaft für Psychologie gewählt.
Januar
Im Rahmen des 17th European Congress of Psychiatry (EPA) in Lissabon erhielt Dr. Christoph von der Goltz den "Young Researcher Award" der "Alcoholism and Drug Addiction Section of the EPA". Dr. von der Goltz ist Assistenzarzt und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Klinik für Abhängiges Verhalten und Suchtmedizin. Den Preis erhielt er für die Präsentation der Forschungsergebnisse einer Studie zu Sucht-assoziiertem Gedächtnis, die in Kooperation mit Prof. Rainer Spanagel und Dr. Valentina Vengeliene, Abtl. Psychopharmakologie, am ZI durchgeführt wird.
Katharina Kraus, Physik-Diplomandin in der Abteilung Neuroimaging, erhielt für Ihre Diplomarbeit "Zweidimensionale J-aufgelöste NMR-Spektroskopie am menschlichen Gehirn" den Otto-Haxel Preis der Universität Heidelberg verliehen. Der Preis wurde ihr im Rahmen der feierlichen Examensfeier der Fakultät für Physik und Astronomie überreicht.
Das Marsilius-Kolleg der Universität Heidelberg beruft Professor Herta Flor (Wissenschaftliche Direktorin des Instituts für Neuropsychologie und Klinische Psychologie) in seine zweite Fellow-Klasse.
Ziel des Marsilius-Kollegs ist die Überbrückung der Kluft zwischen den Wissenschaftskulturen sowie die Förderung interdisziplinärer Forschungsprojekte. Als Center for Advanced Study ist es ein Ort der Begegnung zwischen den Wissenschaftlern - um diesen Dialog zu fördern werden pro Jahr 10 bis 15 Fellows aufgenommen.
(siehe auch www.marsilius-kolleg.uni-heidelberg.de)http://mwk.baden-wuerttemberg.de/themen/forschung/forschungsfoerderung/landesforschungspreis/
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| November 2009
Priv.-Doz. Dr. med. Esther Sobanski
Habilitation an der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg im Fach Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie.
Priv.-Doz. Dr. med. Derik Hermann
Habilitation an der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg im Fach Psychiatrie.
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