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Abteilung Neuroimaging

Link zur AG Translational Imaging

Die Methoden der Kernspintomographie erlauben nicht-invasive, für den Probanden sichere und wiederholbare Rückschlüsse, auf neuronale Aktivität, Biochemie sowie Mikrostruktur. Durch ständige methodische Weiterentwicklung werden die Untersuchungen immer schneller, besser und gewinnen an Auflösung und Aussagekraft.


Die funktionelle Kernspintomographie (fMRI) gestattet auf Basis der lokalen Oxygenierungseigenschaften des Hämoglobins indirekte Aussagen über die räumliche Verteilung und Dynamik zentralnervöser Aktivierungszustände nach definierter Stimulation.

Die in-vivo Magnet-Resonanz-Spektroskopie (MRSI) öffnet darüber hinaus ein Fenster zu den biochemischen Vorgängen im lebenden Organismus.

Die Diffusions-Tensor-Bildgebung (DTI) ermöglicht Rückschlüsse auf den Verlauf und die Integrität zerebraler Faserverbindungen.


Mit Hilfe volumetrischer Verfahren (VBM, DBM) können Aussagen über lokalisierte morphologische Volumenunterschiede beim Vergleich von Patienten mit einer Kontrollgruppe festgestellt werden.

Die enormen Forschritte in der Molekularbiologie, Elektrophysiologie und in diesen bildgebenden Verfahren haben in den letzten Jahren zunehmend den Fokus der psychiatrischen Forschung von der differenzierten Beschreibung der Krankheitsphänomene, Epidemiologie und des Verlaufs hin zum Verständnis der biologischen Basis der seelischen Störungen verlagert. Der Schwerpunkt der Abteilung Neuroimaging am ZI liegt darin, diese innovativen Methoden für den klinischen Alltag in der Psychiatrie nutzbar zu machen und deren Entwicklung voranzutreiben.


Zur Umsetzung dieser anspruchsvollen Forschungsvorhaben stand seit 1996 ein 1,5 Tesla Kernspintomograf (Siemens Magnetom Vision plus) und seit 2006 ein 3 T Hochfeld Tomograf (Siemens Magnetom Trio mit TIM Technologie), beide mit der Multikernspektroskopieoption (1H-31P) und zweitem HF-Sendekanal (weltweit der erste für ein Trio) zur Verfügung. Im Mai 2009 wurde der 1,5 Tesla Tomograf durch ein weiteres 3 Tesla Gerät (Siemens Magnetom Trio mit TIM Technologie) ersetzt. Dies ist mit zusätzlich mit einer 32-Kanal Kopfspule und den dafür notwendigen Empfangskanälen ausgestattet.

Um dem translationalen Forschungsansatz Rechnung zu tragen, wurde im Februar 2008 ein 9.4 Tesla Tierscanner (BioSpec 94/20 USR) installiert, der neben den Standardspulen auch mit einer Cryospule für Protonen (nur für Mäuse) ausgestattet ist. Eine 13C Cryospule (auch nur für Mäuse) wird in nächster Zeit zur Verfügung stehen. - siehe auch AG Translational Imaging!


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Leitung:

Prof. (apl.) Dr. rer. nat.
Gabriele Ende
, Dipl.-Phys.
(komm. Leitung)

Matthias Ruf, Dipl.-Ing. (FH)
(stellvertretende Leitung)