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Früherkennung psychotischer Störungen

Diese Spezialambulanz widmet sich der Früherkennung und -behandlung schizophrener Psychosen. Erkrankungen aus dem schizophrenen Formenkreis manifestieren sich meist zum Ende der Schulzeit, im Studium oder der Berufsausbildung und treffen die Patienten und Patientinnen damit in einer sehr sensiblen und oft nicht stabilen Lebensphase (s. a. Link zum Flyer auf dieser Seite). Deshalb sind der Zeitpunkt der Diagnosestellung und der Therapiebeginn extrem wichtig, gerade um Chancen der beruflichen und sozialen Rehabilitation zu wahren.

Die langjährige epidemiologische Forschung des ehemaligen Institutsdirektors, Prof. Dr. Dr. Häfner und seiner Arbeitsgruppe zum Frühverlauf der Schizophrenie mündete in der Etablierung spezifischer Testverfahren.
In der Früherkennungsambulanz (Leitung: PD Dr. Mathias Zink) wird durch klinisch-ärztliche Untersuchung und diese spezifischen Testverfahren das Risiko für die Entstehung einer Psychose abgeschätzt. Patienten, bei denen frühe Anzeichen einer Psychose, wie zum Beispiel ein Abfall der Leistungsfähigkeit, Änderungen der Stimmung, im Denken oder dem zwischenmenschlichen Verhalten, wahnhafte Ängste oder Wahrnehmungsstörungen auffallen, können durch den niedergelassenen Arzt / Ärztin einen Termin in der Ambulanz erhalten (Telefon: 0621/1703-2857).

Die Früherkennungsambulanz ist inhaltlich und personell mit weiteren spezifischen Einrichtungen zur Diagnostik und Therapie schizophrener Psychosen innerhalb der psychiatrischen Klinik vernetzt und ermöglicht so eine optimale Weiterbehandlung, sei es vollstationär (Psychosestation 5 a) oder teilstationär (Allgemeinpsychiatrische Tagesklinik).

: Checkliste Früherkennung hier!

Gerät Ihre Welt aus den Fugen? Sind Sie weniger leistungsfähig, schlechter gestimmt oder ängstlich? Leiden Sie unter ungewöhnlichen Wahrnehmungen oder sagen andere, Sie hätten sich verändert? Verschiedene Symptome können Warnzeichen einer beginnenden psychischen Störung sein, die gerade in der Pubertät oder im jungen Erwachsenenalter beginnen kann.
Im Bemühen um frühzeitige Diagnostik und Therapie psychischer Störungen bietet die Früherkennungsambulanz des ZI unter Leitung von Privatdozent Dr. Mathias Zink ab sofort eine Online-Checkliste an. 15 Fragen können per Mausklick beantwortet werden und nach dem Versand erscheint ein Fenster, in dem – je nach Ergebnis - weitere Diagnostik angeraten und Kontakt zur Früherkennungsambulanz angeboten wird.
Wichtig ist, dass es sich dabei um keinen diagnostischen Test handelt, sondern nur um eine Empfehlung. Neu ist der Versuch, besonders junge Erwachsene mit dem Angebot über das Medium Internet zu erreichen und damit die Hemmschwelle zur Kontaktaufnahme professioneller Hilfe zu senken. Dabei bleibt die Nutzung des Fragebogens völlig anonym, es werden keine personenbezogenen Daten gespeichert, so dass keine Rückschlüsse auf den Nutzer möglich sind.
Aktuell werden externe Homepages kontaktiert mit der Bitte, Links zur Checkliste anzubieten, die auf die langjährige Arbeit von Dr. Kurt Maurer (Arbeitsgruppe Schizophrenieforschung) zurückgeht.
Direkt zur Checkliste, hier!
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Leitung


Prof. (apl.) Dr. med. Mathias Zink
Tel. 0621/1703-2911
E-Mail: mathias.zink@zi-mannheim.de

Mitarbeiter/innen
Dr. med. Christine Esslinger
Fachärztin für Neurologie
Fon: (0621) 1703-2881 (AB)


Dipl.-Psych. Franziska Rausch
Fon: (0621) 1703-2881 (AB)
Fon: (0621) 1703-2882 (mobil)

Terminvereinbarung
Psychiatrische Ermächtigungsambulanz


Fon: (0621) 1703-2857


Ein Überweisungsschein ist erforderlich.

Flyer "Ambulanz Früherkennung schizophrener Psychosen" als pdf-Datei hier!
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 Vortrag "Früherkennungsambulanz für Psychosen", Referent: Priv.-Doz. Dr. Mathias Zink, als pdf-Datei hier!
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