Anmeldung
bitte über das Ambulanzsekretariat
Frau Gligorijevic / Frau Zehe/ Frau Zahn
Tel. 0621 / 1703 -4303 oder -4304
Bitte immer Stichwort „Hypochondrie“ angeben. Unser Angebot
Diagnostik
Unsere ausführliche Diagnostik umfasst sowohl psychologische Gespräche, den Einsatz von Fragebögen als auch eine fachärztliche Körpersprechstunde, um Ihre aktuellen Beschwerden und Ihre Lebensgeschichte genau zu erfassen.
Beratung
Im Anschluss an die Diagnostik erhalten Sie und Ihr zuweisender Arzt eine ausführliche Rückmeldung zu Ihren Untersuchungsergebnissen. Gemeinsam besprechen wir Ihr Behandlungsanliegen und beraten Sie über die Möglichkeit einer störungsspezifischen Therapie zur Reduktion ihrer Krankheitsangst.
Wissenschaftliche Studie
Wir wollen die Ursachen überdauernder Krankheitsängste besser verstehen und unseren Behandlungsansatz optimieren, daher werden parallel zum Therapieangebot wissenschaftliche Studien durchgeführt, in der Aufmerksamkeits-, Bewertungs- und Gedächtnisprozesse untersucht werden, die vermutlich eine zentrale Rolle bei der Aufrechterhaltung dieser Störung spielen. Diagnostik
Wann liegt eine behandlungsbedürftige Krankheitsangst vor?
- Sie leiden unter der Angst, eine ernsthafte Erkrankung zu haben.
- Die Versicherung ihres Arztes, dass mit ihrem Körper alles in Ordnung sei, beruhigt sie nur kurze Zeit.
- Ihre Gedanken kreisen immer wieder um die Sorge, an einer unentdeckten ernsthaften körperlichen Erkrankung zu leiden.
- Diese Sorge beeinträchtigt Sie im alltäglichen Leben und hält nun schon über ein halbes Jahr an.
Wenn diese Aussagen auf Sie zutreffen, dann sind Sie krankheitsängstlich! Ambulante Psychotherapie
Die von uns angebotene störungsspezifische kognitive Verhaltenstherapie hat sich in Studien als sehr wirksam erwiesen. Die Therapie umfasst 16 Einzelsitzungen mit ein bis zwei einstündigen Terminen pro Woche.
Die Aufdeckung ungünstiger Bewertungen von „Körpersymptomen“ sowie von Verhaltensweisen, die kurzfristig eine Angstreduktion herbeiführen, langfristig aber zu Aufrechterhaltung der Krankheitsangst führen, ist besonders wichtig für eine erfolgreiche Behandlung.
In einem späteren Behandlungsschritt werden diese Mechanismen dann hinterfragt und verändert. Im Rahmen der Therapie werden daher unter anderem
- gemeinsam Argumente für und gegen eine Krankheit gesammelt, um die Krankheitsangst zu relativieren.
- typische Verhaltensweisen besprochen, die die Krankheitsangst ungewollt verstärken und alternative Verhaltensweisen erarbeitet und eingeübt.
Nach Abschluss der Therapie wird der Behandlungserfolg mit Hilfe von Fragebögen überprüft. |