Gruppe für Angehörige und Bezugspersonen von Demenzpatienten
 Die Diagnose Demenz trifft nicht nur die erkrankte Person sondern auch die Angehörigen und Bezugspersonen des Patienten. Je fortgeschrittener das Stadium der Erkrankung, desto größer wird der Betreuungsaufwand.
Ratlosigkeit, soziale Isolation sowie erhöhte körperliche und psychische Kraftaufwendungen sind neben der Erkrankung des Demenz-Patienten für die Angehörigen und Bezugspersonen sehr belastende Faktoren. Die Pflegenden sind meist selbst im höheren Lebensalter bzw. durch familiäre Bindungen auf besondere Art mit dem Patienten verbunden, was oft zu Überforderungen und Konflikten im Alltag führt. Zudem sind Unwissenheit hinsichtlich finanzieller Hilfen und formal-juristischer Möglichkeiten bzw. Unkenntnis hinsichtlich der Umsetzung von Rechtsansprüchen die Regel.
Im geschützten Rahmen der Angehörigengruppen - die nun seit über 20 Jahren angeboten werden - besteht unter psychologischer und sozialpädagogischer Leitung die Möglichkeit des Erfahrungsaustauschs und der Entlastung der Betroffenen. Daneben erhalten die Teilnehmer medizinische Fachauskünfte, Rechtsinformationen und Informationen über soziale Hilfen und Betreuungsmöglichkeiten.
Jeweils am letzten Dienstag jeden Monats (außer Sondertermin im Dezember) finden die Gruppen
von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr sowie
von 17.00 Uhr bis 19.00 Uhr statt.
Nähere Auskünfte über die Gruppen für Angehörige und Bezugspersonen von Demenzpatienten bei
Martina Sütterle, Tel. 0621/1703-1706.
Infoflyer (als pdf-Datei) hier!
Gruppe für Angehörige schizophrener Patienten
 Es ist durch wissenschaftliche Untersuchung belegt, dass eine intensive Information und Schulung von Angehörigen in sogenannten psycho-edukativen Gruppen eine deutliche rückfallverhütende Wirkung auf die Patienten hat. In solchen Gruppen werden die Angehörigen über die schizophrene Erkrankung, ihre Bedeutung für die Lebensführung und ihre Behandlung informiert. Die Angehörigen sollen also nicht von den Patienten ferngehalten werden, sondern sollen, ebenso wie die Patienten, spezifisches Fachwissen über schizophrene Psychosen vermittelt bekommen. Ein weiteres wichtiges Ziel ist die emotionale Entlastung der Angehörigen.
Das Zentralinstitut bietet bereits seit mehreren Jahren solche Gruppen für Angehörige stationär behandelter Patienten an. An den Gruppen können jeweils Angehörige von drei bis acht Patienten teilnehmen. In ärztlich und sozial-pädagogisch geleiteten Gruppenstunden wird laiengerecht Wissen über Ursachen, Krankheitszeichen, Behandlung und Rückfallschutz vermittelt und der Umgang mit spezifischen Problemen der Patienten besprochen.
Damit das Angebot von Vielen wahrgenommen werden kann, finden die Gruppen abends um 17.00 Uhr und 17.15 Uhr statt.
Die Gruppe steht sowohl den Angehörigen stationär behandelter Patienten -
Anmeldung über den behandelnden Arzt,
als auch den Angehörigen ambulanter Patienten offen -
Anmeldung über die Abt. Gemeindepsychiatrie, Tel.: 0621/1703-6108, -6106. Infoflyer "Psychoedukative Gruppen für Angehörige an Psychosen erkrankter Patienten" als pdf-Datei hier!
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