Im Mittelpunkt der Forschung steht die Frage der Interaktion von Gehirn und Verhalten bzw. die Frage, wie Verhalten und Erleben neuronale Prozesse beeinflussen und wie umgekehrt neuronale Veränderungen sich im Verhalten und Erleben auswirken. Dieser Frage wird einerseits an gesunden Personen nachgegangen, an denen z. B. das Lernen von assoziativen Verbindungen im Kortex und in subkortikalen Strukturen untersucht wird. Andererseits werden Störungen dieser Transmissionsprozesse bei psychischen, psychophysiologischen und überwiegend organischen Störungen wie z. B. der posttraumischen Belastungsstörung und dem chronischen Schmerz analysiert. Ein weiterer Schwerpunkt der Forschung am Lehrstuhl liegt auf der Entwicklung adäquater Diagnoseverfahren und neuer verhaltensorientierter Behandlungsmöglichkeiten z. B. für den Phantomschmerz oder die Spätfolgen eines Schlaganfalls.
Forschungsgebiete des Lehrstuhls - Neuronale Korrelate von Lernen und Gedächtnis

Störungen

- Amputation
- Ohrgeräusche (Tinnitus)
- Antisoziale Persönlichkeit
- soziale Phobie
- Depression
- Posttraumische Belastungsstörung
- Chronischer Schmerz
- Abhängigkeiten
Psychologische Prozesse, die im Mittelpunkt der Untersuchungen stehen

- Klassische (Pawlowsche) Konditionierung
- Operante Konditionierung
- Autobiographisches Gedächtnis (sensorisches Gedächtnis)
Methoden

- Psychophysische Untersuchungen
- Bildliche Darstellungen neuroelektrischer und neuromagnetischer Quellen
- Analyse evozierter Potentiale, langsamer kortikaler Potentiale und oszillatorischer Aktivität
- Funktionelle und strukturelle Kernspintomographie
- Transkranielle Magnetstimulation, Verhaltenstraining
- Verhaltensanalyse
- Analyse peripherphysiologischer Indikatoren (Schreckreflex, Hautleitwert)
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