Schule für Kranke II bei längerer Krankenhausbehandlung am Zentralinstitut
J 5, 68159 Mannheim
Fon: 0621/1703-1650, -1651
Fax: 0621/1703-1655
E-Mail: schuleZI@mannheim.de
Die Klinikschule II ist eine öffentliche Mannheimer Schule, in der alle Kinder- und Jugendlichen unterrichtet werden, die in der Kinder- und Jugendpsychiatrie am ZI stationär behandelt werden.
Schulträger ist die Stadt Mannheim, die Schulaufsicht liegt beim Staatlichen Schulamt Mannheim.Recht auf Bildung
 Die Klinikschule sichert das Recht auf Bildung und Erziehung junger Menschen, auch wenn diese wegen einer längeren Erkrankung nicht ihre Heimatschule besuchen können. Die Klinikschule kann Prüfungen abnehmen und Zeugnisse geben. Die Schülerinnen und Schüler

- aus allen Alters- und Klassenstufen
- aus allen Bildungsgängen
- aus allen Schularten
kommen vorwiegend aus Mannheim und dem Rhein-Neckar-Kreis, aus anderen Teilen Baden-Württembergs, Rheinland-Pfalz, Hessen oder auch aus anderen Bundesländern. Die Lehrerinnen und Lehrer
 haben die Lehrbefähigung für Grund- und Hauptschule, oder für Realschule und Gymnasium, oder für die verschiedenen Sonderschulen. Der Unterricht
 Die Schüler lernen in Gruppen, vier bis sieben Schüler gehören zu einer Klasse.
Methodisch und didaktisch orientiert sich der Unterricht an der Krankheit, an der Leistungsfähigkeit, am Leistungsstand des einzelnen Schülers und am Stoffplan der Heimatschule. Sonderpädagogischer Förderbedarf
 Die Klinikschule ist laut Schulgesetz Baden-Württembergs eine Sonderschule.
Förderbedarf entsteht durch die Beeinträchtigung von Lernen und von Leistung durch die Krankheit. Diagnostik und Beratung sind wichtige Aufgaben unserer Lehrkräfte bei - Feststellung von Lern- und Leistungsstand und von Schulfähigkeit
- Hilfen bei Sprachentwicklungsverzögerung und bei Defiziten der Lese-, Rechtschreib- und Rechenfähigkeit.
Förderdiagnostische Ziele sind - Gesunde Anteile stärken und Lernfähigkeit aufbauen
- Lernrückstände aufholen
- Teilleistungsstörungen erkennen und Therapieschritte aufzeigen
- Lernmotivation freisetzen und Fertigkeiten aktivieren
- Reintegration beratend unterstützen
- Schullaufbahnwechsel einleiten und
- Berufsorientierung anbahnen.
Unterrichtsräume
 sind im Wirtschaftsgebäude, im Therapiegebäude und in der Johannes-Kepler-Hauptschule. Zusammenarbeit mit der Klinik
 Als Fachteam zu den Fragen des Lernens und der Schullaufbahn arbeiten wir in enger Kooperation mit den verschiedenen Ebenen der Klinik zusammen und nehmen an Visiten, schulrelevanten Fallbesprechungen, Eltern- und Hilfeplangesprächen teil. Kontakt: Klinikschule - Heimatschule
 Während des Klinikaufenthaltes sollen keine Lernlücken entstehen.
Nach der Entlassung aus der Klinik nehmen die Schülerinnen und Schüler möglichst wieder am Unterricht ihrer Klasse teil.
Dazu arbeiten sie in der Klinikschule an ihrem Unterrichtsstoff, schreiben Klassenarbeiten, lernen auf Prüfungen, können Zeugnisse bekommen.
Oder sie arbeiten an einem speziellen Förderprogramm, um Lernschwierigkeiten überbrücken und überwinden zu können. Sonderpädagogische Beratungsstelle
 Eine Beratungsstelle wurde an der Schule eingerichtet - Für Kinder im Vorschulalter in stationärer oder ambulanter Behandlung des ZI bei sonderpädag. Fragestellung und Förderbedarf
- Für Eltern mit ihren Kindern bei Entwicklungs-, Lern- und Sprachstörungen im Zusammenhang mit psychiatrischen Auffälligkeiten
- Für vorschulische Einrichtungen, Schulen und Frühberatungsstellen als Kontaktmöglichkeit zur Ambulanz der Kinder- und jugendpsychiatrischen Klinik im ZI bei Problemen der Kinder, die die Notwendigkeit einer psychiatrischen Abklärung oder Behandlung erkennen lassen.
|