Teilnehmer für Studie zur Posttraumatischen Belastungsstörung gesucht !
Mehr als 50 % der Bevölkerung erleben einmal in ihrem Leben eine Extremsituation, ein sogenanntes traumatisches Ereignis. Als solche bezeichnet man Erlebnisse, die eine Gefahr für das eigene Leben oder das Leben anderer Menschen darstellen und in denen der Betroffene mit Hilflosigkeit, Angst oder Entsetzen reagiert. Konkrete traumatische Ereignisse sind beispielsweise das Erleben oder Miterleben von körperlicher bzw. sexueller Gewalt, Verkehrsunfälle, Naturkatastrophen, Selbsttötungen, Brände, Großschadensereignisse (z. B. Zugunglück bei Eschede), kriegerische Angriffe oder Schusswechsel.
Im Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim werden in der Abteilung für Neuropsychologie und Klinische Psychologie (Leitung: Prof. Dr. Herta Flor) derzeit mehrere EEG-und Kernspin-Untersuchungen durchgeführt, die sich mit dem Erleben und der Verarbeitung solch traumatischer Situationen befassen, da Menschen sehr unterschiedlich auf diese Ereignisse reagieren. Manche Menschen leiden noch lange nach dem Erlebnis unter dessen psychischen Folgen und entwickeln im Verlauf eine Posttraumatische Belastungsstörung. Bisher ist unklar, ob genetische Veränderungen oder aber veränderte Lern- und Gedächtnisprozesse in der Folge des traumatischen Erlebens zu den unterschiedlichen Reaktionen führen.
Um näheren Aufschluss über die Entwicklung und Aufrechterhaltung einer solchen Posttraumatischen Belastungsstörung zu erhalten, sucht die Abteilung für Neuropsychologie und Klinische Psychologie Personen, die ein traumatisches Erlebnis hatten und einen Beitrag zu dieser wichtigen Forschung leisten möchten.
Interessenten können unter Angabe des Stichwortes „Posttraumatische Belastungsstörung“ und Nennung des Namens und ihrer Telefonnummer auf dem Anrufbeantworter des Projekttelefons 0621 / 1703-6321 anrufen. Sie werden umgehend zurück gerufen. Für die Teilnahme an den Untersuchungen wird eine Aufwandsentschädigung gezahlt. Alle während der Untersuchung erhobenen Daten werden selbstverständlich streng vertraulich behandelt und anonymisiert gespeichert. Auf Wunsch bieten wir ein ausführliches psychologisches Beratungsgespräch bzw. eine psychotherapeutische Behandlung an.
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