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Hyperaktivität und Neuroplastiztät bei chronischem Tinnitus

Im Rahmen eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projekts am Institut für Neuropsychologie und Klinische Psychologie am Zentralinstitut werden derzeit in Zusammenarbeit mit dem Biomagnetischen Zentrum der Universität Heidelberg mehrere Untersuchungen zu Tinnitus, Geräuschüberempfindlichkeit (Hyperakusis) und Schwerhörigkeit durchgeführt.

Es wird untersucht, mit welchen Veränderungen im Gehirn Tinnitus, Hyperakusis und Schwerhörigkeit einhergehen und wie Tinnitus, Schwerhörigkeit und Hyperakusis die Verarbeitung akustischer Reize verändern.

Dafür werden noch Personen zwischen 18 und 65 Jahren mit einem Tinnitus, der schon 6 Monate oder länger andauert gesucht. Zusätzlich werden auch Personen untersucht, die zwar keinen Tinnitus haben, aber eine (partielle, nicht unbedingt stark ausgeprägte) Schwerhörigkeit oder eine Geräuschüberempfindlichkeit aufweisen und vielleicht sogar gefährdet sind, einen Tinnitus zu entwickeln.

Die Untersuchungen sehen psychoakustische Messungen sowie Messungen der Gehirnaktivität beim Hören von Tönen vor. Es werden keine Röntgenstrahlen eingesetzt oder Kontrastmittel gespritzt. Die Untersuchungen finden überwiegend in Heidelberg statt.

Alle Angaben werden vertraulich, unter Wahrung der Schweigepflicht und des Datenschutzes, behandelt. Die Untersuchung findet an drei Terminen statt. Teilnehmer an der Studie erhalten eine detaillierte Diagnose ihrer Hörfähigkeit, für die Teilnahme wird eine Aufwandsentschädigung erstattet.

Interessierte können unter der E-Mail-Adresse eugen.diesch@zi-mannheim.de oder der Telefonnummer 0621-1703-6316 unverbindlich mit den Projektmitarbeitern Kontakt aufnehmen. Sie können per E-Mail oder auf dem automatischen Anrufbeantworter ihren Namen und ihre Telefonnummer hinterlassen und erhalten dann so bald wie möglich einen persönlichen Rückruf.



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