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Biochemisches Labor



Foto: Henseler, Copyright: BMBF
Der Schwerpunkt der Forschungsarbeiten des Biochemischen Labors liegt in der Untersuchung zellulärer und molekularer Mechanismen neuraler Plastizität im Kontext psychiatrischer Erkrankungen. Hierbei konzentrieren wir uns auf monoaminerge Systeme, welche die Effizienz neuronaler Signaltransduktionswege modulieren, indem sie die Aktivität verschiedener prä- und postsynaptischer Proteine regulieren und zudem die Ausbildung von Synapsen (Synaptogenese) und somit die Effizienz synaptischer Kontaktstellen modulieren. Viele Psychopharmaka wirken hierbei primär an Zielproteinen, wo sie die Wiederaufnahme von Monoaminen aus dem extrazellulären Raum blockieren (Kokain, Antidepressiva, Methylphenidat (Ritalin)), eine Kalzium-unabhängige Monoaminfreisetzung induzieren (Amphetamine), oder durch Aktivierung von Neurotransmitter-Rezeptoren die Monoaminfreisetzung regulieren (Nikotin, Opiate). Auf Verhaltensebene zeigen sich hierbei deutliche Unterschiede, je nachdem ob die Substanzeinnahme akut oder chronisch erfolgt. Die molekularen Mechanismen, die diesen Verhaltensveränderungen zugrunde liegen, d.h. inwieweit die synaptische Plastizität durch Regulation neuronaler Proteine und/oder über Veränderung der synaptischen Verschaltung moduliert wird, sind das Hauptziel unserer Studien.

Wir bieten Studenten medizinischer oder naturwissenschaftlicher Fakultäten Stellen für Praktika, Abschlussarbeiten (Bachelor oder Master) oder Promotionen in unserer Arbeitsgruppe an.    

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Leitung


Prof. (apl.) Dr. Patrick Schloss

Fon: 0621/1703-2901
E-Mail: patrick.schloss@zi-mannheim.de