Daten / Informationen

Aufgaben des ZI

Zweck der Stiftung ist der Betrieb des Zentralinstitutes für Seelische Gesundheit mit den folgenden Aufgaben:

Forschung

Forschung

1. "Forschung in der Psychiatrie, der Kinder- und Jugendpsychiatrie, der Psychosomatischen Medizin und Psychotherapie, der Suchtmedizin, der Neuropsychologie und der Klinischen Psychologie, der Neurowissenschaften, der Epidemiologie und der Versorgungsforschung."

Die Forschungsaktivitäten des Instituts erstrecken sich gegenwärtig auf folgende Schwerpunkte:

  • Entwicklung von Indikatoren und Risikomodellen für Entstehung und Verlauf psychischer Störungen, vorrangig in den Bereichen Schizophrenie, Depression und Demenz
  • Einsatz der Methoden der Bildgebung (Kernspintomographie) im gesamten Spektrum psychiatrischer Erkrankungen
  • Suchtforschung zu Fragen der Entstehung, Aufrechterhaltung und Therapie von Suchterkrankungen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Zusammenarbeit mit der Verhaltenspharmakologie auf der Suche nach besseren pharmakologischen und psychotherapeutischen Möglichkeiten zur Beeinflussung des Verhaltens von Alkoholabhängigen und von Rauchern
  • Neuropsychologie mit den Schwerpunkten psychophysiologischer Untersuchungen zur kortikalen Plastizität, Schmerzforschung und die Bedeutung von Lernprozessen für die Entwicklung psychischer Störungen
  • Genetische Epidemiologie in der Psychiatrie
  • Psychogeriatrie, insbesondere Epidemiologie der Ursachen- und Therapieforschung bei Demenzerkrankungen
  • Biologisch-psychiatrische Forschung, insbesondere Psychopharmakologie, Biochemie, Zellbiologie und Molekularbiologie
  • Klinische Forschung
  • Klinisch-psychologische (experimentelle und Verhaltens-)Forschung
  • Versorgungsforschung mit dem Schwerpunkt der Gesundheitssystemforschung im Bereich der Versorgung psychisch Kranker
  • Biostatistik

Vorbeugung, Behandlung und Rehabilitation

Vorbeugung, Behandlung und Rehabilitation

2. "Vorbeugung, Behandlung und Rehabilitation seelischer Erkrankungen"

Das Institut hat in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Mannheim (Dezernat III) und den freigemeinnützigen Trägern (Arbeiterwohlfahrt, Caritas, Gemeindediakonie, Sozialdienst katholischer Frauen, Mannheimer Gesellschaft für Seelische Gesundheit e. V.) am Aufbau eines umfassenden Systems gemeindenaher psychiatrischer Versorgung in der Stadt Mannheim (etwa 300.000 Einwohner) planend und koordinierend mitgewirkt.

Die stationäre und ambulante Versorgung durch die vier Kliniken wird von den zentralen diagnostischen Einrichtungen der Abteilung Klinische Psychologie und einen 24-stündigen Notfalldienst ergänzt.

Im Bereich der Gemeindepsychiatrie werden der Betrieb und Ausbau gemeindenaher Dienste durch die Tagesklinik und die Altentagesklinik des Instituts unterstützt. Die Abteilung Gemeindepsychiatrie wirkt bei der Planung neuer ambulanter Einrichtungen mit und übernimmt selbst den Aufbau von Wohngemeinschaften und Patientenclubs, um sie nach erfolgter Stabilisierung in die Trägerschaft gemeinnütziger Organisationen zu übergeben. Darüber hinaus berät sie kontinuierlich die bestehenden gemeindenahen psychiatrischen Einrichtungen der Stadt Mannheim.

Ausbildung und Lehre

Ausbildung und Lehre

3. "Ausbildung von Studierenden"

Das ZI nimmt an der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg die Aufgaben der Universitätskliniken seiner Fachgebiete wahr. Es vertritt Lehre und Forschung in den Fächern Psychiatrie, Suchtforschung, Psychosomatische Medizin sowie Kinder- und Jugendpsychiatrie. Die vier Klinikdirektoren sind zugleich Lehrstuhlinhaber ihres Fachs an der Universität Heidelberg.

An der Fakultät für Philosophie, Psychologie und Erziehungswissenschaft der Universität Mannheim werden die Fächer Klinische Psychologie und Psychopathologie gelehrt.

Das Fach Forensische Psychiatrie wird für die Studierenden der Juristischen Fakultät der Universität Mannheim gelehrt.

Fortbildung und Förderung

Fortbildung und Förderung

4. "Fortbildung und Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses; Weiterbildung von Ärzten/Ärztinnen und Psychologen/Psychologinnen; Ausbildung und Weiterbildung zu nichtärztlichen medizinischen Berufen und Sozialberufen in den in Ziffer 1 und 2 genannten Fächern."

Das Institut bietet Weiterbildung für Ärzte in den Fächern Psychiatrie, Psychotherapie und Klinische Psychologie. Das Institut ist ferner staatlich anerkannte Weiterbildungsstätte zum Fachpfleger bzw. zur Fachschwester in Psychiatrie und gewährleistet eine praxisbezogene Ausbildung für Sozialarbeiter, Altenpfleger, Beschäftigungs- und Arbeitstherapeuten.

Beratung von Institutionen

Beratung von Institutionen

5. "Beratung bei der Planung und der Vorbereitung von Einrichtungen und Diensten der öffentlichen Gesundheitspflege auf dem Gebiet der seelischen Gesundheit"

National wie international berät das Institut Planer, Verantwortungsträger und Betreiber von Einrichtungen zur psychiatrischen Versorgung der Bevölkerung. Seit 1980 ist das Institut "Collaborating Centre for Research and Training in Mental Health" der Weltgesundheitsorganisation (WHO).

Kommissionen und Beauftragte

Kommission Selbstkontrolle in der Wissenschaft

Zuständigkeit der Kommission Selbstkontrolle in der Wissenschaft

gem. Richtlinien zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Mannheim § 10:

Untersuchung von konkreten Verdachtsmomenten für wissenschaftliches Fehlverhalten.

Zusammensetzung:

Hygienekommission

Zuständigkeit der Hygienekommission

wird gemäß den Richtlinien des Robert-Koch-Instituts definiert und in der konstituierenden Sitzung festgelegt.

Zusammensetzung:

  • der/die Vorstandsvorsitzende (Vorsitz)
  • der/die kaufmännische Direktor/in
  • der/die Leiter/in des Qualitätsmanagements
  • der/die Leiter/in des Pflegedienstes
  • der/die Technische Leiter/in
  • der/die Hygienebeauftragte Arzt/Ärztin
  • der/die Betriebsarzt/ärztin
  • der/die Hauswirtschaftsleiter/in
  • der/die Oberarzt/ärztin der Intensivstation

Selbsthilfefreundliches Krankenhaus

Netzwerk Selbsthilfefreundlichkeit im Gesundheitswesen

Im Oktober 2010 hat das Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim als erstes psychiatrisches Krankenhaus in Baden-Württemberg eine Kooperationsvereinbarung zur Umsetzung der Kriterien als „Selbsthilfefreundliches Krankenhaus“ mit dem Gesundheitstreffpunkt Mannheim unterzeichnet. Der Gesundheitstreffpunkt Mannheim ist die zentrale Anlaufstelle für mehr als 350 Selbsthilfegruppen im Mannheimer Raum.

Selbsthilfebeauftragter des ZI:

  • Dr. Jens Bullenkamp - Tel.: 0621 1703-6101, E-Mail

Qualitätskriterien „Selbsthilfefreundliches Krankenhaus“:

  • Bereitstellung von Räumen, Infrastrukturen, Präsentationsmöglichkeiten
  • Regelhafte Information der Patienten über Selbsthilfe
  • Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit von Selbsthilfezusammenschlüssen
  • Benennung eine/r/s Selbsthilfebeauftragten
  • Regelmäßiger Erfahrungs- und Informationsaustausch
  • Einbeziehung der Selbsthilfe in die Fort- und Weiterbildung von Mitarbeiter/innen im Krankenhaus
  • Mithilfe der Selbsthilfe an Qualitätszirkeln, Ethikkommissionen u. ä.
  • Formaler Beschluss und Dokumentation der Kooperation

weitere Informationen

Aktuelle Statistiken

Einzugsgebiet des ZI
Kennzahlen des ZI
Kennzahlen der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie
Kennzahlen der Klinik für Abhängiges Verhalten und Suchtmedizin
Kennzahlen der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapeutische Medizin
Kennzahlen der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters