
Tel.: 0621 1703-3501
Fax: 0621 1703-3505
Sekretariat: Ingrid Weber
Suchtgebäude, 3. OG, Raum 303
Stellvertretender Direktor
Zentralinstitut für Seelische Gesundheit
Die Forschungsaktivitäten fokussieren auf neurobiologische (Bildgebung mittels fMRI und PET, Neuroendokrinologie, Genetik) und psychosoziale Faktoren (z. B. Lebensqualität), die für die Entwicklung von Abhängigkeitserkrankungen (Alkohol, Nikotin, Medikamente, pathologisches Spielen) und für deren Bewältigung bedeutsam sind. Insbesondere werden die medikamentösen und psychotherapeutischen Möglichkeiten der Rückfallvorbeugung untersucht. Einen weiteren Schwerpunkt bilden Fragestellungen zur Verbreitung und Häufigkeit stoffgebundener Abhängigkeiten vornehmlich in speziellen Risikogruppen. Weiterhin werden Perspektiven für Qualitätssicherung und Weiterbildung sowie Kostenaspekte und die Nutzung von Hilfsangeboten verfolgt.
Besonderes Augenmerk soll der Optimierung und Vernetzung in Forschung, Versorgung und Weiterbildung gelten. Ansprechpartner sind niedergelassene Ärzte und Therapeuten, Beratungsstellen und Selbsthilfegruppen, andere stationäre Einrichtungen, lokale Initiativen (z. B. im Bereich Primärprävention), u. a.
Die Klinik für Abhängiges Verhalten und Suchtmedizin arbeitet eng mit dem Institut für Psychopharmakologie des ZI (Prof. Spanagel) zusammen. Die dort durchgeführten präklinischen Studien beziehen sich auf neurobiologische Mechanismen abhängigen Verhaltens.