I. Reinhard, B. Krumm, Projektzeitraum: 1995 – 1999; 2003 –
Für die Analyse asymmetrisch verteilter und/oder varianzinhomogener Daten, die in einem Anwendungsgebiet wie der Psychiatrie alltäglich sind, gibt es noch immer keine rundum befriedigenden Lösungen. In früheren Berichtszeiträumen wurden u. a. verallgemeinerte lineare Modelle (GLIM), Rangverfahren und der sogenannte GSK-Ansatz untersucht, die sich aber alle nur bedingt als robust erwiesen. Dabei machte die Inhomogenität der Varianz die meisten Probleme. Ein neuer Ansatz versucht nun, im Rahmen des ANOVA-Modells inhomogene Varianzen mit einzubeziehen und die interessierenden Effekte in einem entsprechend verallgemeinerten Modell mit Maximum- Likelihood-Methoden zu analysieren. Bisher zeigte sich für den Fall von 2x2 Designs, daß die Tests für Haupteffekte und Interaktionen bei zweistufigen Faktoren das vorgegebene Niveau mit sehr guter Genauigkeit einhalten. Im weiteren Verlauf des Projektes soll der Ansatz auf mehrstufige bzw. mehrfaktorielle Versuchspläne ausgedehnt und in umfangreichen Simulationsstudien überprüft werden.
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