An wen wir uns wenden:
Unser Angebot richtet sich an Menschen, die in ihrem Leben eine extreme Stresserfahrung, ein sogenanntes traumatisches Ereignis erlebt haben. Diese Extremsituationen beinhalten, dass eine Gefahr für das eigene Leben oder das Leben eines anderen Menschen bestand und der Betroffene unmittelbar mit Hilflosigkeit, starker Angst oder Entsetzen reagiert hat.
Ein traumatisches Erlebnis kann ein schwerer Unfall (Arbeitsunfall, Autounfall, Zugunglück), ein Feuer, eine Explosion, eine Naturkatastrophe (Tsunami, Erdbeben, Wirbelsturm), ein gewalttätiger Angriff (Überfall, Bedrohung mit einer Schusswaffe, einem Messer), eine Vergewaltigung oder eine Kriegserfahrung sein.
Natürlich ist dies nur eine unvollständige Auflistung von Beispielen, so dass vorab individuell geklärt werden sollte, welches traumatische Ereignis im Vordergrund steht.
In der Folge eines Traumas können betroffene Personen unter verschiedenen Symptomen leiden. So werden beispielsweise Teile des Ereignisses ungewollt wieder erlebt sowie Situationen oder Personen gemieden, die an das Trauma erinnern. Generell ist es überaus schwierig diese Extremsituation in die eigene Biographie zu integrieren um wieder Alltagssituationen meistern zu können. Ambulante Psychotherapie
- Wir bieten Ihnen eine störungsspezifische kognitive Verhaltenstherapie an, die sich in Studien als sehr wirksam erwiesen hat.
- Es finden 10 Einzelsitzungen mit einer Dauer von je 100 Minuten pro Sitzung statt.
- In der Regel findet eine Sitzung pro Woche statt.
- Einzelne Elemente sind z. B. Entspannungstechniken, Umgang mit Ärger bzw. Schuld, Veränderung belastender Gedanken, Erkennen von hinderlichen Verhaltensweisen, Aufbau neuer Lebensperspektiven.
Beratung
- Sie und Ihr zuweisender Arzt erhalten eine ausführliche Rückmeldung über die Untersuchungsergebnisse (Arztbrief).
- Wir planen mit Ihnen das weitere Vorgehen insbesondere bezüglich einer störungsspezifischen Therapie zur Reduktion Ihrer Beschwerden.
Unser Angebot
Diagnostik
- eine individuelle Abklärung des Traumas und eine diagnostische Einordnung der Beschwerden
- psychologische Diagnostik und Erfassung der Lebensgeschichte
- psychologische Testuntersuchungen und Interviews
- medizinische Untersuchung (fachärztliche Körpersprechstunde)
Wissenschaftliche Studien
- Unser Ziel ist es, mehr über Ursachen und aufrechterhaltende Faktoren der Posttraumatischen Belastungsstörung zu erfahren und unseren Behandlungsansatz weiter zu optimieren.
- daher Durchführung verschiedener wissenschaftlicher Studien
- Bei Interesse können Sie durch Ihre Teilnahme einen wichtigen Beitrag zu dieser Forschung leisten.
- Ihre Teilnahme ist selbstverständlich freiwillig und völlig unabhängig von unserem Therapieangebot.
- Wenden Sie sich bitte bei Interesse direkt an uns.
Was wir von Ihnen brauchen
Wir benötigen einen Überweisungsschein für die Ambulanz der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapeutische Medizin am ZI. Den Überweisungsschein können Sie bei jedem Arzt holen. Er muss nicht von einem Psychiater sein.
Melden Sie sich bitte telefonisch in unserem Ambulanzsekretariat (siehe Kontakt) und geben Sie das Stichwort „Posttraumatische Belastungsstörung Typ I“ an.
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