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Neben der biologisch-naturwissenschaftlichen und der klinischen Forschung stellt die Epidemiologie eine der drei wesentlichen Grundlagen der wissenschaftlichen Medizin dar. Psychiatrische Epidemiologie beschäftigt sich mit der räumlichen und zeitlichen Verteilung von psychischen Erkrankungen in der Bevölkerung und der unterschiedlichen Häufigkeit ihres Auftretens im Zusammenhang mit demographischen, biologischen, Verhaltens- und Umweltfaktoren (deskriptive Epidemiologie). Sie untersucht außerdem die Bedingungen des Auftretens und des Verlaufs von psychischen Erkrankungen mit dem Ziel, das Wissen über Ursachen, Risiko- und Auslösefaktoren von Krankheitsepisoden und Krankheitsfolgen zu vertiefen (analytische Epidemiologie).
Die zunehmende Lebenserwartung und eine auf niedrigem Niveau stagnierende Geburtenrate haben Auswirkungen auf alle Lebensbereiche, vor allem auf die Epidemiologie und Versorgung psychischer und körperlicher Erkrankungen. Morbiditätsveränderungen und der künftige Bedarf an Versorgungseinrichtungen werden in hohem Maß durch den demographischen Wandel bestimmt.
Unsere Aktivitäten konzentrieren sich auf die Planung, Koordination und Durchführung von Forschungsprojekten auf dem Gebiet der deskriptiven und analytischen Epidemiologie:
Universität Heidelberg, Abteilung für Psychologische Alternsforschung (Prof. Dr. Hans-Werner Wahl)
Universität Heidelberg, Gerontologisches Institut (Prof. Dr. Andreas Kruse)
BMBF-Projekt „Degenerative Demenzen“ (AgeCoDe)
BMBF-Projekte „Gesundheit im Alter“ (MulitCare)
BMBF-Projekt „Gesundheit im Alter“ (Depression im höheren Alter - AgeMooDe)
Projektpartner: Health and Demographic Changes (EU-Projekt INTERREG IV)