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Zwangsambulanz

Zwangsstörungen zeigen sich klinisch als Zwangshandlungen und/oder Zwangsgedanken. Diese Gedanken und Handlungen werden von den Betroffenen meist als uneffektiv und sinnlos erlebt. In der Zwangsambulanz werden sowohl Patienten mit Zwangsstörung als auch Patienten mit Zwangssymptomatik im Rahmen einer anderen Grunderkrankung untersucht und behandelt.  
Die initiale Diagnostik umfasst eine detaillierte Anamneseerhebung und bei Bedarf verschiedene psychometrische Verfahren. Im Anschluss wird unter Berücksichtigung der aktuellen Symptomatik, Vorbehandlung und Therapiemotivation die Indikation für die weitere Behandlung (ambulantes oder stationäres Vorgehen, Verordnung von Psychopharmaka, Durchführung von Einzelverhaltenstherapie) gestellt und eingeleitet. Begleitend zur Behandlung werden auf Wunsch Angehörigengespräche angeboten.

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