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Projekte

Gegenstand der wissenschaftlichen Arbeiten der Abteilung für Neuroradiologie ist die Evaluation von bildgebenden Methoden bei psychiatrischen Erkrankungen. Das Interesse ist dabei auf die Diagnostik und Differentialdiagnostik der Demenzen gerichtet. Darüber hinaus ist die Abteilung mit ihren technischen Möglichkeiten an der Zusammenarbeit mit anderen Forschergruppen der Kliniken und Ambulanzen des Instituts interessiert.

Abgeschlossene und laufende Projekte:

1. Quantifizierung der vaskulären Enzephalopathie (DFG HE 2748)

Förderzeitraum: 2000-2002, verlängert und abgeschlossen in 2004
Förderung: DFG, Sachmittel, zwei Personalstellen
Mitarbeiter: Frank Hentschel, Markus Kreis, Marinella Damian

Neben den Publikationen der klinisch-neuroradiologischen Ergebnisse wurden speziell der Beitrag von differenzierten neuro- psychologischen Methoden auf praktisch relevante differential-diagnostische Fragestellungen geprüft und die Ergebnisse als Inauguraldissertation vorgelegt (Frau Dipl.-Psychol. Marinella Damian). Die Ergebnisse der Quantifizierung in der MR- Bildgebung werden derzeit unter klinischen Aspekten in zwei Inauguraldissertationen bearbeitet (Herr Markus Kreis; Frau Christine Ziegler).

2. Auswirkungen der erweiterten klinischen Diagnostik auf das Diagnosespektrum einer Gedächtnisambulanz im Vergleich von 1998/
    1999 und 2000/2001:

Abgeschlossen und publiziert in 2004
Finanzierung: Eigenmittel
Mitarbeiter: Frank Hentschel, Marinella Damian, Markus Kreis.

Bei gleichen Zuweisungs- und klinischen Diagnosekriterien (ICD-10) waren Neuropsychologie und Bildgebung in den Erfassungszeiträumen unterschiedlich. In 2000/01 wurde die neuropsychologische Diagnostik durch spezielle Power- und Speed- Tests ergänzt, die Bildgebung mit MRT statt CT durchgeführt. Neuropsychologisch wurden in 2000/02 Demenzen zu mehr als 51% gegenüber fast 20% in 1998/99 ausgeschlossen. Die Bildgebung führte zu einer signifikanten Änderung des Diagnosespektrums.

  • Quantifizierung der Bedeutung der erweiterten klinischen Diagnostik mit Bildgebung und Neuropsychologie bei der Diagnostik und Differentialdiagnostik der Demenzen

3. Untersuchung der Magentization transfer ratio (MTR) auf ihren Beitrag zur Diagnostik und Differentialdiagnostik der Demenzen

Abgeschlossen und publiziert in 2004
Finanzierung: Eigenmittel
Mitarbeiter: Frank Hentschel, Markus Kreis, Marinella Damian

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