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Computerassistierte Selbstinfusion von Ethanol

Diese Studie entwickelt und validiert eine neue Methode zur Selbstverabreichung von Alkohol. Wenn Versuchspersonen Alkohol oral zu sich nehmen ist dies mit einer erheblichen Variabilität der erreichten Alkoholspiegel verbunden, was eine exakte Steuerung der Alkoholexposition unmöglich macht. Durch modellgesteuerte Alkoholinfusion ist dieser Nachteil vermeidbar. Die erhoffte Aussagekraft dieser Methode liegt darin, festzustellen welcher Alkoholspiegel von einem Probanden als angenehm empfunden wird. Dies wird wesentlich durch die individuelle Alkoholverträglichkeit beeinflusst, welche ihrerseits bekanntermaßen das Risiko für die Entwicklung von Alkoholabhängigkeit beeinflusst. Forschungsfragen die mit dieser Methode bearbeitet werden können beinhalten z.B. die Frage, ob eine familiengenetische Belastung oder das Vorliegen von Polymorphismen bestimmter Kandidatengene für Alkoholabhängigkeit mit erhöhter Selbstzufuhr von Alkohol verbunden sind, ob die Alkoholselbstverabreichung im jungen Erwachsenenalter mit dem späteren Auftreten von Alkoholstörungen zusammenhängt. Diese Studie wird in enger Kooperation mit Prof. Dr. S. O’Connor, Indianapolis, IN durchgeführt.

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