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Hypochondrie

Diagnostik, Beratung und Behandlung von Patienten mit Krankheitsangst

Diagnostik: In unserer störungsspezifischen Diagnostik werden Ihre aktuellen Beschwerden, einschließlich der Krankheitsvorgeschichte und Biographie, detailliert erfasst. Neben psychologischen Gesprächen kommen auch strukturierte klinische Interviews und standardisierte Symptomfragebögen zum Einsatz.


Beratung: Im Anschluss an die Diagnostik erhalten Sie und Ihr zuweisender Arzt eine ausführliche Rückmeldung zu Ihren Untersuchungsergebnissen. Gemeinsam besprechen wir Ihr Behandlungsanliegen und beraten Sie über die Möglichkeit einer störungsspezifischen Therapie zur Reduktion Ihrer Krankheitsangst.


Wissenschaftliche Studie: Wir wollen die Ursachen überdauernder Krankheitsängste besser vrstehen und unseren Behandlungsansatz optimieren. Daher wird parallel zum Therapieangebot eine wissenschaftliche Studie durchgeführt, in der Aufmerksamkeits-, Bewertungs- und Gedächtnisprozesse untersucht werden, die vermutlich eine zentrale Rolle bei der Aufrechterhaltung dieser Störung spielen.

Wann liegt eine behandlungsbedürftige Krankheitsangst vor?

  • Sie leiden unter der Angst, eine ernsthafte Erkrankung zu haben.

  • Die Versicherung Ihres Arztes, dass mit Ihrem Körper alles in Ordnung sei, beruhigt Sie nur kurze Zeit

  • Ihre Gedanken kreisen immer wieder um die Sorge, an einer unentdeckten ernsthaften körperlichen Erkrankung zu leiden.

  • Diese Sorge beeinträchtigt Sie im alltäglichen Leben und hält nun schon über ein halbes Jahr an.

Wenn diese Aussagen auf Sie zutreffen, dann sind Sie krankheitsängstlich!

Ambulante Psychotherapie

Die von uns angebotene störungsspezifische kognitive Verhaltenstherapie hat sich in Studien als sehr wirksam erwiesen. Die Therapie umfasst 16 Einzelsitzungen mit ein bis zwei einstündigen Terminen pro Woche.


Die Aufdeckung ungünstiger Bewertungen von "Körpersymptomen" sowie von Verhaltensweisen, die kurzfristig eine Angstreduktion herbeiführen, langfristig aber zur Aufrechterhaltung der Krankheitsangst führen, ist besonders wichtig für eine erfolgreiche Behandlung.


  • In einem späteren Behandlungsschritt werden diese Mechanismen dann hinterfragt und verändert. Im Rahmen der Therapie werden daher unter anderem

  • gemeinsam Argumente für und gegen eine Krankheit gesammelt, um die Krankheitsangst zu relativieren;

  • typische Verhaltensweisen besprochen, die die Krankheitsangst ungewollt verstärken und alternative Verahltensweisen erarbeitet und eingeübt.



Nach Abschluss der Therapie wird der Behandlungserfolg mit Hilfe von Fragebögen überprüft.

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Bereichsleiter
Prof. (apl.) Dr. Dipl.-Psych. Josef Bailer
E-Mail: josef.bailer@zi-mannheim.de

Anmeldung
Anmeldung bitte über das Ambulanz-Sekretariat:

Marija Gligorijevic
Petra Zehe
Irmgard Zahn

Tel: 0621/1703-4303 oder -4304
Bitte immer das Stichwort „Krankheitsangst“ angeben.

Was wir von Ihnen brauchen:
Wir benötigen einen Überweisungsschein für die Hochschulambulanz des Instituts für Neuropsychologie und Klinische Psychologie am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit.
Sie können den Schein beim Arzt/Ärztin (z. B. Hausarzt/ärztin) erhalten - er muss nicht von eine/r/m Psychiater/in sein.

Informationsflyer
Einen Informationsflyer können Sie hier! downloaden.

Hochschulambulanz

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