Terminvereinbarung
 Ein Termin kann vereinbart werden unter Telefon 0621/1703-3304
Montag bis Donnerstag von 9.00 - 12.00 Uhr Abklärung in der Gedächtnisambulanz
 Wer älter als 49 Jahre ist und sich Gedächtnisprobleme und andere Störungen der geistigen Funktion häufen.: - wenn immer wieder Termine und Gesprächsinhalte vergessen werden
- wenn Personen oder Dinge nicht mehr erkannt oder benannt werden können
- wenn Alltagsfertigkeiten verloren gehen
- wenn die Orientierung beeinträchtigt ist
Hierbei sollte nicht automatisch das zunehmende Alter als Erklärung angenommen werden. Gedächtnisstörungen können vielfältige Ursachen haben. Häufig sind sie Anzeichen einer demenziellen Erkrankung. Unter einer Demenz ("Hirnleistungsstörung") versteht man eine Erkrankung mit Störungen der Gedächtnisfunktionen, die zu einer Minderung der Alltagsfertigkeiten führt und in deren Verlauf es zu Persönlichkeitsveränderungen und auffälligem Verhalten kommen kann. Demenzielle Erkrankungen sind weit verbreitet, etwa 5 % der 65-Jährigen und 20 % der 80-Jährigen leiden an einer Demenz. Die Gedächtnisambulanz
 Die Gedächtnisambulanz am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit ist eine hochspezialisierte Einrichtung zur Differentialdiagnose von Hirnleistungsstörungen im Alter.
Eine frühzeitige Klärung der Ursache der Erkrankung ist wichtig, damit eine gezielte Therapie begonnen werden kann. Auf diese Weise können rückbildbare Formen erkannt und ursächlich therapiert werden, andere Formen können zumindest in ihrem Verlauf günstig beeinflusst werden.
Darüber hinaus verfolgen wir in der Gedächtnisambulanz einen ganzheitlichen Behandlungsansatz, der Angehörige und Patienten mit einbezieht und nichtmedikamentöse wie medikamentöse Therapiemaßnahmen umfasst. Der Gedächtnisambulanz ist eine Alzheimer-Angehörigengruppe angeschlossen.
Der Untersuchungsablauf beinhaltet eine Blutentnahme, eine neurologische Untersuchung, eine Computertomographie des Gehirns, ein EEG sowie eine neuropsychologische Testung und ein ausführliches Gespräch mit den Angehörigen.
Eine solche ausführliche Betreuung von Patienten und Angehörigen ist in einer Gedächtnissprechstunde auch deshalb möglich, da wir im Rahmen wissenschaftlicher Studien die Erforschung demenzieller Erkrankungen unterstützen. Dadurch kann, gemeinsam mit den Patienten und Angehörigen, langfristig ein Beitrag zur Verbesserung diagnostischer und therapeutischer Möglichkeiten geleistet werden. Diagnostik

- Früherkennung von Demenzen
- Ärztliches Gespräch und neurologische Untersuchung
- Neuropsychologische Testung
- Laboruntersuchungen und Bildgebung (MRT, CT)
Therapie

- Therapieempfehlungen
- Kontrollierte Medikamentenstudien
Begleitung

- Verlaufsuntersuchungen und Therapiekontrolle
Beratung

- Aufklärung und Information
- Psychosoziale Beratung
- Angehörigengruppe
Gruppenangebote

- Angehörigengruppe
- Patientengruppe für Krankheitsverarbeitung
Untersuchungsvoraussetzungen
 Personen ab 50 Jahre, die unter einer leichten bis mittelgradigen Beeinträchtigung ihrer geistigen Leistungsfähigkeit leiden.
Für einen Termin wird ein Überweisungsschein des Hausarztes oder des Neurologen und die Krankenkassen-Chipkarte benötigt.
Die Untersuchungen werden in der Regel innerhalb von (mindestens) zwei ambulanten Terminen durchgeführt. Hilfreich ist die Anwesenheit einer Bezugsperson. Adresse
 Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Gedächtnisambulanz (im Therapiegebäude), J 5, 68159 Mannheim (Nähe Marktplatz und Kurpfalzbrücke) |