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Baden-Württembergischer Suchtforschungsverbund

Das Ziel des BW-Forschungsverbunds ist es, die Situation von Menschen mit Suchtproblemen durch interdisziplinäre Forschung, Informationsvermittlung und Fortbildungsmaßnahmen zu verbessern. Hierzu sind Ärzte, Psychologen, Gesundheitsökonomen, Biostatistiker, Verhaltenspharmakologen, Genetiker, niedergelassene Hausärzte und Psychotherapeuten sowie Beratungsstellenmitarbeiter am Verbund beteiligt.

Den Schwerpunkt unserer Arbeit bildet die Therapieforschung. Die Kooperation umfasst verhaltenspharmakologische Grundlagenforschung, klinische Therapieprojekte und moderne Psychotherapieverfahren, die durch Neuroimaging-Studien (fMRI, PET) sowie genetischen Analysen vertieft werden.

Die Informationsvermittlung an Betroffene, deren Verwandte, Journalisten, Politiker oder – in Form von Fortbildungen – an Ärzte, Beratungsstellenpersonal oder Psychotherapeuten ist ein essentieller Bestandteil des Forschungsverbunds.

Projekte

Umfassendes Qualitätsmanagement für die ambulante Versorgung alkoholbezogener Störungen (AQAH) – Transfer und Verbreitung in die Routineversorgung, Prof. Dr. M. Härter (Universität Freiburg)

Individuell adaptierte Therapie der Alkoholabhängigkeit - Klinische Studie, Prof. Dr. K. Mann (Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Mannheim), PD Dr. M. Smolka

Effizienz einer zusätzlichen Psychotherapie für alkoholabhängige Non-Responder auf Anti-Craving-Medikation, Dr. M. Berner (Universität Freiburg)

Neurobiologie der Cue-Reaktivität Alkoholabhängiger: Eine fMRI-Studie, PD Dr. M. Smolka (ehem. Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Mannheim), Prof. Dr. K. Mann (ZI Mannheim)

Verfügbarkeit von µ-opioid Rezeptoren und Therapieresponse bei Alkoholabhängigen, eine PET Studie, Prof. Dr. K. Mann (Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Mannheim)

Differentielle Indikation - eine Chance zur Verbesserung der Effektivität von Raucherentwöhnungsbehandlungen, Prof. Dr. A. Batra (Universität Tübingen)

Pharmokotherapie des Alkoholverlangens und -rückfalls: Studien zum Glutamat-System Prof. Dr. R. Spanagel (Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Mannheim)

Pharmakotherapie kontext-induzierten Cravings, Prof. Dr. W. Schmidt †, Dr. A. v. Ameln-Mayerhofer (Universität Tübingen)

Gesundheitsökonomie der Behandlung von Alkoholabhängigkeit und Nikotinabhängigkeit, PD Dr. H. J. Salize (Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Mannheim)

DNA-Bank “Sucht”: Molekulargenetische Analysen von Abhängigkeitsstörungen, Prof. Dr. Karl Mann (Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Mannheim)

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Sprecher


Prof. Dr. Karl Mann
Fon: 0621/1703-3502
E-Mail: karl.mann@zi-mannheim.de

Stellvertreter:
Prof. Dr. Stefan Wellek
Fon: 0621/1703-6001
E-Mail: stefan.wellek@zi-mannheim.de

Koordination:
Dr. Dipl.-Psych. Tagrid Leménager
Fon: 0621/1703-3907
E-Mail:  tagrid.lemenager@zi-mannheim.de