Home Behandlung Adoleszentenzentrum

Adoleszentenzentrum

+++ Aktuell +++

Um die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen, bitten wir Sie einige Änderungen zu beachten. Die wichtigsten Informationen finden sie hier.


In unserem Adoleszentenzentrum behandeln wir Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 16 bis 24 Jahren, die von Borderline-Persönlichkeitsstörungen, ADHS oder posttraumatischen Störungen betroffen sind. Wir bieten unseren PatientInnen ein umfassendes, flexibles Behandlungsprogramm, beruhend auf der Dialektisch Behavioralen Therapie (DBT).

Die DBT gilt als das wissenschaftlich am besten erforschte und wirkungsvollste Verfahren in der Behandlung dieser Erkrankungen. Mithilfe der DBT lernen unsere PatientInnen, ihre Gefühle besser zu kontrollieren, sich in Kontakt mit anderen Menschen sicherer zu verhalten und sich mehr Klarheit über ihre Identität zu verschaffen.

Leitung des Adoleszentenzentrums

Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Tobias Banaschewski
Ärztlicher Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters und Stellvertretender Direktor des ZI
Tel.: 0621 1703-4501, E-Mail

Sekretariat:
Sylke Rauscher, E-Mail, Tel.: 0621 1703-4502, Fax: 0621 1703-4505
Selina Grigat, E-Mail, Tel.: 0621 1703-4503, Fax: 0621 1703-4505

Prof. Dr. med. Martin Bohus
Wissenschaftlicher Direktor des Instituts
für Psychiatrische und Psychosomatische Psychotherapie (IPPP)
Tel.: 0621 1703-4001, Fax: 0621 1703-4005, E-Mail

Sekretariat: Sabine Irle-Bieker
Tel.: 0621 1703-4002, Fax: 0621 1703-4005, E-Mail

Prof. Dr. med. Christian Schmahl
Ärztlicher Direktor der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapeutische Medizin
Tel.: 0621 1703-4021, Fax: 0621 1703-4005, E-Mail

Sekretariat: Sabine Irle-Bieker
Tel.: 0621 1703-4002, Fax: 0621 1703-4005, E-Mail

Welche Erkrankungen werden im Adoleszentenzentrum behandelt?

Unser Adoleszentenzentrum bietet eine flexible und kontinuierliche Behandlung für Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 16 bis 24 Jahren, die unter Störungen ihrer emotionalen Regulation leiden. Hierzu zählen folgende Erkrankungen: 

  • Borderline-Persönlichkeitsstörung
    Anzeichen: Selbstverletzungen, Stimmungsschwankungen, negatives Selbstbild, Gefühle von innerer Leere und Einsamkeit
  • ADHS
    Anzeichen: Probleme mit Aufmerksamkeit, Impulsivität, innere Unruhe
  • Störungen des Sozialverhaltens und der Emotionen
    Anzeichen: Impulsivität und Probleme im zwischenmenschlichen Bereich
  • Posttraumatische Belastungsstörung
    Anzeichen: belastende Erinnerungen, Flashbacks, Alpträume, Teilnahmslosigkeit, Schlafstörungen, Reizbarkeit, Schreckhaftigkeit

Therapiekonzept des Adoleszentenzentrums

Dialektisch Behaviorale Therapie 

In unserem Adoleszentenzentrum arbeiten wir nach dem Konzept der Dialektisch Behavioralen Therapie (DBT). Die stationäre oder teilstationäre Behandlung dauert zwölf Wochen und gliedert sich in mehrere Phasen. Zunächst erwerben unsere PatientInnen Fertigkeiten, mit denen sie ihre Stresstoleranz verbessern und souveräner mit ihren Emotionen umgehen können. Wir vertiefen diese erworbenen Fertigkeiten und helfen unseren PatientInnen, sie in ihren Alltag zu übertragen. Hierbei orientieren wir uns an den individuellen Schwierigkeiten und Bedürfnissen der Jugendlichen und beziehen auch deren Angehörige mit in die Therapie ein.

Betreut werden unsere PatientInnen durch ein konstantes Therapeuten- und Betreuerteam. Zusätzlich zu den therapeutischen Einzelgesprächen können die Jugendlichen Gruppenagebote wahrnehmen – wie beispielsweise zur Achtsamkeit oder zu Skills. Außerdem bieten wir zahlreiche Beschäftigungs- und Sportangebote.

Schulpflichtige Patienten können die dem ZI angegliederte Schule bis zu fünf Stunden am Tag besuchen. Alternativ werden gemeinsam mit dem Sozialdienst oder mit unseren ErgotherapeutInnen Möglichkeiten für Praktika überlegt und berufliche Perspektiven erarbeitet.

Behandlung über Altersgrenzen hinweg

Das Besondere an unserem Adoleszentenzentrum ist, dass wir PatientInnen während ihrer gesamten Adoleszenz betreuen – also über das 18. Lebensjahr hinaus. Dadurch werden die sonst üblichen Behandlungsbrüche zwischen der Kinder- und Jugendpsychiatrie und der Erwachsenenpsychiatrie vermieden. Die jungen Menschen können auf eine konstante Behandlung während ihrer kompletten Entwicklungsphase vertrauen. Wir unterstützen unser PatientInnen hierbei bei wichtigen Entwicklungsaufgaben: vom Schulabschluss über Ausbildung oder Studium hin zur Partnerschaft und Ablösung vom Elternhaus.

Stationäre und ambulante Therapieformen

Wir passen unsere Behandlung flexibel an die Bedürfnisse unserer PatientInnen an: Nach der stationären Therapie im Adoleszentenzentrum können unsere PatientInnen bei Bedarf weiterhin regelmäßig an unseren ambulanten Behandlungsangeboten teilnehmen. In vielen Fällen ist auch gleich eine ambulante Therapie möglich.

Unsere Behandlungsbausteine auf einen Blick

Je nach Bedarf erhalten unsere PatientInnen neben der Diagnostik folgende Leistungen:

  • Ambulante Behandlung: Einzeltherapie, Gruppentherapie, sozialarbeiterische Betreuung und Angehörigenberatung
  • Stationäre und Teilstationäre Behandlung: Einzeltherapie, Gruppentherapieangebote, Familienarbeit, Elterngespräche, medikamentöse Behandlung, ärztliche Beratung, Ergotherapie, Sport- und Bewegungstherapie, soziotherapeutische Maßnahmen sowie Erlebnispädagogik

Anmeldung zur Therapie

Wir benötigen eine Überweisung von einer der folgenden Berufsgruppen: HausärztIn, PsychotherapeutIn, PsychiaterIn beziehungsweise Kinder- und JugendpsychiaterIn. Als ersten Schritt bieten wir ein psychologisches und ärztliches Gespräch in unserer Zentralambulanz an. Neben einer genauen Diagnostik geben wir unseren PatientInnen eine Behandlungsempfehlung und erklären Ihnen unser Behandlungskonzept. 

Das Einzugsgebiet des Adoleszentenzentrums konzentriert sich auf den Rhein-Neckar-Raum. Es können aber auch PatientInnen aus dem gesamten Bundesgebiet stationär behandelt werden.

Melden Sie sich über die Zentralambulanz an: Telefon: 0621 1703-2850, E-Mail

Anmeldung über die Zentralambulanz
Telefon: 0621 1703-2850, E-Mail

Zur Zentralambulanz
Logos der AOK Baden-Württemberg und der BKK Süd

Unsere Projektpartner für eine verbesserte ambulante Versorgung. Weitere Information erhalten Sie hier. 



Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) - https://www.zi-mannheim.de