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Klinikübergreifende Information

Sie haben Anspruch auf Hilfe zur Lösung von Problemen beim Übergang vom Krankenhaus in die verschiedenen Versorgungsbereiche (Sozialgesetzbuch V). Das ZI Mannheim hat für Sie zu diesem Zweck ein Entlassmanagement entwickelt. Beim Entlassmanagement handelt es sich um die zielgerichtete Planung und Durchführung des Überganges aus dem stationären und teilstationären Bereich eines Krankenhauses in eine bereits bestehende, oder neu zu schaffende Wohn-, Arbeits- und Versorgungsform.

Damit ist sichergestellt, dass Sie als unser Patient oder auch Ihre Angehörigen, Unterstützung und Beratung bei der Sicherung Ihrer Versorgung nach der Entlassung erhalten. 

Entlassmanagement:

Wenn Sie Beschwerden, Anregungen oder Lob weitergeben möchten, können Sie gerne eine

Kontakt:
Tel.: 0621 1703-8888 (Beschwerdetelefon), E-Mail

Das Konzept des Patientenfeedbackmanagements (P-F-M) ist Bestandteil des Qualitätsmanagements am ZI. Neben der zentralen Bearbeitung von Beschwerden wird hierdurch auch der Umgang mit Verbesserungsideen der Patienten und ihrer Angehörigen geregelt.

Ihre Beschwerden, Anregungen und Lob können Sie folgend anbringen:

persönlich

direkte/r AnsprechpartnerIn 
auf der Station/ Ambulanz

*Kontakt zur Patienten-fürsprecherin

schriftlich

per Beschwerdeformular

 

per E-Mail

telefonisch

0621 1703-88 88
(Beschwerdetelefon)
 

 

*Patientenfürsprecherin Monika Wolff
Tel.: 0621 1703-1088, E-Mail
oder Briefkasten im Foyer des ZI
Sprechzeiten:
Do 10:00-17:00 Uhr
Fr   14:30-17:30 Uhr
Therapiegebäude, Station AK-A

Leitung: Dr. Jens Bullenkamp (Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie)
Tel.: 0621 1703-6101,  E-Mail

Sekretariat: Anja Nolte
Tel.: 0621 1703-6102

Ambulanz der Gemeindepsychiatrie

Fragebogen zur Lebensqualität
Manual zum Fragebogen
Literatur zum Fragebogen

Im Laufe der letzten 30 Jahre ist es durch Aktivitäten der Abteilung - in Verbindung mit kommunaler Unterstützung sowie der Einbeziehung freigemeinnütziger Verbände - zum Ausbau eines differenzierten gemeindenahen außerstationären psychiatrischen Versorgungssystems gekommen. Mit diesem in enger Zusammenarbeit verbunden, sind die Aufgaben der Abteilung Angebote und Beratungstätigkeit nahezu aller komplementären psychiatrischen Institutionen und Dienste in Mannheim.

Angebote und Beratungstätigkeit: Angebote für psychisch kranke Menschen beziehen sich auf die Bereiche Wohnen, Freizeit und soziale Kontakte sowie Arbeit. Die inhaltliche Schwerpunkte betreffen die psychosoziale Einzelberatung und -betreuung psychisch kranker Menschen, die vor allem von den nichtärztlichen Mitarbeiterinnen der Abteilung geleistet wird. Zusätzliche Gruppenangebote beziehen sich auf die Arbeit mit Angehörigen und Suchtkranken. Für sachbezogene Hilfen steht ein in kommunaler Trägerschaft eingerichteter Verein zur Seite.

Die Präsenz in zahlreichen Arbeitsgemeinschaften, Gremien und Beiräten sowie Planung, Initiierung und Koordination im Bereich der komplementären psychiatrischen Versorgung spielen eine wesentliche Rolle für deren Erhalt und weitere Entwicklung, auch im Hinblick auf die Qualitätssicherung dieses Versorgungssystems. Aufgrund ihrer Funktion stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abteilung in unterschiedlichem Ausmaß sowohl in Verbindung mit den Leitungskräften der Kosten- und Maßnahmeträger der vielfältigen psychiatrischen Einrichtungen und Dienste als auch in kooperativer Beziehung zur personellen Basis. 

Ein weiterer Tätigkeitsbereich umfasst die fortlaufende Entwicklung und Umsetzung einer zeitgemäßen psychiatrischen Versorgung mit einem Schwerpunkt im Sektor komplementärer Strukturen. Gegenwärtig orientiert sich dieses Ziel an der Realisierung eines gemeindepsychiatrischen Verbundes Vernetzung im GPV. Hierzu müssen die bestehenden zahlreichen ausdifferenzierten psychiatrischen Institutionen und Dienste in der Kommune zu einer personenzentrierten Behandlung mit Vor- und Nachsorge sowie umfassender ortsnaher Rehabilitation für psychisch kranke und behinderte Menschen zusammengeführt werden. Die Förderung dieser Entwicklung geschieht vor allem durch die ärztlichen Mitarbeiter, die diese Aufgabe hauptsächlich durch intensive und regelmäßige sozialpsychiatrische Fachberatung, sowohl für kommunale Belange als auch für die Mitarbeiterteams nahezu aller außerstationären psychiatrischen Einrichtungen erfüllen. Sie erstellen Konzepte und Pläne, informieren über neue (sozial-)psychiatrische Erkenntnisse sowie Veränderungen sozialrechtlicher Aspekte und achten auf deren Umsetzung in die Praxis. Ein besonders intensiver Kontakt besteht zum Sozialpsychiatrischen Dienst.

Projekte der Abteilung Gemeindepsychiatrie
Publikationen der Abteilung Gemeindepsychiatrie

Kontakt: Heidi Klaushofer (MVZ), Tel.: 0621 1703-6757, E-Mail

Der internistische Konsiliardienst steht allen vier Kliniken des Hauses zur Verfügung. Er wird wahrgenommen von zwei Ärzten für Innere Medizin, von denen einer auch Oberarzt der Psychiatrischen Klinik ist.

Die Notwendigkeit, am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI), Mannheim, die internistische Versorgung der stationär behandelten Patienten zu ermöglichen, ergibt sich zum einen aus dem großen Anteil von Patienten mit Begleiterkrankungen auf allgemeinmedizinisch-internistischem Gebiet, zum anderen aus der Tatsache, dass viele dieser Patienten nur mit Einschränkung in auswärtigen Kliniken vorgestellt werden können. Bei der fachinternistischen Abklärung und Behandlung der körperlichen Begleiterkrankungen muss die besondere Situation des psychisch Kranken berücksichtigt werden; sie macht in vielen Fällen eine Modifikation der üblichen diagnostischen und therapeutischen Strategien erforderlich.

Durchgeführt werden EKG und Belastungs-EKG, Sonographie der Abdominalorgane und der Schilddrüse, Echokardiographie, Lungenfunktionsprüfung, Langzeit-EKG und Langzeitblutdruckmessung. Da Röntgenuntersuchungen in der Abteilung für Neuroradiologie erstellt werden und ein klinisch-chemisches Labor zur Verfügung steht, sind außer der Endoskopie die wichtigsten Elemente der internistischen Diagnostik am Haus vertreten. In denjenigen Fällen, die endoskopische oder sonstige weiterführende Untersuchungen erfordern, werden für deren Durchführung die entsprechenden Fachabteilungen der Universitätsmedizin Mannheim in Anspruch genommen.

Pro Jahr werden ca. 300 bis 350 internistische Konsile durchgeführt. Die Zahl der Funktionsuntersuchungen beträgt jährlich derzeit etwa 1100. Hinzu kommen ca. 3000 EKG-Ableitungen pro Jahr.

Forschung
Die wissenschaftliche Aktivitäten sind unter der Arbeitsgruppe „Stressbezogene Erkrankungen“ zu finden.

Leitung:

Claus Staudter, Pflegedirektor, Tel.: 0621/1703-2102, -2103, E-Mail
Doris Borgwedel, Stellvertretende Pflegedirektorin, Tel.: 0621 1703-2184, E-Mail 

Der Pflegedienst nimmt in der Krankenversorgung im Zentralinstitut für Seelische Gesundheit eine Aufgabe an, die sich durch Patientennähe auszeichnet und verantwortungsvoll Qualitätsmaßstäbe mit ökonomischen Erfordernissen verbindet.

Die Mitarbeiter des Pflegedienstes sind in ein multiprofessionelles und qualitätsbewusstes Behandlungsteams integriert, das sein Wirken nach anerkannten und wissenschaftlich fundierten Behandlungsstandards ausrichtet. Durch seine Pflegefachkompetenz arbeitet der Pflegedienst mit an der Erreichung der Behandlungszielsetzung und leistet damit einen unverzichtbaren Beitrag zur patientenzentrierten Behandlung mit möglichst kurzer Verweildauer und der Förderung der Integration in Beruf und Familie bzw. dem jeweiligen sozialen Umfeld.

Der Pflegedienst ist insbesondere in den teilstationären und vollstationären Behandlungseinheiten vertreten und nimmt hier eine breit gefächerte Aufgabenstellung wahr. Darüber hinaus übernehmen Mitarbeiter aus den pflegerischen Berufen aktiv Anteile an Forschungsprojekten und sind auch im Schlaflabor und in der Abteilung Gemeindepsychiatrie tätig. Je nach Aufgabenstellung sind Krankenschwestern und Krankenpfleger, Altenpflegerinnen und Altenpfleger, Kinderkrankenschwestern und Kinderkrankenpfleger, Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen sowie Erzieherinnen und Erzieher im Pflegedienst tätig. Etwa ein Drittel unserer Mitarbeiter aus den Pflegeberufen hat eine zweijährige psychiatrische Weiterbildung abgeschlossen.

Die zentralen Pflegeaufgaben können so nach fundierter pflegefachlicher Einschätzung der individuellen Patientensituation zielgerichtet und geplant (Pflegeprozess) ausgeführt werden.

Darüber hinaus wird eine qualifizierte Mitwirkung in unterschiedlichen Therapieangeboten der vier Kliniken wahrgenommen. Zu diesen behandlungsspezifischen Anteilen kommen weitere wichtige Aufgaben in der Stationsorganisation, dem administrativen Bereich und der Aus- und Weiterbildung insbesondere in den Pflegeberufen hinzu.

Ein Grundsatz steht übergeordnet für alle MitarbeiterInnen des Pflegedienstes als Orientierung in allen Aufgabenstellungen: "Im Mittelpunkt der pflegerischen Tätigkeit steht der Patient und seine persönlichen Anliegen. Der Kontakt zu jedem einzelnen Patienten und eine individuelle Begleitung im Sinne der Bezugspflege während des Aufenthaltes im Zentralinstitut für Seelische Gesundheit ist uns wichtig."

Psychiatrisch-Psychosomatisch-Suchtmedizinischer Konsiliardienst am UMM

Sekretariat: Edith Nuding
Tel.: 0621 383-2620, Fax: 0621 383-2602, E-Mail

 

Adresse: Universitätsklinikum Mannheim (UMM), Haus 3, Ebene 1, Theodor-Kutzer-Ufer 1-3, 68167 Mannheim

Der Psychiatrisch-Psychosomatisch-Suchtmedizinische Konsiliardienst am Universitätsklinikum Mannheim (UMM) wird durch das Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) gewährleistet und betreut in psychiatrischen, psychotherapeutischen, suchtmedizinischen und psychosomatischen Fragen ambulante und stationäre Patienten des Universitätsklinikums, das über 1 418 Betten verfügt und alle medizinischen Fachrichtungen der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg beherbergt.

Notfallversorgung

Der Konsiliardienst arbeitet im Schichtdienst in zwei Schichten und ist von 8:30 Uhr bis 18:30 Uhr besetzt. Nachts und am Wochenende besteht eine oberärztliche Rufbereitschaft. Sie steht sowohl für telefonische Beratungen zur Verfügung, kommt aber bei Notfällen in die UMM, wenn Patienten aus verschiedenen Gründen nicht dem Dienstarzt des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit vorgestellt werden können.

Durch die konsiliarische Mitarbeit in der Zentralen Notaufnahme wird die psychiatrische Notfallversorgung im Stadtgebiet Mannheim für Patienten mit somatischen Begleiterkrankungen oder somatischen Folgen psychischer Störungen (Vergiftungen, Suizidversuche) gewährleistet.

Daneben besteht im Stadtgebiet Mannheim die psychiatrische Notfallambulanz des Zentralinstituts für psychiatrische Notfälle ohne relevante somatische Begleiterkrankungen.

Aufgabengebiete

Patientenversorgung

  • konsiliarische Notfallversorgung
  • Diagnostik psychischer Störungen
  • Mitbehandlung (psychopharmakologisch und psychotherapeutisch)
  • Indikationsstellung und Vermittlung von psychiatrischen Weiterbehandlungen (stationär / ambulant / Suchtbehandlung / Psychotherapie)
  • Spezialsprechstunden für nierentransplantierte Patienten und Lebendspender
  • Begutachtungen und Einleitungen von Betreuungsverfahren
  • Beratung von Stationsteams im Umgang mit Patienten mit psychischen Störungen
  • Mitbehandlung onkologischer Patienten in enger Zusammenarbeit mit dem psychoonkologischen Dienst an der UMM

Forschung

  • STEP ONE: Studie zum Zusammenhang der Umweltfaktoren schwangerer Frauen mit epigenetischen Merkmalen des Kindes (Leiter: apl. Prof. Dr. Michael Deuschle, ZI). Im Rahmen der Studie, die in Kooperation mit der Frauenklinik (UMM) durchgeführt wird, werden Frauen untersucht, die sich einer Fruchtwasseruntersuchung unterziehen.

Weiterbildung

  • Weiterbildung der AssistenzärztInnen in Konsiliarpsychiatrie im Rahmen der Weiterbildung zur/zum Fachärztin/-arzt für Psychiatrie und Psychotherapie sowie Fachärztin/-arzt für Psychotherapeutische Medizin
  • Fortbildungsveranstaltungen in der UMM zu psychiatrisch-psychosomatischen Themen

Das Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) gewährleistet und unterstützt den psychoonkologischen Dienst der Universitätsmedizin Mannheim (UMM).

Der Zugang zu den Angeboten der Psychoonkologie ist niederschwellig und interdisziplinär, d. h. die psychische Belastung muss keinen Krankheitswert haben, um diesen Dienst in Anspruch zu nehmen. Die Inanspruchnahme kann durch den zuständigen Arzt empfohlen oder Ergebnis eines Screeningfragebogens sein oder der Patienten entscheidet sich selbst dafür.

Zielgruppe sind alle an der UMM behandelte Turmorpatienten im gesamten Krankheitsverlauf und deren Angehörige. Bei Bedarf werden gerne auch Paar- oder Familiengespräche angeboten.

Neben der Unterstützung während der stationären Behandlung, besteht auch die Möglichkeit für ambulante Gespräche - in diesem Rahmen jedoch keine Behandlung bzw. Psychotherapie.

Kontakt

Telefonischer Kontakt:

  • über die Rezeption des Interdisziplinären Tumorzentrums Mannheim (ITM), Tel. 0621 383-4219 oder direkt im
  • Büro des Psychoonkologischen Dienstes, Tel. 0621 383-4224

Telefonpräsenzzeit:

  • Montag bis Freitag, 9:00-10:00 Uhr -
    außerhalb dieser Zeit meldet sich der Anrufbeantworter, den wir zeitnah abhören und auf die Nachrichten reagieren.

Kontakt per E-Mail:

  • E-Mail psychoonkologie(at)umm.de

Adresse / Räume:

Die ambulanten Gespräche finden im Interdisiziplinären Tumorzentrum (ITM), Theodor-Kutzer-Ufer 1-3, Haus 3, Ebene 2, statt.

Online-Adresse:

http://w3.umm.de/5215.0.html?&no_cache=1

 

Forschung

Wissenschaftliche Veröffentlichung:

Fragebogenstudie zum Thema Werte & psychische Gesundheit (LINK folgt)

 

Weiterbildung

Es werden klinikumsinterne Fortbildungen für die an der Patientenbehandlung beteiligten Berufsgruppen angeboten - gerne werden auch Anfragen zu externen Fortbildungen entgegen genommen.

Kooperation mit dem ZPP

Katholische Klinikseelsorge: Bernhard Boudgoust
Tel. 0621 1703-1461, E-Mail

Evangelische Klinikseelsorge: Imke Diepen
Tel.: 0621 1703-1450, E-Mail

Flyer - Seelsorge am ZI

Sie erreichen die Klinikseelsorger am besten per Haustelefon (Anrufbeantworter) oder

  • mit einer schriftlichen Notiz, die am Empfang des ZI im Therapiegebäude (J5) abgeben werden kann
  • sonntags vor und nach dem Gottesdienst um 10:00 Uhr

In dringenden Fällen sind wir telefonisch über die Pforte des ZI erreichbar: Tel.: 0621 1703-0.

Die Klinikseelsorge am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) steht allen Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörigen, aber auch betroffenen Menschen, die nicht in stationärer Behandlung sind, zur Verfügung. Sie wird von Psychiatrieseelsorgern der evangelischen und katholischen Kirche angeboten.

Klinikseelsorge bedeutet:

  • einen Zuhörer finden, wenn man einen braucht
  • über Fragen des Glaubens und der Religion reden können, wenn man will
  • auf einem Stück Lebensweg begleitet werden, wenn man es möchte
  • miteinander beten und gesegnet werden, wenn man es wünscht
  • eine Begegnung haben, über die man selbst entscheidet
  • Leid und Freude, Trauer und Schuldgefühle ausdrücken können

Beratende Seelsorge

Persönliche Gespräche können kurzfristig vereinbart werden. Ihr Inhalt ist durch die seelsorgerliche Schweigepflicht geschützt.

Die Gottesdienste sonntags um 10:00 Uhr

finden jeweils im 1. Obergeschoss des Therapiegebäudes im Kleinen Hörsaal (HS1) statt. Sie werden in ökumenischer Verantwortung abwechselnd vom evangelischen und katholischen Seelsorger geleitet. Sie sind öffentlich zugänglich, auch für externe Besucher und für Rollstuhlfahrer erreichbar. Am Sonntag ist entweder eine Heilige Messe oder ein Abendmahlsgottesdienst. Die Feier des evangelischen Abendmahls geschieht alkoholfrei. Krankensalbung und Beichte können mit den Seelsorgern vereinbart werden. 

Weitere Arbeitsfelder der Klinikseelsorge

Im ZI können Gesprächsgruppen in Abstimmung mit den Mitarbeitenden der Stationen angeboten werden. Auf Wunsch wirken die Seelsorger bei Stationsveranstaltungen mit. Auf den Stationen NP-G und GE-G werden jeweils einmal wöchentlich Singrunden angeboten. Für Patientinnen und Patienten der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters wird an der Schule im Quadrat J5 und im Wespinstift Religionsunterricht erteilt.

Im Oktober 2010 hat das Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim als erstes psychiatrisches Krankenhaus in Baden-Württemberg eine Kooperationsvereinbarung zur Umsetzung der Kriterien als „Selbsthilfefreundliches Krankenhaus“ mit dem Gesundheitstreffpunkt Mannheim unterzeichnet. Der Gesundheitstreffpunkt Mannheim ist die zentrale Anlaufstelle für mehr als 350 Selbsthilfegruppen im Mannheimer Raum.

Selbsthilfebeauftragter des ZI:

  • Dr. Jens Bullenkamp - Tel.: 0621 1703-6101, E-Mail

Qualitätskriterien „Selbsthilfefreundliches Krankenhaus“:

  • Bereitstellung von Räumen, Infrastrukturen, Präsentationsmöglichkeiten
  • Regelhafte Information der Patienten über Selbsthilfe
  • Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit von Selbsthilfezusammenschlüssen
  • Benennung eine/r/s Selbsthilfebeauftragten
  • Regelmäßiger Erfahrungs- und Informationsaustausch
  • Einbeziehung der Selbsthilfe in die Fort- und Weiterbildung von Mitarbeiter/innen im Krankenhaus
  • Mithilfe der Selbsthilfe an Qualitätszirkeln, Ethikkommissionen u. ä.
  • Formaler Beschluss und Dokumentation der Kooperation

Lesen Sie dazu mehr Informationen in der Übersicht (pdf) und Veranstaltungen "Treffen von Selbsthilfegruppen am ZI".

Leitung: Jürgen Martus, Dipl.-Sozialarbeiter (FH)
Tel.: 0621 1703-1701, E-Mail

Die Mitarbeitenden der Sozialarbeit bieten allen stationären, teilstationären und ambulanten Patienten des ZI umfassende Unterstützung an. Wenn Sie sich zu sozialrechtlichen Themen beraten lassen wollen, Unterstützung bei persönlichen Schwierigkeiten benötigen, Fragen zu Einrichtungen und Unterstützungsangeboten haben, vereinbaren Sie bitte einen Termin.

Die Themen der Sozialarbeit finden Sie hier: 

  • Soziale Sicherung (Krankengeld, ALG I, ALG II, Grundsicherung, Rente
  • Schulden
  • Arbeitsplatz, Arbeitslosigkeit
  • Ausbildung/Beruf
  • Wohnungsprobleme
  • Suche nach einem Platz im Betreuten Wohnen, im Therapeutischen Wohnheim oder im Pflegeheim
  • soziale, medizinische und berufliche Rehabilitation
  • Freizeitgestaltung
  • Rechtliche Schwierigkeiten, Gerichtsverfahren
  • Beratungsstellen
  • Anträge und Termine bei Ämtern und Behörden
  • Kontakte zu wohnortnahen Diensten und Hilfseinrichtungen

Die Sozialarbeiter/-innen sind in den verschiedenen Kliniken und der Abteilung Gemeindepsychiatrie tätig. In folgenden pdf-Dateien werden die Tätigkeiten der SozialarbeiterInnen in den einzelnen Bereichen erläutert:

Für die Wahrnehmung ihrer Aufgaben ist die Vernetzung und Teilnahme an zahlreichen Arbeitsgemeinschaften, Gremien und Beiräten in Bereichen der komplementären psychiatrischen Versorgung in der Stadt Mannheim von wesentlicher Bedeutung:

  • Arbeit für psychisch Kranke
  • Behindertenforum Stadt Mannheim
  • Mannheimer Arbeitskreis Sucht (MAS)
  • Arbeitskreis "Essstörungen"
  • Überregionaler Arbeitskreis "Betreutes Einzel- und Paarwohnen"
  • Überregionaler Arbeitskreis "Betreute Wohngemeinschaften"
  • "Runder Tisch für ambulant betreutes Wohnen in Mannheim" (Arbeitsgruppe der Fachgruppe gemeindepsychiatrischer Verbund)
  • Arbeitsgruppe "Kinder psychisch kranker Eltern" (MAIKE)
  • Örtliche Arbeitsgemeinschaft Betreuungsgesetz

Publikationen/Auszeichnungen

Ein wichtiges laufendes Projekt ist die 1983 gegründete Mannheimer Starthilfe, die zur beruflichen Integration psychisch kranker Menschen initiiert wurde. Psychisch kranken Menschen wird mit Arbeitsversuchen unter realistischen Bedingungen der Erst- oder Wiedereinstieg ins Arbeitsleben ermöglicht. Die Arbeitsversuche dienen sowohl der individuellen Leistungsüberprüfung, der Förderung des Sozialverhaltens als auch der beruflichen Erprobung.

Flyer Mannheimer Starthilfe

Patientenfürsprecherin

Kontakt: Monika Wolff

Sprechzeiten: Do 10:00-17:00 Uhr, Fr 14:30-17:30 Uhr (Station AK-A)
Tel.: 0621 1703-1088, E-Mail

Als Patientenfürsprecherin berät und begleitet Monika Wolff Patienten, die dies wünschen.

Sie war früher selbst Patientin am ZI und nimmt heute an Informations-, Gesprächs- und Angehörigengruppen teil. Darüber hinaus betreut sie die Freizeitgruppe der Station 5a.
Auf Wunsch führt sie kleinere Besorgungen aus oder geht mit Ihnen in die Stadt.
Einen Gesprächstermin können Sie telefonisch oder per E-Mail vereinbaren. Gerne können Sie Frau Wolff auch eine Notiz in ihren Briefkasten am Empfang hinterlegen.



Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) - https://www.zi-mannheim.de