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Nationally accredited advanced training for psychiatric care

The training centre at the Central Institute for Mental Health has been in existence since 1963 and was one of the first with a two-year training course and served as a model for other training centres. According to the criteria of § 26 of the Landespflegegesetz of 11.09.1995 Baden-Württemberg, the training centre is examined and state-recognised.

Model further training with state recognition

In 2016/2017, the further education was subjected to a fundamental redesign and was again officially recognised by the Ministry for Social Affairs and Integration of Baden-Württemberg and approved as a model project for the further development of further education in the field of psychiatry.

"The concept of the Central Institute for Mental Health is suitable for providing information on how further training courses should be structured in the future. (Lottermann, A., 2017. Decision on the approval of a model project for the further development of continuing education in the field of psychiatry).

Further Training in Psychiatric Care

Professionelle Pflege stellt hohe fachliche und menschliche Ansprüche an die Pflegenden.

Die Absolventen 

  • nehmen ihr eigenes psychisches Befinden und das der anderen wahr
  • gestalten kommunikative Prozesse und Interaktionen professionell
  • stellen im Rahmen des Pflegeprozesses den Pflegebedarf fest, planen, führen durch und evaluieren ihn
  • arbeiten mit Klienten und Menschen aus Ihren Unterstützungssystemen, Kollegen der eigenen Berufsgruppe und anderen Berufsgruppen ziel- und prozessorientiert zusammen
  • wenden psychiatrisches Fachwissen an
  • richten ihr pflegerisches Handeln an wissenschaftlichen Erkenntnissen aus
  • verhindern und erkennen psychiatrische Notfälle und leiten Maßnahmen sachgerecht ein, führen sie durch und evaluieren sie
  • generieren Wissen und begreifen Lernen als einen lebenslangen Prozess
  • initiieren Lernprozesse, leiten an und beraten
  • leben eine professionelle pflegerische Haltung unter Berücksichtigung der beruflichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und entwickeln ihre Identität fortwährend weiter
  • gewährleisten eine Versorgungsqualität unter Berücksichtigung rechtlicher, ökonomischer, ethischer und ökologischer Aspekte
  • Staatliche Anerkennung der Berufsbezeichnung „Krankenschwester“, „Gesundheits- und Krankenpflegerin“, „Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin“, „Altenpflegerin“ oder „Heilerziehungspflegerin"
  • zweijährige Berufserfahrung, wovon ein Jahr im psychiatrischen Bereich absolviert wurde
  • Durchschnitt der Examensnote muss besser als 3,1 sein

Pflegende, die

  • die Zugangsvoraussetzungen erfüllen
  • sich emanzipieren und ihr Denken „über den Tellerrand“ fördern möchten
  • zukünftig interdisziplinärem, fachlichem Diskurs standhalten wollen
  • zu fruchtbaren Arbeitsprozessen im Sinne des Klienten beitragen wollen
  • dazu bereit sind, ihr Verhalten zu hinterfragen und ihr Verhaltensrepertoire zu erweitern

Keine Theorie ohne Praxis und umgekehrt!

Die Weiterbildung beinhaltet theoretische und praktische Anteile, wobei wir ein hohes Augenmerk auf den Theorie- Praxistransfer legen. Dies gelingt uns u.a. durch den Aufbau der Transfermodule auf dem Boden einer realen Fallsituation. Kommunikative Kompetenzen trainieren sie mit Hilfe von ausgebildeten Simulationspatienten (SP).

Theoretisches Wissen und praktische Fertigkeiten können so mit realitätsnahen Situationen verknüpft werden. Das hat unmittelbare Auswirkungen auf Ihre Handlungskompetenz.

Jedes Transfermodul enthält u.a. eine ethische Fallbesprechung, zukunftsfähige Pflegekonzepte und das Lernen von ExIn-Genesungsbegleitern. Die Erhaltung der eigenen Gesundheit sowie die Reflexion von Praxissituationen und Alltagsdilemmata sind Bestandteil des Horizontalmoduls „Professionelle Pflege“.

Eine Ergänzung bilden aktuelle pflegewissenschaftliche Erkenntnisse und die Kompetenzvermittlung wissenschaftlichen Arbeitens auf Weiterbildungsniveau.

Der theoretisch-praktische Unterricht (incl. Modulprüfungen und Abschlussprüfungen) in Blockform, erstreckt sich auf 832 Unterrichtseinheiten.

© ZI (Abb. kann mit Klick zu vergrößert werden)

Die Länge der Praxiseinsätze wird auf 480 Arbeitsstunden pro Einsatz festgelegt. Folgende Bereiche müssen für die Abschlussprüfung nachgewiesen werden:

  1. stationäre Behandlung, Versorgung von Patienten der Allgemeinen Psychiatrie,
  2. stationäre Behandlung, Versorgung von Abhängigkeitskranken,
  3. stationäre Behandlung, Versorgung von gerontopsychiatrischen Patienten,
  4. teilstationäre Einrichtungen und/oder Institutsambulanzen,
  5. Wahlpflichteinsatz mit einem der folgenden Schwerpunkte:
  • stationäre, teilstationäre oder ambulante Betreuung von forensischen Patienten
  • Stationäre, teilstationäre oder ambulante Betreuung von Kinder- und Jugendlichen
  • Stationäre, teilstationäre oder ambulante Betreuung von Kindern und Jugendlichen
  • Stationäre, teilstationäre oder ambulante Betreuung von psychosomatisch erkrankten Menschen
  • komplementäre Dienste und Einrichtungen (beispielsweise Tagesstätten, Werkstätten, sozialpsychiatrische Dienste, Gesundheitsämter, Wohnheime)

Praxisbegleitung

Einer der wichtigsten Bestandteile der Weiterbildung sind die Praxisbegleitungen/Praxisanleitungen, im Umfang von mindestens 40 Stunden.

In der Regel dauert die Weiterbildung zwei Jahre. 
Der nächste Kurs beginnt am 01.02.2018 und endet am 31.01.2020.

Sollten sich Ihre Lebensumstände insofern ändern, dass Sie die Weiterbildung nicht in der Regelzeit abschließen können, besteht die Möglichkeit die Weiterbildung auf vier Jahre auszudehnen.

Die Kosten der Weiterbildung belaufen sich auf 6 980 €.

Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI)
Staatlich anerkannte Weiterbildungsstätte für Psychiatrische Pflege
Raum 106
J 5
68159 Mannheim

Bewerbungsunterlagen setzen sich wie folgt zusammen:

  • Anschreiben
  • Lichtbild 2x
  • Motivationsschreiben, Angabe und Erläuterung des angestrebten Verantwortungsbereiches nach der Weiterbildung
  • Lebenslauf
  • letztes Schulzeugnis
  • Abschlusszeugnis Berufsausbildung
  • beglaubigte Urkunde über die Anerkennung zur Führung der Berufsbezeichnung
  • Nachweise über Fort- und Weiterbildungen
  • Arbeitszeugnisse

Zulassung zur Weiterbildung

Bevor Sie sich bewerben, müssen Sie ein Gespräch mit Ihrer Stations-/Bereichsleitung und der Pflegedienstleitung/Pflegedirektorin führen. Dieses Gespräch sollte zum einen die organisatorische (Freistellung) und finanzielle Unterstützung von Seiten des Arbeitgebers klären. Zum anderen sollen in diesem Gespräch Tätigkeiten/Arbeitsbereiche schriftlich formuliert werden, die nach der Weiterbildung in ihrem Verantwortungsbereich liegen werden.

Sollten Sie die genannten Voraussetzungen erfüllen, erhalten Sie nach dem Eingang der Bewerbung eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch mit der Leitung der Weiterbildungsstätte.

Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI)
Staatlich anerkannte Weiterbildungsstätte für Psychiatrische Pflege

Leitung der Weiterbildungsstätte
Marina Mertens

Postanschrift: J 5, 68159 Mannheim

Büro: D 6. 5
1. OG, Raum 5
68159 Mannheim

Tel.: 0621 1703 1421

E-Mail marina.mertens(at)zi-mannheim.de

Anfahrt

Vocational pedagogical additional qualification Practical guidance

In March 2019, 14 participants successfully completed the course to become practice instructors at the Psychiatric Nursing Training Centre at the Central Institute for Mental Health. The role of the practice instructors is of particular importance: through their qualified pedagogical training and regular advanced training, they provide well-founded and evidence-based knowledge to support, improve and prepare nursing practice for the future. The quality of the practical training of future nursing staff is ensured by the qualified practical instructions. The activity profile of the practice instruction includes, among other things, the instruction and accompaniment of health and nursing students, health and paediatric nursing students, nursing students for the elderly, nursing students, new employees, participants in the further training Psychiatric Nursing as well as the counselling of colleagues on the wards. In the course of the practice instructor course, the participants were specifically prepared to take on these tasks.

In addition to nine employees of the Central Institute for Mental Health, employees of the University Hospital Heidelberg, the St. Annastift Hospital in Ludwigshafen and the Hospital Zum Guten Hirten in Ludwigshafen took part in the further training.

For ten of the participants, the course continues directly: the additional vocational pedagogical qualification in addition to the practical instructions is part of the further training for psychiatric nursing. We wish the participants every success for the rest of the year as part of their professional training.

For information: The next practical instructor course at the ZI, also as part of further training for psychiatric nursing, is scheduled to start in the fall of 2020.

Technical Management

Birgit Reichert

Phone: +49 (0)621 1703-2131
e-mail

Hauptamtliche Praxisanleitung

Ines Tanner-Straßner

Tel.: 0621 1703-1421
E-Mail

Contact and registration

Please do not hesitate to contact us if you have any questions regarding further training in psychiatric nursing.

e-mail

Advantages of modular further training:

You can use modules as further training

Proof of module final examinations increases your chances of being credited for subsequent educational measures (further training, further education, studies).

The special thing about our further training:

You will automatically complete the further training to become a state-approved practice instructor.

ExIn recovery companions naturally belong to the team of lecturers and support you in every transfer module.

You train your communication skills with acting patients.



Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) - https://www.zi-mannheim.de