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Phantomschmerz nach Arm-Amputation willentlich auslösen

Für unsere Studie suchen wir Menschen ab 18 Jahren, bei denen eine Arm-Amputation durchgeführt wurde. Dabei ist entscheidend, dass Sie Ihre Phantomschmerzen unter Laborbedingungen manipulieren können.

Eine Hand bewegt sich beim Arzt.Nach einer Amputation kommt es zur Reorganisation benachbarter Hirnareale. Diese Vorgänge wollen wir noch besser verstehen. Foto: stock.adobe.com / © Alessandro Grandini

Wer kann teilnehmen?

Personen ab 18 Jahren, bei denen eine Arm-Amputation durchgeführt wurde. Dabei ist es entscheidend, dass Sie Ihre Phantomschmerzen unter Laborbedingungen manipulieren können. Das bedeutet, Sie können den Phantomschmerz beispielsweise durch die Bewegung Ihres Phantoms oder durch die Berührung an einer anderen Körperstelle auslösen oder manipulieren.

Folgende Kriterien sollten Sie für eine Teilnahme außerdem erfüllen:
•    Amputationshöhe ab Handgelenk oder höher
•    gute Deutschkenntnisse 
•    keine Ausschlusskriterien für eine magnetresonanztomografische Untersuchung (MRT) (beispielsweise keine Metallteile im Körper oder Platzangst)

Worum geht es genau in der Studie?

Von unseren früheren Forschungsarbeiten wissen wir, dass es nach einer Amputation zur Reorganisation benachbarter Hirnareale kommt. Noch ist jedoch unbekannt, welche Hirnregionen mit der Intensität des Phantomschmerzes in Verbindung gebracht werden können. Ziel der Studie ist es, diese Vorgänge noch besser zu verstehen und mit diesem Wissen bessere Diagnose- und Therapieverfahren zu entwickeln, um die Lebensqualität von Betroffenen zu verbessern.

Wie ist der Ablauf der Studie?

Zunächst klären wir bei einem Telefoninterview und mit einem Fragebogen, den wir Ihnen zuschicken, ob Sie für die Studie infrage kommen. Wir laden Sie erst zu den Untersuchungen am ZI ein, wenn die Risikolage durch das Corona-Virus (Covid-19) es erlaubt. Sie werden bei Untersuchungen in einem Kernspintomographie (MRT) untersucht. Es werden außerdem sensorische und kognitive Tests sowie eine Reihe von standardisierten Fragebögen und Interviews durchgeführt. Alle Verfahren sind medizinisch geprüft und haben keine Risiken für Sie. Die Untersuchungen finden je nach Anreiseweg an zwei oder drei aufeinanderfolgenden Tagen in Mannheim statt. Fahrt- und Übernachtungskosten trägt das ZI, außerdem erhalten Sie eine Aufwandsentschädigung.

Sie möchten mitmachen oder haben Fragen?

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Sophia Laubel aus unserem Studiensekretariat. Sie erreichen Sie unter der Durchwahl 0621 1703-6344 oder per E-Mail. Sollten wir Ihren Anruf nicht persönlich entgegennehmen können, so hinterlassen Sie bitte Namen und Telefonnummer auf dem Anrufbeantworter. Wir rufen Sie so schnell wie möglich zurück.

Wir freuen uns sehr über Ihre Bereitschaft, an der Studie teilzunehmen. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Forschung und Entwicklung von Therapieoptionen bei Phantomschmerz.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Sophia Laubel aus unserem Studiensekretariat. Sie erreichen Sie unter der Durchwahl 0621 1703-6344 oder per E-Mail

Sollten wir Ihren Anruf nicht persönlich entgegennehmen können, so hinterlassen Sie bitte Namen und Telefonnummer auf dem Anrufbeantworter. Wir rufen Sie so schnell wie möglich zurück.

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Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) - https://www.zi-mannheim.de