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Wahrnehmung von Bezugspersonen

Welchen Einfluss hat die Reaktion von nahestehenden Menschen auf die eigene Erwartung? Für unsere Studie suchen wir gesunde TeilnehmerInnen ab 18 Jahren, die sich in einer festen Beziehung befinden.

Zwei Menschen, die sich nahe stehen: Mutter und Tochter.In unserer wissenschaftlichen Studie erforschen wir die biologischen Grundlagen sozialer Wahrnehmungs- und Erwartungsprozesse. Foto: istockphoto.com / © fizkes

Worum geht es?

Das übergeordnete Ziel unserer Studie ist zu untersuchen, welchen Einfluss das Betrachten von Bezugspersonen – wie die/der LebensgefährtIn oder die Eltern – auf die eigenen Erwartungsprozesse hat. Hierzu erforschen wir die biologischen Grundlagen sozialer Wahrnehmungs- und Erwartungsprozesse in Abhängigkeit der Vertrautheit bestimmter Gesichter. Zu diesem Zweck zeichnen wir psychophysiologische Maße wie Herzrate, Hautleitfähigkeit und Schreckreflex während der Betrachtung von unbekannten und bekannten Gesichterbildern auf.

Wer kann teilnehmen?

An unserer Studie können Sie teilnehmen, wenn

  • Sie zwischen 18 bis 45 Jahren alt sind,
  • Sie sich seit mindestens sechs Monaten in einer festen Beziehung befinden,
  • Ihre beiden Elternteile noch leben,
  • Sie eine beste Freundin bzw. einen besten Freund haben,
  • bei Ihnen keine psychiatrischen oder chronischen körperlichen Erkrankungen vorliegen,
  • bei Ihnen keine Hörprobleme wie Tinnitus oder Schwerhörigkeit und keine Sehprobleme wie beispielsweise eingeschränktes Farbsehen vorhanden sind,
  • Sie nicht schwanger sind, keine Psychopharmaka einnehmen und Ihnen nicht ärztlich geraten wurde, stressbehaftete Situationen zu meiden.

Wie läuft die Studie ab?

Vorab klären wir in einem kurzen Telefoninterview, ob Sie teilnehmen können und beantworten Ihre Fragen. Danach füllen Sie online einige Fragebögen zum emotionalen Befinden und zur Beziehungsqualität mit Ihren wichtigen Bezugspersonen – LebensgefährtIn, Vater, Mutter, beste/r FreundIn – aus.

Der Hauptteil dieser Studie besteht aus einem Besuch bei uns im Labor am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim. Hier werden Ihnen neutrale Gesichter von Unbekannten und den eigenen Bezugspersonen auf einem Computer gezeigt.

Zu diesem Zweck werden Sie gebeten, uns Porträtfotografien Ihrer/Ihres LebensgefährtIn, Ihres Vaters, Ihrer Mutter sowie Ihrer/Ihres besten FreundIn zur Verfügung zu stellen. Außerdem müssen sich Ihre Bezugspersonen mit der Nutzung der Bildmaterialien für wissenschaftliche Zwecke einverstanden erklären.

Das Experiment beginnt mit einem kurzen Übungsdurchgang zur Veranschaulichung und Gewöhnung an das Vorgehen. Um die physiologischen Maße – Hautleitfähigkeit, Herzrate und Schreckreflex – zu messen, werden verschiedene Sensoren an der Hand, am Oberkörper und am unteren Augenlid angebracht.

Wesentliches Element unserer Studie ist, dass Ihnen während der Bildbetrachtung elektrische Reize am Unterarm dargeboten werden. Die Intensität der Reize ist unangenehm – jedoch nicht schmerzhaft. Zu diesem Zweck wird die Reiz-Intensität individuell gemeinsam mit Ihnen eingestellt, bevor das Experiment losgeht. Ebenfalls werden Ihnen gelegentlich kurze laute Töne präsentiert. Diese werden als störend beziehungsweise unangenehm empfunden und lösen eine milde Schreckreaktion aus, die im Verlauf der Untersuchung aber schnell nachlässt. Die Töne sind weder schmerzhaft noch gesundheitsschädlich.

Wie wird der Aufwand entschädigt?

Ihr zeitlicher Aufwand beträgt insgesamt zwei Stunden. Hierfür erhalten Sie eine finanzielle Entschädigung von 20 Euro.

Wir freuen uns über Ihr Interesse! Melden Sie sich via E-Mail bei uns.

Arbeitsgruppe für soziales Lernen und Personenwahrnehmung
Projektleitung: Dr. Florian Bublatzky

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Passende Studie finden

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Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) - https://www.zi-mannheim.de