Molekularbiologie

Leitung

Abteilungsleiter

Prof. Dr. Dusan Bartsch

Tel.: 0621 1703-6202

Fax: 0621 1703-6205

E-Mail

Laborgebäude, 4. OG, Raum 415

Beschreibung

Der Hauptfokus der Abteilung Molekularbiologie ist die Untersuchung von normalen und pathologischen kognitiven Prozessen auf molekularer Ebene. Insbesondere konzentrieren wir uns dabei auf die Identifizierung der molekularen Mechanismen, die zu den Veränderung in der synaptischen Plastizität in den gestörten Lern- und der Gedächtnisprozessen führen. Im Vordergrund stehen hier kognitive Fähigkeiten, die mit psychiatrischen Krankheiten assoziiert sind. Obwohl man die basalen Funktionsprinzipien des synaptischen Informationsflusses auch in neuronalen Zellkulturen in vitro untersuchen kann, ist man zur Bestimmung der Auswirkungen dieser molekularen Signalwege auf die physiologischen Lern- und Gedächtnisprozesse auf  in vivo Tiermodelle angewiesen. Um den Einfluss individueller Gene bzw. genetischer Risikofaktoren (Polymorphismen, nichtkodierende RNAs) auf das kognitive Verhalten von Tieren zu studieren, werden diese spezifisch in den Regionen des Maus- und Rattengehirns moduliert, die an diesen physiologischen Prozesse beteiligt sind.

Das Hauptaugenmerk liegt auf Genen, deren Polymorphismen in genomweiten Untersuchungen an Patienten mit psychiatrischen Krankheiten wie Schizophrenie und Depression assoziiert werden konnten. Zur funktionellen Analyse dieser genetischen Risikofaktoren wurden neben genetisch modifizierten Mausmodellen auch transgene Rattenmodelle hergestellt. Die genetisch modifizierte Mäuse und Ratten werden mit Hilfen von molekularbiologischen, elektrophysiologischen, neurochemischen, pharmakologischen und verhaltensbiologischen Methoden charakterisiert.