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Public Mental Health - aktuelle Studien

Die Abteilung Public Mental Health führt aktuell mehrere Studien durch, um Resilienz und die öffentliche psychische Gesundheit zu fördern. Dabei werden innovative ambulatorische Verfahren (Ecological Momentary Assessment, EMA) sowie mobile Health Interventionen (Ecological Momentary Interventions, EMI) eingesetzt und deren Wirksamkeit geprüft.

EMIcompass: mobiles Training für den Umgang mit Gefühlen

Die meisten psychischen Störungen treten erstmalig in der Jugend auf und tragen als solche erheblich zur globalen Krankheitslast bei. In den letzten Jahren ist dies besonders offensichtlich für psychotische Störungen geworden, deren Risiko sich bereits in einem früheren Entwicklungsstadium in Form von subklinischen psychotischen Symptomen zeigt. Nach neuesten Erkenntnissen bilden diese Symptome häufig zusammen mit depressiven, manischen oder Angstsymptomen einen transdiagnostischen Phänotyp. Einer der am meisten untersuchten psychologischen Mechanismen in der Entstehung von psychotischen und affektiven Symptomen ist eine erhöhte emotionale Stressreaktivität. Die gezielte Veränderung dieses Mechanismus im Jugendalter ist deshalb eine vielversprechende Strategie zur Prävention schwerwiegender psychischer Probleme im späteren Leben. Die entsprechende psychologische Hilfe bleibt für Jugendliche jedoch häufig nur schwer zugänglich. Compassion-Focused Therapy ist ein innovativer psychotherapeutischer Ansatz, der eine gezielte Veränderung der emotionalen Stressreaktivität und eine Verbesserung der emotionalen Resilienz ermöglicht. Die schnellen technologischen Fortschritte bieten zudem eine einzigartige Möglichkeit jugendfreundliche, personalisierte, mobile Health Interventionen in Echtzeit anzubieten, allen voran ambulatorische Interventionen, die Jugendlichen an ihren Bedürfnissen und Alltagskontexten ausgerichtete Interventionen niederschwellig zugänglich machen.

Das Ziel der vorliegenden Studie ist die Wirksamkeit und klinische Machbarkeit einer ambulatorischen, mitgefühlsorientierten Intervention zur Verbesserung der emotionalen Resilienz (EMIcompass) bei hilfesuchenden Jugendlichen zu untersuchen. In einer randomisierten kontrollierten Studie werden Jugendliche mit psychotischen, depressiven, manischen und/oder Angstsymptomen im Alter von 14-25 Jahren, die die Versorgung am ZI Mannheim in Anspruch nehmen, zufällig zur Experimental- (EMIcompass -Intervention + Standardbehandlung) oder Kontrollbedingung (nur Standardbehandlung) zugewiesen.

Falls Sie an der EMIcompass-Studie teilnehmen möchten wenden Sie sich an das Studienteam. Weitere Informationen finden Sie auch im hier.

EMIcompass-Team

Ansprechpartner EMIcompass:
Prof. Dr. Ulrich Reininghaus, Anita Schick, Isabell Pätzold, Tabea Schiele, Clara Beitz, Hanna Deflorin, Leonie Ader, Marina Schmidt, 

Studientelefon: 0621 1703-1933
Bitte hinterlassen Sie Ihren Namen und Ihre Telefonnummer sowie bevorzugte Zeiträume für den Rückruf. Wir rufen Sie gerne zurück!

E-Mail emicompass(at)zi-mannheim.de

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EMIcompass-Studie

Kontakt zum Studienteam
Tel.: 0621 1703-1933
E-Mail emicompass(at)zi-mannheim.de



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