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Atemtraining für Menschen mit Depression und Angst

Kann ein Atemtraining bei stressigen und belastenden Situationen helfen? Für unsere Studie suchen wir TeilnehmerInnen mit Depression oder mit Depression und Angststörung.

In der Studie wird untersucht, ob Atemübungen Menschen mit Depression oder mit Angststörung helfen können, stressige und belastende Situationen zu meistern.Alle StudienteilnehmerInnen lernen bewusstes Atmen. Foto: adobestock.com / © Andy Nowack

Was wird in der Studie untersucht?

Mit dieser Studie möchten wir die psychologischen und biologischen Mechanismen eines neuen Atemtrainings, das sogenannte bewusste Atemtraining (BAT), untersuchen. Ein atembasiertes Training könnte Menschen mit Depression und Angst helfen, mit stressigen und belastenden Situationen besser umzugehen und sich dadurch auch positiv auf den Krankheitsverlauf auswirken.

Wer kann an der Studie teilnehmen?

Sie können teilnehmen, wenn Folgendes auf Sie zutrifft:

  • Sie sind mindestens 18 Jahre alt.
  • Sie haben aktuell eine Depression und ggf. zusätzlich eine Angststörung.
  • Sie haben keine großen Verletzungen im Brustkorbbereich, innere Verwachsungen (z. B. durch Morbus Crohn oder Endometriose) oder andere Beeinträchtigungen der Atmung (z. B. Asthma, Chronische obstruktive Lungenerkrankung (COPD)).
  • Sie führen derzeit oder innerhalb der letzten drei Jahre keine regelmäßigen Trainings durch, die auf die Atmung zielen.

Wie läuft die Studie ab?

Für das Atemtraining und die Datenerhebung finden insgesamt fünf Termine in einem Zeitraum von vier Monaten am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim und zwei weitere Termine online statt. Die Hälfte der TeilnehmerInnen beginnt zeitnah mit dem Training, die andere Hälfte nach einer zweimonatigen Wartezeit. Die Zuordnung, in welche Gruppe Sie eingeteilt werden, erfolgt zufällig. Das Atemtraining selbst dauert zwei Monate. Sie lernen die Atemübungen mit einem Trainer/einer Trainerin und üben selbstständig im Alltag u. a. mithilfe einer Übungs-App, die Sie auf Ihrem persönlichen Gerät (z. B. Smartphone) speichern können. Bei den Terminen zur Datenerhebung wird Ihre Atemfunktion über Spirometrie und ein Funktions-Shirt gemessen. Sie beantworten Fragebögen und wir messen u. a. Ihren Blutdruck. TeilnehmerInnen, die dazu bereit sind, werden außerdem zweimal ca. 30 Minuten im MRT untersucht.

Was haben Sie davon?

Sie bekommen ein kostenloses Atemtraining. Darüber hinaus bekommen Sie eine Aufwandsentschädigung von bis zu 100 Euro, wenn Sie an der kompletten Studie, inklusive MRT-Untersuchungen teilnehmen (75 Euro ohne MRT).

Kontakt

Sie haben Interesse an unserer Studie oder weitere Fragen? Dann melden Sie sich bei


Dr. Vera Zamoscik, Abteilung Klinische Psychologie
Tel.: 0621 1703-6162
E-Mail: vera.zamoscik(at)zi-mannheim.de

Kontaktieren Sie uns: per E-Mail oder per Telefon: 0621 1703-6162. 

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Studie bewusstes Atemtraining (BAT)

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Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) - https://www.zi-mannheim.de