Start Forschung An Studien teilnehmen Gedanken, Stimmung und Stress bei Frauen mit prämenstruellen psychischen Beschwerden

Gedanken, Stimmung und Stress bei Frauen mit prämenstruellen psychischen Beschwerden

Für eine wissenschaftliche Studie suchen wir Frauen zwischen 20 und 42 Jahren, die in den Tagen vor Beginn ihrer Menstruation unter starken emotionalen Beschwerden leiden.

Studie zu Gedanken, Stimmung und Stress für Frauen mit prämenstruellen psychischen BeschwerdenDie Ergebnisse der Studie sollen helfen, die Prämenstruelle Dysphorische Störung besser zu verstehen und therapeutische Hilfen für betroffene Frauen zu verbessern. Foto: stock.adobe.com / © sebra

Leiden Sie in den Tagen vor Ihrer Periode unter:

  • erhöhter Reizbarkeit,
  • starken Stimmungsschwankungen,
  • ständiger Anspannung,
  • gedrückter Stimmung,
  • oder anderen psychischen Beschwerden?

Dann würden wir uns sehr freuen, wenn Sie an unserer Studie teilnehmen und damit die medizinisch-psychologische Forschung unterstützen!

Worum geht es?

Zwischen zwei und fünf Prozent der Frauen leiden in den Tagen vor Beginn ihrer Menstruation unter sehr starken emotionalen Beschwerden. Betroffene Frauen fühlen sich oft reizbar, angespannt oder niedergeschlagen. Diese Erkrankung wird Prämenstruelle Dysphorische Störung (PMDS) genannt. Die Erkrankung ist bislang nur wenig erforscht, rückt aber zunehmend in den Fokus der Wissenschaft.

Warum diese Studie?

In dieser Studie untersuchen wir, welchen Einfluss der weibliche Zyklus auf Gedanken, Gefühle und Stressempfinden im Alltag hat. Dies interessiert uns insbesondere bei Frauen, die in den Tagen vor ihrer Menstruation unter starken emotionalen Beschwerden leiden (sich zum Beispiel besonders reizbar, angespannt oder niederschlagen fühlen). 

Wer kann teilnehmen?

Wir suchen Frauen, die in den Tagen vor Beginn ihrer Menstruation unter starken emotionalen Beschwerden leiden, die nach der Menstruation wieder abklingen.

Sie sollten:

  • zwischen 20 und 42 Jahre alt sein,
  • einen regelmäßigen Zyklus aufweisen (Dauer 22 bis 34 Tage),
  • in den letzten sechs Monaten nicht schwanger gewesen sein oder gestillt haben,
  • in den letzten drei Monaten keine hormonelle Empfängnisverhütung benutzt haben, 
  • sich aktuell keiner Hormontherapie unterziehen,
  • aktuell keine Antidepressiva nehmen.

Wie ist der Ablauf der Studie?

  • Sie kommen für einen Termin ans ZI.
  • Sie werden interviewt und füllen verschiedene Fragebögen aus.
  • Mit einem Ovulationstest bestimmen Sie im Verlauf des Zyklus Ihren Eisprung.
  • Verteilt über einen Monat messen Sie zweimal über einen Zeitraum von vier Tagen mit einem Smartphone Ihre Gedanken und Gefühle und geben Speichelproben für eine Stresshormonmessung ab.
  • Nach vier Monaten werden die oben genannten Punkte wiederholt.

Wird der Aufwand entschädigt?

Für die vollständige Teilnahme gibt es eine Aufwandsentschädigung von bis zu 240 €.

Warum sollten Sie teilnehmen?

Ihre Teilnahme ist für uns sehr wichtig. Sie helfen uns dadurch, dieses Krankheitsbild besser zu verstehen und neue Möglichkeiten zur Behandlung der Prämenstruellen Dysphorischen Störung zu entwickeln. Alle Angaben und Messwerte werden selbstverständlich streng vertraulich behandelt und anonymisiert.

Sie möchten teilnehmen oder haben Fragen?  

Melden Sie sich bei Sibel Nayman, M.Sc.-Psych per Telefon: 0621 1703-6353 oder per E-Mail.

Sie möchten teilnehmen oder haben Fragen?  

Melden Sie sich bei Sibel Nayman, M.Sc.-Psych per Telefon: 0621 1703-6353 oder per E-Mail.

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