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Körperliche Reaktionen bei der Wahrnehmung von Gesichtern

Für unsere wissenschaftliche Studie suchen wir TeilnehmerInnen mit angstbezogenen psychischen Erkrankungen und gesunde TeilnehmerInnen.

Mann schaut in Kamera und nur Auge ist sichtbarIn der Studie untersuchen wir, welche biologischen und psychologischen Phänomene mit der Wahrnehmung von Gesichtern einhergehen. Foto: Pexels.com / © Travis Seera

Worum geht es?

Mit der Studie möchten wir herausfinden, was im Körper passiert, wenn wir andere Personen wahrnehmen. Hierzu untersuchen wir die biologischen Grundlagen sozialer Wahrnehmungs- und Erwartungsprozesse beim Betrachten von unbekannten Gesichtsbildern. Dazu werden Herzrate, Hautleitfähigkeit und Schreckreflex aufgezeichnet.  

Wer kann teilnehmen?

Wir suchen TeilnehmerInnen ab 18 Jahren mit angstbezogenen psychischen Erkrankungen (z. B. Posttraumatische Belastungsstörung, Borderline oder Angststörung) und gesunde TeilnehmerInnen. Sie sollten außerdem:

•    keine chronischen körperlichen Erkrankungen haben, 
•    keine Lebenszeitdiagnose einer Bipolar-I Störung oder Schizophrenie haben,
•    nicht alkohol- oder drogenabhängig sein und /oder in den vergangenen 12 Monaten Drogen konsumiert haben,
•    keine Hör- oder Sehprobleme haben,
•    nicht schwanger sein,
•    keine Psychopharmaka einnehmen (Ausnahme: SSRIs),
•    keinen ärztlichen Rat bekommen haben, stressbehaftete Situationen zu meiden,
•    keine Probleme mit elektrischen Reizen oder lauten Tönen haben.

Wie läuft die Studie ab? 

In einem kurzen Telefoninterview klären wir zunächst ab, ob Sie für die Studie infrage kommen. Anschließend füllen Sie online einige Fragebögen zu Ihrem emotionalen Befinden und der Ängstlichkeit im Alltag aus. Bei einem Termin am ZI werden Ihnen dann neutrale Gesichter von Unbekannten auf einem Computer gezeigt. Um die Hautleitfähigkeit, Herzrate und den Schreckreflex zu erfassen, werden Ihnen dazu verschiedene Sensoren an der Hand, am Oberkörper und unterm Augenlid angebracht. Während der Bildbetrachtung erhalten Sie elektrische Reize am Unterarm, die aber nicht schmerzhaft sondern lediglich etwas unangenehm sein können. Ebenso werden Sie gelegentlich kurze laute Töne hören, die weder schmerzhaft noch gesundheitsschädlich sind. Die Töne lösen eine milde Schreckreaktion aus und können daher als störend oder unangenehm empfunden werden. Die gesamte Studie dauert ungefähr zwei Stunden und wird selbstverständlich unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln durchgeführt.

Gibt es eine Aufwandsentschädignung?

Auf Wunsch erhalten Sie eine Aufwandsentschädigung von 20 Euro.

Kontakt

Sie möchten mitmachen oder haben Fragen? Melden Sie sich bei per E-Mail Kathrin Zauner.

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Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) - https://www.zi-mannheim.de