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Machen E-Zigaretten abhängig?

Wir untersuchen in dieser Studie das Abhängigkeitspotenzial der E-Zigarette und suchen TeilnehmerInnen zwischen 18 und 65 Jahren, die keine Erkrankungen haben und täglich zur E-Zigarette greifen.

Eine Frau raucht eine E-Zigarette. In dieser Studie wird die Frage der Abhängigkeit untersucht.Birgt die E-Zigarette ähnlich wie die Tabak-Zigarette das Risiko der Entwicklung einer Abhängigkeit? Diese Studie möchte Antworten liefern. Foto: adobe.stock.com © pixarno

Was wird in der Studie untersucht? 

Die E-Zigarette wird schon länger als wenig schädlichere Alternative zum klassischen Rauchen diskutiert. Viele Menschen nutzen E-Zigaretten daher als Mittel, um weniger Tabak zu rauchen oder ganz mit dem Rauchen aufzuhören. Allerdings befürchten einige Expertinnen und Experten, dass die E-Zigarette zur Entwicklung einer Abhängigkeit beitragen könnte. Da dies bislang jedoch nur unzureichend erforscht ist, versuchen wir diese Lücke zu schließen. Dabei sollen neurobiologische, soziologische und epidemiologische Untersuchungsmethoden kombiniert werden. Am ZI untersuchen wir die Belohnungseffekte der E-Zigarette mit Hilfe neurobiologischer und neuropsychologischer Maße. 

Wer kann an der Studie teilnehmen? 

Wir suchen Frauen und Männer, die

  • zwischen 18 und 65 Jahre alt sind
  • täglich zur E-Zigarette greifen (zusätzlicher Tabakkonsum ist kein Ausschlusskriterium)
  • keine schweren körperlichen oder psychischen Erkrankungen haben  
  • aktuell keine Drogen konsumieren 
  • an einer MRT-Untersuchung teilnehmen können (keine Metallteile im Körper aufweisen)

Wie läuft die Studie ab? 

Zunächst klären wir in einem telefonischen Gespräch, ob Sie für unsere Studie in Frage kommen. Ist das der Fall, werden Sie zu einem Untersuchungstag ans ZI in Mannheim eingeladen. Dort bitten wir Sie einen Drogen-Urintest, gegebenenfalls einen Schwangerschaftstest, sowie eine Speichelprobe zu machen. Anhand des Speichels wird der Cotinin-Gehalt bestimmt, da Nikotin im Körper zu Cotinin verstoffwechselt wird. 
Zudem erhalten Sie Fragebögen zu Ihrer Person und Ihrem (E-)Zigaretten-Konsum. Anschließend erfolgen neuropsychologische Tests am Computer und eine MRT-Untersuchung, womit wir Ihre Gehirnstruktur sowie Ihre Gehirnaktivität in Ruhe und bei der Bearbeitung von verschiedenen Aufgaben erfassen. 

Wie wird der Aufwand entschädigt?

Für Ihren Einsatz erhalten Sie bei vollständiger Teilnahme zwischen 30 bis 60 Euro als Aufwandsentschädigung. 

Kontakt

Sie haben Interesse oder weitere Fragen? Dann schreiben Sie uns eine E-Mail oder hinterlassen Sie auf unserem Anrufbeantworter Ihren Namen und Ihre Telefonnummer. 
Telefon: 0621 1703-6376
E-Mail: evape zi-mannheim.de
Wir freuen uns auf Ihre Nachricht und melden uns so schnell wie möglich bei Ihnen. 

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EVAPE-Studie

Forschende des ZI kooperieren für die EVAPE-Studie mit dem Mannheimer Institut für Public Health (MIPH) der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg sowie der Medizinischen Fakultät der Universität Köln. Am ZI werden die Belohnungseffekte der E-Zigarette mit Hilfe neurobiologischer und neuropsychologischer Maße untersucht. Der Studienteil am MIPH fokussiert sich auf Selbstberichte zum Erleben und Wahrnehmen von Abhängigkeitssymptomen und der dritte Studienteil in Köln untersucht Abhängigkeitsymptome im zeitlichen Verlauf. 

Passende Studie finden

Die Kriterien der Studie treffen nicht auf Sie zu? Nutzen Sie unseren Studienfinder und wählen Sie nach unterschiedlichen Merkmalen selbst aus!



Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) - https://www.zi-mannheim.de