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Zusammenhang von chronischen Schmerzen und Depressionen

Für unsere Studie suchen wir Personen zwischen 18 und 65 Jahren, die von einer Depression betroffen sind aber nicht unter chronischen Schmerzen leiden.

Mann sitzt auf dem Bett und schaut traurig aus dem FensterDepressionen und chronische Schmerzen können sich gegenseitig verstärken. Foto: adobestock.com © Drobot Dean

Worum geht es in der Studie?

Forschungsergebnisse und klinische Erfahrung weisen darauf hin, dass es einen Zusammenhang zwischen Depressionen und chronischen Schmerzen gibt. So erkranken Menschen mit langandauernden depressiven Episoden häufiger an Schmerzstörungen – und Menschen mit chronischen Schmerzen entwickeln häufiger Depressionen. Welche Ursachen liegen diesem Phänomen zugrunde? Wer hat ein besonders großes Risiko auch noch eine chronische Schmerzerkrankung zu entwickeln? Das möchten wir in unserer Studie erforschen. Unser Ziel ist, wesentliche Grundbausteine für ein verbessertes Verständnis und neue Therapiemethoden zu entwickeln.

Wer kann teilnehmen?

Sie können an unserer Studie teilnehmen, wenn:

•    Sie zwischen 18 und 65 Jahre alt sind. 
•    Sie unter einer Depression leiden, nicht aber unter chronischen Schmerzen.
•    Sie keine Metallteile am oder im Körper tragen. 
•    Sie keinen Herzschrittmacher haben. 
•    Sie nicht schwanger sind. 
•    Sie weder von Drogen noch von Alkohol abhängig sind.

Wie läuft die Studie ab?

Unsere Studie läuft über den Zeitraum einer Woche. Während dieser Zeit tragen Sie einen Bewegungssensor am Handgelenk und werden täglich einige Male gebeten, kurze Abfragen auf einem Studien-Smartphone zu beantworten. Zudem wird Ihre Herzfrequenz über 48 Stunden hinweg aufgezeichnet. Am ersten und letzten Tag der Studie sind zwei Termine am ZI in Mannheim vorgesehen, die unter anderem Folgendes beinhalten:
•    ein diagnostisches Gespräch,
•    kurze Tests, um Ihre Wahrnehmungs- und Schmerzschwelle zu messen – so wird beispielsweise Ihre Haut mit einem Pinsel berührt –,
•    Messungen Ihrer Gehirnaktivität im Kernspintomograph (MRT),
•    Abnahme von Proben – beispielsweise Blut – für genetische Untersuchungen,
•    Ausfüllen von Fragebögen.

Insgesamt beträgt Ihr zeitlicher Aufwand etwa 12 bis 15 Stunden. Die beiden Termine am ZI dauern jeweils vier bis fünf Stunden. Den Rest unserer Studie können Sie bequem von zu Hause erledigen.

Was wird in der Studie untersucht?

Mithilfe der gewonnenen Daten untersuchen wir die Zusammenhänge und zugrundeliegenden Mechanismen von chronischen Schmerzen und Depressionen. Unser Ziel ist, neue Therapiemethoden bei chronischen Schmerzen und Depressionen zu entwickeln.
In unserer Studie verwenden wir neben bildgebenden Verfahren (MRT), genetischen Analysen, Fragebögen und neurophysiologischen Tests vor allem die innovative m-Health-Technologie. Diese mobile Technik erlaubt es uns, unter alltäglichen Bedingungen die Faktoren zu identifizieren, die sich auf den Zusammenhang zwischen chronischen Schmerzen und psychischen Erkrankungen auswirken.

Was haben Sie von der Teilnahme?

•    Für die vollständige Studienteilnahme erhalten Sie eine Aufwandsentschädigung von bis zu 200 Euro.
•    Sie bekommen spannende Einblicke in neueste Forschungsmethoden.
•    Sie leisten einen wichtigen Beitrag, um den Zusammenhang zwischen chronischen Schmerzen und psychischen Erkrankungen zu erforschen.
•    Wenn Sie wünschen, erhalten Sie ein 3-D Bild Ihres Gehirns auf CD-ROM.

Gut zu wissen: Alle Angaben und Messwerte unserer StudienteilnehmerInnen werden streng vertraulich behandelt. Unsere Studie unterliegt den geltenden Datenschutzbestimmungen sowie der ärztlichen Schweigepflicht. Weitere Details zum Datenschutz erhalten Sie in unserer Informationsschrift.

Corona-Schutzmaßnahmen

Wir möchten Ihre Studienteilnahme so sicher wie möglich gestalten. Deswegen tragen bis auf Weiteres alle Mitarbeiter in der Studie einen Mund-Nasen-Schutz und achten wo immer möglich auf Einhaltung des Mindestabstands. Alle Oberflächen und Geräte mit denen Sie in Kontakt kommen, werden regelmäßig desinfiziert. Alle weiteren Details zu unserem Hygienekonzept erklären wir Ihnen gerne auch persönlich per Email oder Telefon. 

Kontakt

Wenn Sie an unserer Studie teilnehmen oder weitere Informationen erhalten möchten, kontaktieren Sie uns per E-Mail oder Telefon 0621 1703-6522. Teilen Sie uns Ihren Namen und Ihre Kontaktdaten mit – wir melden uns schnellstmöglich bei Ihnen.

SupEr – Studie zur Interaktion von Schmerzen und psychischen Erkrankungen, AG Systemische Neurowissenschaften in der Psychiatrie (SNiP), Leitung: Prof. Dr. Dr. Heike Tost

Sie möchten mitmachen oder haben Fragen?

Melden Sie sich per E-Mail: super.info(at)zi-mannheim.de oder Telefon: 0621 1703-6522

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Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) - https://www.zi-mannheim.de