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Freiwillige für Studie zu Alkoholkonsum und Kindheitserfahrungen gesucht

ForscherInnen untersuchen den Zusammenhang zwischen negativen Kindheitserfahrungen und Alkoholkonsum im Erwachsenenalter. Dazu werden Freiwillige gesucht.

 

 

Menschen prosten sich zu. Das ZI sucht für eine wissenschaftliche Studie Menschen, die an mehreren Tagen in der Woche Alkhol trinken.

Das ZI sucht für eine wissenschaftliche Studie Menschen, die an mehreren Tagen in der Woche Alkhol trinken. Foto: Fotolia.com © Rawpixel.com

Alkohol ist neben Zigaretten ein sehr verbreitetes Genussmittel in der Gesellschaft. Die Gefahren von übermäßigem Alkoholkonsum sind dagegen weniger bekannt. In den vergangenen Jahren wurde in der Wissenschaft viel unternommen, um das allgemeine Verständnis der Ursachen und Mechanismen von vermehrtem Alkoholkonsum zu schärfen. Es wird angenommen, dass belastende Kindheitserfahrungen einen Einfluss darauf haben, wie schwierige Situationen und Gefühle in der Gegenwart verarbeitet werden. Nicht selten wird dabei auf Alkohol als Strategie zurückgegriffen.

Die Klinik für Abhängiges Verhalten und Suchtmedizin am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) in Mannheim untersucht daher in einer aktuellen Studie, wie sich negative Erfahrungen in der Kindheit auf die spätere psychische und körperliche Gesundheit auswirken. Mit Hilfe der funktionellen Magnetresonanztomographie (fMRT) kann dabei erfasst werden, wie das Gehirn bestimmte Aufgaben verarbeitet und wie auf beispielsweise emotionale Reize reagiert wird. Dies soll auch dazu dienen, Menschen in Zukunft besser und frühzeitig dabei zu unterstützen, ihren Alkoholkonsum zu reduzieren.

So läuft die Studie ab:

An einem ersten Untersuchungstermin werden psychologische Interviews durchgeführt und Fragebögen ausgefüllt, am zweiten Untersuchungstermin wird mit Hilfe des fMRT die Hirnaktivität während der Bearbeitung von Aufgaben erfasst (Gesamtdauer beider Termine circa 7 Stunden). Die Untersuchung im Kernspintomographen ist gesundheitlich unbedenklich.

Für unsere Studie suchen wir daher Männer und Frauen

  • zwischen 18 und 65 Jahren
  • die keine schweren körperlichen oder psychischen Erkrankungen haben und aktuell keine Drogen konsumieren
  • die an mehreren Tagen in der Woche Alkohol trinken
  • die an einer MRT-Untersuchung teilnehmen können

Wenn dies auf Sie zutrifft und Sie die wissenschaftliche Forschung gegen eine Aufwandsentschädigung von 85 Euro unterstützen möchten, freuen wir uns auf Ihren Anruf oder Ihre E-Mail. Wir beantworten dann in einem ersten Telefonat Ihre Fragen und klären, ob Sie teilnehmen können.

Kontakt: Weitere Informationen erhalten Sie durch unsere MitarbeiterInnen der Klinik für Abhängiges Verhalten und Suchtmedizin am ZI in Mannheim per Telefon oder E-Mail. 0621 1703-6950 (Anrufbeantworter); E-Mail: aces(at)zi-mannheim.de. Bitte hinterlassen Sie Ihren Namen und Ihre Telefonnummer sowie bevorzugte Zeiträume für den Rückruf. Sarah Gerhardt, M.Sc. Psychologie und wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Klinik für Abhängiges Verhalten und Suchtmedizin am ZI, steht dabei als Ansprechpartnerin für Sie zur Verfügung. Wir melden uns gerne bei Ihnen!



Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) - https://www.zi-mannheim.de