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Wissenschaftliche Studie: ZI sucht Menschen, die regelmäßig Alkohol trinken

In einer wissenschaftlichen Studie untersuchen Forscher am ZI den Zusammenhang zwischen negativen Kindheitserfahrungen und Alkoholkonsum. Dazu werden Freiwillige gesucht.

Für eine wissenschaftliche Studie werden Menschen gesucht, die einen hohen Alkoholkonsum aufweisen. Foto: istockphoto.com / © PaulBiryukov

Alkohol ist neben Zigaretten das am weitesten verbreitete Suchtmittel. In den letzten Jahren wurden zunehmend Wege gesucht, Menschen frühzeitig dabei zu unterstützen, ihren Konsum zu reduzieren. Die Klinik für Abhängiges Verhalten und Suchtmedizin am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) in Mannheim untersucht in einer Studie die Auswirkungen von negativen Kindheitserfahrungen auf die psychische und körperliche Gesundheit. Eine Veränderung in der aktuellen Verarbeitung von schwierigen Situationen und Gefühlen aber auch ein vermehrter Alkoholkonsum als Strategie können in Folge der negativen Erlebnisse auftreten.

So läuft es ab:

Bei den Untersuchungen werden an einem ersten Untersuchungstermin Interviews durchgeführt, Fragebögen ausgefüllt und am zweiten Untersuchungstermin eine funktionelle Magnetresonanztomographie (fMRT) zur Darstellung der Hirnaktivität gemacht (Gesamtdauer beider Termine ca. 7 Stunden). Die Untersuchung im Kernspintomographen ist gesundheitlich unbedenklich. Zudem wird Ihnen einmal Blut entnommen und Sie entnehmen selbstständig Speichelproben Zuhause sowie während des zweiten Termins.

Wir suchen daher Männer und Frauen

  • zwischen 18 und 65 Jahren
  • die keine körperlichen oder psychischen Erkrankungen haben und aktuell keine Drogen konsumieren
  • regelmäßig Alkohol trinken (zum Beispiel an mindestens 5 Tagen/ Woche, je mehr als beispielsweise 1 Liter Bier/ 0,5 Liter Wein (Frauen) oder 1,5 Liter Bier/ 0,75 Liter Wein (Männer) oder vergleichbare Menge anderer alkoholischer Getränke)
  • an einer MRT-Untersuchung teilnehmen können (zum Beispiel keine Metallimplantate im Körper).

Wenn dies auf Sie zutrifft und Sie die wissenschaftliche Forschung gegen eine Aufwandsentschädigung von 85 Euro unterstützen möchten, freuen wir uns auf Ihren Anruf oder Ihre Mail. Wir beantworten dann in einem ersten Telefonat Ihre Fragen und klären, ob Sie teilnehmen können.

Kontakt: Weitere Informationen erhalten Sie durch unsere MitarbeiterInnen der Klinik für Abhängiges Verhalten und Suchtmedizin am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) in Mannheim per Telefon oder E-Mail. Anrufbeantworter: 0621 1703-6950; E-Mail: aces(at)zi-mannheim.de. Bitte hinterlassen Sie Ihren Namen und Ihre Telefonnummer sowie bevorzugte Zeiträume für den Rückruf. Wir rufen Sie gerne zurück!

 

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Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) - https://www.zi-mannheim.de