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ZI veröffentlicht Jahresbericht für 2020

Die Mitarbeitenden des ZI haben die Herausforderungen im ersten Jahr der Pandemie gut bewältigt. Die eingeworbenen Drittmittel sind gestiegen und neue Versorgungsangebote wurden etabliert.

Der aktuelle Jahresbericht des ZI zeigt, was im Jahr 2020 in Krankenversorgung und Forschung realisiert werden konnte.

Der aktuelle Jahresbericht des ZI zeigt, was im Jahr 2020 in Krankenversorgung und Forschung realisiert werden konnte. Artwork: magenta, Bildmaterial: iStock

Das Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) in Mannheim hat das Jahr 2020 erfolgreich abgeschlossen. Dank des großartigen Engagements von 1.441 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (Vorjahr: 1.376) konnten die Herausforderungen im ersten Jahr der Pandemie gut bewältigt werden. Patientinnen und Patienten mit psychischen Erkrankungen wurden weiterhin umfassend versorgt und die Forschung für neue Therapiemöglichkeiten wurde fortgeführt. Der Jahresbericht zeigt, was in Krankenversorgung und Forschung realisiert werden konnte.

Neue Versorgungsangebote

Zwei neue Angebote bringen Informationen und Unterstützung in Krisen direkt zu den Menschen. Die stationsäquivalente Behandlung versorgt Menschen mit psychischen Erkrankungen im jeweiligen persönlichen Lebensumfeld. Zwei multiprofessionelle Teams haben die Arbeit im Berichtsjahr aufgenommen und ermöglichen Mannheimer Patientinnen und Patienten individuelle Einzeltherapien in ihrem Zuhause. 

ErsthelferInnen für die psychische Gesundheit bildet ein Team des ZI seit 2020 bundesweit in evaluierten Kursen aus. Teilnehmende lernen, Anzeichen für psychische Erkrankungen zu erkennen und darauf zu reagieren bis professionelle Hilfe verfügbar ist. Das Konzept der Ersten Hilfe durch Laien (Mental Health First Aid) stärkt die Prävention und baut Vorurteile gegenüber Menschen mit psychischen Gesundheitsproblemen ab. Mittlerweile wurden etwa 4.500 Ersthelfende ausgebildet.

Vielfältige Forschungsaktivitäten

Die Forscherinnen und Forscher haben 11,5 Millionen Euro Drittmittel eingeworben (Vorjahr: 11,1 Mio. Euro). Die Impactfaktoren und die Zahl der Publikationen bewegten sich auf demselben hohen Niveau des Vorjahrs. In den neuen Forschungsprojekten und Arbeitsgruppen werden Aktualität und Relevanz der Forschung am ZI deutlich. Darüber hinaus ergaben sich in der Corona-Pandemie zahlreiche Forschungsfragen für die WissenschaftlerInnen, zum Beispiel hinsichtlich des Suchtrisikos, der Auswirkungen auf die Psyche und des Einsatzes von Gesundheits-Apps.

Der ZI Jahresbericht 2020 zum Download



Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) - https://www.zi-mannheim.de