Qualitätssicherung

Für die inhaltliche Qualität der gesamten Ausbildung ist das Leitungsgremium des ZPP Mannheim verantwortlich, das über die Auswahl der Dozenten und Dozentinnen, die Inhalte des theoretischen Curriculums, die Gestaltung und Angebote der Praktikumsplätze für die praktischen Tätigkeiten, die Konzeption der Selbsterfahrung, die wissenschaftliche Evaluation der Ausbildung usw. entscheidet. Als Hochschulinstitut sind wir um ein beständig hohes Qualitätsniveau bemüht, das wissenschaftliche, didaktische, klinisch-praktische, rechtliche und organisatorische Aspekte, aber auch persönliche und zwischenmenschliche Belange gleichermaßen berücksichtigt.

Die strukturelle Qualität der Psychotherapieausbildung am ZPP Mannheim wird zunächst durch gesetzliche Vorgaben des PsychThG und der KJPsychTh-APrV sicher gestellt, die den Ausbildungsteilnehmenden weitgehende Sicherheiten vermitteln, hinreichend und mit Sorgfalt auf die Approbationsprüfungen vorbereitet zu werden. Am ZPP Mannheim tragen interne Studien- und Ambulanzordnungen dazu bei, dass die Ausbildung in allen Teilbereichen auf hohem Niveau stattfinden kann. Dieser Qualitätsanspruch betrifft auch die Auswahl und Vorgaben der kooperierenden Einrichtungen (Kliniken, Teilambulanzen), Dozenten und Dozentinnen, Supervisoren und Supervisorinnen, Selbsterfahrungsleiter und Selbsterfahrungsleiterinnen, sowie auch die internen Organisationen und Ressourcen des ZPP Mannheim.

Die Verlaufsqualität der Ausbildung wird durch systematische Evaluationen ständig überprüft. Das betrifft jede einzelne Veranstaltung der Theorieausbildung und der Selbsterfahrung, und bezieht sich in besonderer Weise auf die praktische Ausbildung, in deren Rahmen die Ausbildungstherapien stattfinden. Jede Therapie wird mittels systematischer Basisdokumentationen und psychometrischer Tests fortlaufend evaluiert; differenzierte Rückmeldesysteme an die Therapeuten und Therapeutinnen sowie Supervisoren und Supervisorinnen, die ihre Erfahrungen zudem in regelmäßigen Ambulanztreffen und Supervisionskonferenzen austauschen, tragen zur fortlaufenden Qualitätssicherung der Ausbildungstherapien bei.