Finanzierungsmöglichkeiten

Es gibt folgende Möglichkeiten der finanziellen Förderung während der Ausbildung:

BAföG

Prinzipiell ist eine Förderung der Ausbildung in Psychologischer Psychotherapie möglich. Dabei sind folgende Besonderheiten zu beachten: 

Nach dem Bundesministerium für Bildung und Forschung richtet sich die örtliche Zuständigkeit für Ausbildungen, die unter die Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Psychologische Psychotherapeuten fallen, nach den allgemeinen Regelungen der Schülerförderung (§ 45 Abs. 1 BAföG). Das heißt, zuständig sind die Ämter für Ausbildungsförderungen bei den Kreisverwaltungen bzw. kreisfreien Städten, in deren Bezirk die Eltern des Auszubildenden wohnen, in Ausnahmefällen das betreffende Amt für Ausbildungsförderung, in dessen Bezirk der Auszubildende seinen ständigen Wohnsitz hat.

Generell kann die Ausbildung nach dem BAföG nur gefördert werden, wenn:

  • sie in Vollzeitform durchgeführt werden
  • das 30. Lebensjahr bei Beginn des Ausbildungsabschnittes noch nicht vollendet ist
  • wenn erst eine oder noch keine nach dem BAföG förderungsfähige Ausbildung berufsqualifizierend abgeschlossen wurde (mehr als eine nach dem BAföG förderungsfähige und berufsqualifizierend abgeschlossene Ausbildung kann als Ausschlussgrund gelten). Nach § 7 Abs. 2 BAföG kann Förderung nur bewilligt werden, wenn es sich um die „einzige weitere“ Ausbildung handelt.

Sofern Ausbildungsförderung bewilligt wird, wird dies in Form eines verzinslichen Bankdarlehens erfolgen.

Teilzeitstelle

Durch die Wahl der fünfjährigen, berufsbegleitenden Ausbildung besteht natürlich immer die Möglichkeit über eine Teilzeitstelle ein regelmäßiges Einkommen zu sichern. Diesbezüglich gibt es zahlreiche Abstimmungsmöglichkeiten, z. B. das Klinische Jahr über einen längeren Zeitraum in Teilzeit zu absolvieren usw.

Praktikantenhonorare aus Therapieeinnahmen

Die im Rahmen der praktischen Ausbildung durchgeführten Therapien werden auf der Grundlage einer Ermächtigungsvereinbarung mit der Kassenärztlichen Vereinigung entsprechend den jeweils aktuellen Vereinbarungen mit den gesetzlichen Krankenkassen vergütet. Ein Teil dieser Einnahmen kann an die Ausbildungstherapeuten als Praktikantenhonorar ausgezahlt werden.

Derzeit liegt die Höhe dieses Honorars bei 35 Euro pro absolvierter Therapiesitzung. Wenn z. B. alle geforderten 600 Behandlungsstunden im Rahmen der ZPP Mannheim-Ambulanzen durchgeführt werden, bedeutet dies Einnahmen von bis zu 21 000 Euro. Mehreinnahmen können durch zusätzlich absolvierte Therapiestunden entstehen.

Bildungskreditprogramm der Bundesregierung

Eine weitere Förderungsmöglichkeit besteht durch den Bildungskredit des Bundesverwaltungsamts.

Weiterbildungskredite

Inzwischen bieten auch viele Banken und Sparkassen Kredite zur Ausbildungsfinanzierung an, fragen Sie doch bei den Banken in Ihrer Nähe genauer nach. 
Ein Weiterbildungskredit ist z. B. bei der Deutschen Apotheker- und Ärztebank möglich. Die aktuellen Konditionen eines solchen Weiterbildungskredites können direkt erfragt werden unter:

Deutsche Apotheker- und Ärztebank
Filiale Mannheim
Jakob-Bensheimer-Str. 22
68167 Mannheim

Tel.: 0621 33 06 0
Fax: 0621 33 06 223

E-Mail