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Ministerpräsident Cem Özdemir besucht das Zentralinstitut für Seelische Gesundheit

Im Rahmen seiner Sommertour informierte sich der Ministerpräsident über die Forschungsleistungen und die innovative Krankenversorgung am ZI.

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rof. Dr. Andreas Meyer-Lindenberg, Vorstandsvorsitzender des ZI, Ministerpräsident Cem Özdemir, Prof. Dr. Diana Pretzell, Erste Bürgermeisterin von Mannheim, Andreas-W. Möller, Kaufmännischer Vorstand des ZI, Flavia Zaka, Gattin des Ministerpräsidenten

Vorne v.l.n.r.: Prof. Dr. Andreas Meyer-Lindenberg, Vorstandsvorsitzender des ZI, Ministerpräsident Cem Özdemir, Prof. Dr. Diana Pretzell, Erste Bürgermeisterin von Mannheim, Andreas-W. Möller, Kaufmännischer Vorstand des ZI, Flavia Zaka, Gattin des Ministerpräsidenten | Foto: © Nikola Haubner

Prof. Dr. Diana Pretzell, Erste Bürgermeisterin von Mannheim, Dr. Hans J. Reiter, Ministerialdirektor im Wissenschaftsministerium, Prof. Dr. Andreas Meyer-Lindenberg, Vorstandsvorsitzender des ZI, Flavia Zaka, Gattin des Ministerpräsidenten, Ministerpräsident Cem Özdemir, Andreas-W. Möller, Kaufmännischer Vorstand des ZI, Dr. Carsten Dose, Vorsitzender des Aufsichtsrats des ZI

v.l.n.r.: Prof. Dr. Diana Pretzell, Erste Bürgermeisterin von Mannheim, Dr. Hans J. Reiter, Ministerialdirektor im Wissenschaftsministerium, Prof. Dr. Andreas Meyer-Lindenberg, Vorstandsvorsitzender des ZI, Flavia Zaka, Gattin des Ministerpräsidenten, Ministerpräsident Cem Özdemir, Andreas-W. Möller, Kaufmännischer Vorstand des ZI, Dr. Carsten Dose, Vorsitzender des Aufsichtsrats des ZI | Foto: © Nikola Haubner

Das Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) steht für international herausragende Forschung und wegweisende Behandlungskonzepte in Psychiatrie und Psychotherapie, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Suchtmedizin. Es ist in der baden-württembergischen und bundesweiten Forschungslandschaft bestens vernetzt und zählt zu den führenden Einrichtungen für neuropsychiatrische Forschung in Europa.

Im Rahmen seiner Sommertour durch Baden-Württemberg besuchte Ministerpräsident Cem Özdemir auch das ZI in Mannheim. Im Austausch mit dem Vorstand Professor Dr. Andreas Meyer-Lindenberg und Andreas-W. Möller sowie Mitarbeitenden des ZI stand unter anderem die Bedeutung der psychischen Gesundheit für die Bevölkerung und den Standort Baden-Württemberg im Fokus. 

„Das ZI in Mannheim zeigt eindrucksvoll: Spitzenforschung und gute Versorgung schließen sich nicht aus. Es ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie neue Erkenntnisse schnell und direkt bei den Patientinnen und Patienten ankommen“, so Ministerpräsident Özdemir. „Psychische Erkrankungen betreffen viele Menschen in unserer Gesellschaft – umso mehr zählt, dass wir hier in Baden-Württemberg eine der stärksten Adressen für Forschung und Behandlung haben. Mein Dank gilt dem gesamten Team hier in Mannheim für ihre wertvolle Arbeit.“

Durch den Klimawandel, aber auch durch sich verändernde wirtschaftliche Rahmenbedingungen entstehen neue Herausforderungen sowohl für psychisch erkrankte Menschen als auch für Behandelnde und Krankenhäuser. Das ZI als Stiftung des Landes-Baden-Württemberg und integriertes Forschungs- und Behandlungszentrum liefert wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse zu gegenwärtigen und zukünftigen Herausforderungen. Zudem entwickelt es neue Therapien und Präventionskonzepte und bringt diese in die Praxis.

Weitere Themen waren die Traumatisierung von Kindern und Jugendlichen sowie Möglichkeiten der Prävention und Behandlung. Das ZI verfügt in diesem für die Gesellschaft hoch relevanten Feld über eine umfassende Expertise: Neben Studien, die das Ausmaß, die Ursachen und die Auswirkungen von sexuellem Missbrauch und sexualisierter Gewalt erforscht haben und vom ZI durchgeführt wurden, betreibt das Institut ein Modellprojekt zur Behandlung von jungen Menschen mit Traumafolgestörungen. Hier arbeitet das ZI sektorenübergreifend, bietet also nach individuellem Bedarf flexibel gestaltete ambulante und stationäre Behandlung an. 

Professor Dr. Andreas Meyer-Lindenberg betonte: „Durch die modellhafte Verknüpfung von Krankenversorgung und Forschung finden wir neue Antworten zur Verbesserung der psychischen Gesundheit, gerade der jungen und arbeitenden Bevölkerung.“ Andreas-W. Möller, Kaufmännischer Vorstand, wies auf die sich aktuell verschärfenden finanziellen Herausforderungen hin, vor denen das gesamte Gesundheitssystem und insbesondere die Psychiatrie und Psychotherapie stehen. Er empfahl einen ganzheitlichen und stärker auf die Versorgungsqualität ausgerichteten Blick: „Die regulatorischen Anforderungen und unser administrativer Aufwand steigen kontinuierlich an. Wir brauchen einen stärker übergreifenden Blick auf den Nutzen innovativer Behandlungskonzepte und mehr Flexibilität, gerade auch in der Finanzierung.“. Als Beispiel nannte er eine sektorübergreifende Versorgung auf Basis von Regionalbudgets, die anerkanntermaßen die Versorgungsqualität verbessern können und einen hohen gesundheitsökonomischen Nutzen haben. Allerdings sind sie aktuell nur sehr schwer umsetzbar.



Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) - https://www.zi-mannheim.de