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Information: ADHD in Adulthood

Überblick über die Forschungs-Projekte der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters

Allgemein:

Die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes und Jugendalters führt aktuell mehrere klinische Studien durch, um psychische Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter besser und umfassender zu verstehen, neue und innovative Therapiemethoden zu entwickeln und deren Wirksamkeit zu überprüfen. Die Studien-Teilnehmenden erhalten im Rahmen vieler unserer Studien nicht-medikamentöse und/oder medikamentöse Behandlungen, die dem aktuellen Stand der Forschung entsprechen.

Die nicht-medikamentösen Behandlungsangebote reichen dabei je nach Studie von klassischer Verhaltenstherapie über Elterntrainings bis hin zu neuesten Biofeedback-Verfahren.

Bei Interesse an einer Studienteilnahme bieten wir Ihnen unverbindlich eine zeitnahe Beratung und ein ausführliches Aufklärungsgespräch.

Im Rahmen aller Studien wird zu Beginn eine studienangepasste Diagnostik und ggf. eine körperliche Untersuchung durchgeführt.

Wir bieten eine engmaschige und intensive Betreuung des Studien-Teilnehmenden.

 

 

 

Zu viel Wut - zu wenig Vitamine?

Wissenschaftliche Studie - Teilnehmer  11-18 Jahren gesucht!

Vitamine, Spurenelemente, Nahrungsergänzungen – eine Hilfe bei psychischen Erkrankungen wie ADHS? Dieser Frage widmen wir uns im Rahmen des von der Europäischen Union geförderten Projektes „Eat2beNice“.

Die Studienteilnahme wird derzeit kontaktfrei über Videosprechstunden durchgeführt!

Was bedeutet Impulsivität, welche Rolle spielt Impulsivität bei ADHS?
Impulsivität bedeutet, dass Menschen unkontrolliert handeln und nicht über die Konsequenzen nachdenken.
Dadurch kommt es vor, dass sie zum Beispiel aus Frust, Wut, Ungeduld oder auch Verzweiflung Dinge tun, die ihnen selbst oder anderen schaden. Insbesondere bei Kindern und Jugendlichen ist dies ein häufiges Problem – Impulsivität ist ein Kernsymptom der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS).

Können Nahrungsergänzungen, Vitamine, Spurenelemente helfen?

Manche Hersteller von Nahrungsergänzungsmittel behaupten, dass sich durch ihre Produkte Symptome wie Impulsivität stark verbessern lassen. Aber stimmt das auch? Inwieweit können Vitamine, Spurenelemente und Nahrungsergänzungen Kindern und Jugendlichen helfen? Werden Medikamente dadurch überflüssig? Da es nicht genügend gute Studien hierzu gibt, möchten wir das genauer untersuchen.

Flyer zur Studie

Ansprechpartnerin Eat2beNice

Ruth Berg E-Mail: ruth.berg(at)zi-mannheim.de Studientelefon: 0621 1703-4541 

 

Gesunde Kontrollgruppe ESCAschool

ZI-Forscher wollen in einer wissenschaftlichen Studie herausfinden, was gesunde Kinder von ADHS-Patienten unterscheidet. Dazu werden gesunde Kinder im Alter von sechs bis elf Jahren gesucht.

. Hauptziel der Teil-Studie „ESCAschool – Gesunde Kontrollgruppe“ ist es nun, Unterschiede zwischen ADHS-Patienten und gesunden Kindern in Bezug auf neurophysiologische Prozesse, motorische Aktivität und Schlafverhalten zu untersuchen.

Wer kann an der Studie „ESCAschool-Gesunde Kontrollgruppe“ teilnehmen?

Für die Teilnahme sollte ihr Kind:

  • zwischen sechs und elf Jahre alt sein
  • psychisch gesund sein, keine Konzentrationsprobleme aufweisen, nicht hyperaktiv und/oder impulsiv sein
  • die Schule besuchen

Als Eltern sollten Sie motiviert sein, ihr Kind bei der Studienteilnahme zu begleiten. Sie sollten gut Deutsch sprechen, um Fragebögen zu verstehen und selbstständig beantworten zu können. Melden Sie sich gerne bei uns und wir vereinbaren einen Termin.

Ansprechpartner ESCAschool – Gesunde Kontrollgruppe:
Anna Kaiser, Karina Abenova, Brigitta Gehrig
E-Mail: esca.kjp.kontrollen(at)zi-mannheim.de
Studientelefon: 0621 1703-4939 oder 0621 1703-4911

Flyer zur Studie

 

Autismus-Spektrum-Störung

Kinder und Jugendliche mit einer Autismus-Spektrum-Störung zeichnen sich durch Auffälligkeiten in der gegenseitigen Interaktion und der Kommunikation, sowie begrenzte, repetitive und stereotype Verhaltensmuster/Interessen/Aktivitäten aus. Sie haben Schwierigkeiten in der Verarbeitung von sozialen Informationen und Gefühlen, die sich u. a. in Defiziten der Perspektivenübernahme und der Empathie widerspiegeln. Dies führt häufig dazu, dass Kinder und Jugendliche mit einer Autismus-Spektrum-Störung nicht gut in die Gruppe Gleichaltriger integriert sind.

 

Aktuell bieten wir eine Therapiestudie zur Behandlung der oben genannten sozialen Defizite bei Autismus-Spektrum-Störungen an:

 

ASD-Netz: Diese Therapiestudie überprüft den Effekt eines Sozialen Kompetenztrainings in Kombination mit Oxytocin. Wir möchten überprüfen, ob Kinder und Jugendliche mit einer Autismus-Spektrum-Störung mehr von einem sozialen Kompetenztraining profitieren, wenn sie zusätzlich vor den Trainingsstunden Oxytocin per Nasenspray erhalten.

Die Gruppentherapie richtet sich an männliche Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 18 Jahren mit einer Autismus-Spektrum-Störung ohne eine begleitende geistige Behinderung. Die Einnahme von Medikamenten ist kein Ausschlusskriterium, jedoch solle die Medikation während der Studienteilnahme nicht verändert werden.

 

Ansprechpartnerin ASD-Netz:
Dr. Tanja Schad-Hansjosten
E-Mail: tanja.schad(at)zi-mannheim.de
Studientelefon: 0621 1703-4808

Affektive Dysregulation

 ADOPT-Studie:

ADOPT steht für Affektive Dysregulation – Optimierung von Prävention und Therapie. Dabei handelt es sich um eine Studie, die durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert wird. Die Studie wird an sieben verschiedenen universitären Standorten in sechs deutschen Städten (Köln, Hamburg, Dresden, Ulm, Mannheim und Neuruppin) durchgeführt.

Was ist affektive Dysregulation?

Unter affektiver Dysregulation versteht man Schwierigkeiten im Umgang mit negativen Gefühlen, also in der Regulation beispielsweise von Wut oder Traurigkeit. In unserer Studie geht es um Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren, die davon betroffen sind. Diese Kinder zeigen z. B. über einen längeren Zeitraum hinweg starke Wutausbrüche, eine anhaltende Reizbarkeit und plötzliche Stimmungsschwankungen.

Ziele von ADOPT:

Das Ziel der ADOPT-Studie ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse zur affektiven Dysregulation zu erlangen. Dabei soll erforscht werden, wie viele Kinder in Deutschland unter Schwierigkeiten wie z. B. anhaltender Reizbarkeit, häufigen und heftigen Wutausbrüchen oder starken Stimmungsschwankungen leiden. Außerdem möchten wir untersuchen, welche Faktoren die affektive Dysregulation beeinflussen und welche Behandlungsmethoden am besten helfen, um die Probleme zu verringern. mehr Information unter: www.adopt-studie.de

Ansprechpartner ADOPT:
Matthias Winkler
E-Mail: adopt(at)zi-mannheim.de
Studientelefon: 0621 1703-4911

Flyer zur Studie

Studienkoordination Eat2beNice

Ruth Berg
E-Mail: Ruth Berg(at)zi-mannheim.de
Studientelefon: 0621 1703-4541

Studienkoordination ESCAschool-Gesunde Kontrollgruppe

Anna Kaiser, Karina Abenova, Brigitta Gehrig
E-Mail: esca.kjp.kontrollen(at)zi-mannheim.de
Studientelefon: 0621 1703-4939 oder 0621 1703-4911

Studienkoordination ASD-Netz

Dr. Tanja Schad-Hansjosten
E-Mail: tanja.schad(at)zi-mannheim.de
Studientelefon: 0621 1703-4808

Studienkoordination ADOPT

Matthias Winkler
E-Mail: adopt(at)zi-mannheim.de
Studientelefon: 0621-1703 4911



Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) - https://www.zi-mannheim.de