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Dr. Joachim Hass

: Förderung des WIN-Kollegs der Heidelberger Akademie der Wissenschaften: Das menschliche Spiegelneuronensystem: Wie erfassen wir, was wir nicht messen können? . 08/2014-07/2017.

Es wird angenommen, dass unsere Fähigkeit Emotionen und Intentionen zu erkennen auf Aktivität des Spiegelneuronensystems basiert. Folglich könnte eine Dysfunktion des Spiegelneuronensystems sozial-kognitiven Defiziten bei psychischen Erkrankungen zu Grunde liegen. Trotz der potentiell sehr hohen Relevanz des Spiegelneuronensystems für das Verständnis sozialer Kognition, ist jedoch nur wenig über dessen physiologische Eigenschaften bekannt – nicht zuletzt deshalb, da eine direkte Messung von Spiegelneuronenaktivität nur invasiv erfolgen kann. Das Ziel des geplanten Projektes ist, unser Wissen über die Physiologie und Funktionalität des menschlichen Spiegelneuronensystems zu erweitern, ohne invasive Messungen vorzunehmen. Zu diesem Zweck soll eine multimodale Erfassung indirekter Maße der Spiegelneuronenaktivität im Kontext sozialer Kognition in Kombination mit computationaler Modellierung von Zellverbänden stattfinden.


Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) - https://www.zi-mannheim.de