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Abteilung Public Mental Health erhält Auszeichnung für „Bestes Forschungsumfeld 2026“

Die Abteilung Public Mental Health am ZI zählt zu 15 Forschungsteams in Deutschland mit ausgezeichnetem Forschungsumfeld und besonders innovativen und wertschätzenden Arbeitsbedingungen.

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Die Abteilung Public Mental Health am ZI verbindet innovative Forschung mit einer offenen und unterstützenden Teamkultur. Foto: © ZI

Die Abteilung Public Mental Health am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) ist von der Jungen Akademie und der VolkswagenStiftung mit der Auszeichnung „Bestes Forschungsumfeld 2026“ geehrt worden. Damit zählt die Forschungsabteilung des ZI zu insgesamt 15 wissenschaftlichen Teams aus ganz Deutschland, die für besonders förderliche, innovative und wertschätzende Arbeitsbedingungen ausgezeichnet wurden.

Wissenschaftliche Exzellenz und Teamkultur

Die Auszeichnung würdigt Forschungsumfelder, die wissenschaftliche Exzellenz mit einer nachhaltigen und unterstützenden Teamkultur verbinden. Die Abteilung Public Mental Health wurde zunächst gemeinsam mit weiteren Forschungsgruppen auf eine Shortlist von 15 Teams gewählt. Aus dieser werden die prämierten Forschungsumfelder ausgelost. Alle Teams auf der Shortlist gelten als gleichermaßen auszeichnungswürdig.

Die Abteilung Public Mental Health erforscht, wie Erkenntnisse aus der sozialen Epidemiologie in innovative Ansätze der psychischen Gesundheitsversorgung übertragen werden können – von Prävention bis psychiatrischer Behandlung. Dabei entwickeln die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unter anderem digitale Interventionen mit Smartphone-Apps und Sensoren, die Menschen im Alltag unterstützen sollen.

Förderung von Forschung und Nachwuchs

Besonders hervorgehoben wurden im Bewerbungsprozess die strukturierte Einarbeitung neuer Mitarbeitender, individuelle Fördermöglichkeiten, verlässliche Zeitfenster für Forschung sowie eine offene, kollaborative Teamkultur mit flachen Hierarchien und regelmäßigen Feedbackformaten. Geschätzt wurden außerdem die internationale Vernetzung der Abteilung, die enge Zusammenarbeit mit lokalen Communitys und die hohe gesellschaftliche Relevanz der Forschungsfragen.

„Diese Auszeichnung von NachwuchwissenschaftlerInnen unserer Abteilung freut mich sehr, weil sie sichtbar macht, dass gute Wissenschaft immer Teamarbeit ist“, sagt Prof. Dr. Ulrich Reininghaus, Leiter der Abteilung Public Mental Health am ZI. „Ein Forschungsumfeld, das von Vertrauen, Offenheit und gegenseitiger Unterstützung geprägt ist, schafft die Grundlage dafür, innovative Ideen zu entwickeln und wissenschaftliche Exzellenz nachhaltig zu fördern.“

Starkes Gemeinschaftsgefühl im Team

„Was unsere Abteilung besonders macht, ist die Kombination aus hoher wissenschaftlicher Qualität und gegenseitiger Unterstützung im Arbeitsalltag“, sagt Anna Kessler, Doktorandin in der Abteilung Public Mental Health. „Eigene Ideen werden ernst genommen, persönliche Entwicklung wird von Anfang an gefördert und gleichzeitig entsteht ein starkes Gemeinschaftsgefühl im Team.“ 

Der Preis „Bestes Forschungsumfeld“ wird von der Jungen Akademie gemeinsam mit der VolkswagenStiftung zum zweiten Mal vergeben. Ziel ist es, die Bedeutung guter Rahmenbedingungen für wissenschaftliche Arbeit stärker sichtbar zu machen und Teams auszuzeichnen, die förderliche, faire und inspirierende Strukturen aktiv gestalten. Die Preisverleihung findet am 27. Juni 2026 in Berlin statt.

Die Junge Akademie wurde im Jahr 2000 als weltweit erste Akademie für herausragende junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gegründet. Sie wird gemeinsam von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina getragen.



Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) - https://www.zi-mannheim.de