: Förderung des WIN-Kollegs der Heidelberger Akademie der Wissenschaften: Das menschliche Spiegelneuronensystem: Wie erfassen wir, was wir nicht messen können? . 08/2014-07/2017.
Es wird angenommen, dass unsere Fähigkeit Emotionen und Intentionen zu erkennen auf Aktivität des Spiegelneuronensystems basiert. Folglich könnte eine Dysfunktion des Spiegelneuronensystems sozial-kognitiven Defiziten bei psychischen Erkrankungen zu Grunde liegen. Trotz der potentiell sehr hohen Relevanz des Spiegelneuronensystems für das Verständnis sozialer Kognition, ist jedoch nur wenig über dessen physiologische Eigenschaften bekannt – nicht zuletzt deshalb, da eine direkte Messung von Spiegelneuronenaktivität nur invasiv erfolgen kann. Das Ziel des geplanten Projektes ist, unser Wissen über die Physiologie und Funktionalität des menschlichen Spiegelneuronensystems zu erweitern, ohne invasive Messungen vorzunehmen. Zu diesem Zweck soll eine multimodale Erfassung indirekter Maße der Spiegelneuronenaktivität im Kontext sozialer Kognition in Kombination mit computationaler Modellierung von Zellverbänden stattfinden.
Heidelberger Akademie der Wissenschaft WIN-Kolleg: Das menschliche Spiegelneuronensystem: Wie erfassen wir, was wir nicht messen können?. 06/2014-05/2017.
Das Projekt dient dem besseren Verständis des menschlichen Spiegelneuronensystems, das als neuronale Grundlage sozialer Kognition gesehen wird. Die beim Menschen anwendbaren, nicht-invasiven Messmethoden erlauben jedoch nur einen begrenzten Einblick in die Funktion dieses Systems. Deshalb sollen im geplanten Projekt durch einen multimodalen Erhebungsansatz in Kombination mit computational modelling neue Erkenntisse über das menschliche Speigelneuronensystem gewonnen werden, die sonst nur mithilfe von invasiven Einzelzellabteilungen am menschlichen Gehirn möglich wären.
Mier D. : Olympia-Morata-Förderung der Universität Heidelberg: Neurobiologie basaler Imitationsmechanismen und kontextueller Beeinflussbarkeit sozialer Kognition bei Schizophrenie und Borderline Persönlichkeitsstörung. 04/2014-03/2015.
Schizophrenie und Borderline Persönlichkeitsstörung sind psychiatrische Erkrankungen, die mit Defiziten sozialer Kognitionen einhergehen. Das vorliegende Projekt dient der Erforschung möglicher kausaler „Bottom-up“ und „Top-Down“ Faktoren. Zu diesem Zweck sollen sowohl neuronale Korrelate von Gesichtsimitation als auch die Beeinflussbarkeit sozial-kognitiver Prozesse durch Induktion von emotionaler Valenz und Arousal bei Schizophrenie und Borderline Persönlichkeitsstörung untersucht werden. Der Vergleich beider Patientengruppen ermöglicht die Identifikation von sowohl störungsübergreifenden, als auch störungsspezifischen Pathomechanismen sozialer Kognition.
