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Projects: Therapy and Care Research for Addiction Disorders

Koopmann A. Bundesministerium für Gesundheit : Suchttherapeutisches Akutprogramm für Eltern zur ressourcenorientierten Kompetenzstärkung in der Erziehung (STAERKE). 02/2021-01/2024.

Das Erreichen einer stabilen Abstinenz und das zufriedenstellende Ausüben der Elternrolle ist für viele suchterkrankte Eltern eine große Herausforderung. Bisher gibt es spezifische, an Eltern gerichtete, suchttherapeutische Angebote in Deutschland nur im postakuten Rehabilitationsbereich. In der ambulanten Akutbehandlung fehlen entsprechende Therapieangebote gänzlich. Gruppentherapeutische Angebote für Eltern, wie sie von psychosozialen Beratungsstellen angeboten werden, zielen vorwiegend auf die Verbesserung der elterlichen Erziehungsfähigkeiten ab. Ein ambulantes Angebot, welches die Eltern sowohl beim Erreichen und Stabilisieren der Abstinenz, als auch in ihren Erziehungsfähigkeiten unterstützt, existiert bislang nicht. Ziel des Projekts ist die praktische Etablierung und wissenschaftliche Evaluation eines ambulanten Behandlungsangebots für suchterkrankte Eltern in der Suchtambulanz des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit. Es enthält sowohl Elemente der suchtmedizinischen Behandlung zur Erreichung einer stabilen Abstinenz, als auch Elemente, welche die elterlichen Erziehungsfähigkeiten stärken. Die Behandlung der Eltern erfolgt hierbei durch ein kombiniertes Angebot aus wöchentlichen gruppen- und einzeltherapeutischen Sitzungen. Auf Basis der in der wissenschaftlichen Evaluation erhobenen Daten soll ein Manual für das Therapieprogramm erstellt werden, welches zur flächendeckenden Implementierung des Programms in der ambulanten Krankenhausversorgung suchterkrankter Eltern dient.

DFG - Deutsche Forschungsgemeinschaft : The effect of forced oral glucose intake on alcohol craving and the mesolimbic stimulus reactivity in the case of alcohol addiction. 05/2020-04/2023.

Relapses into habitual patterns of drinking are one of the central challenges in the treatment of alcohol-dependent patients and in establishing and maintaining abstinence. Regarding the treatment of acute craving, alcohol-dependent patients often complain about a lack of effective non-pharmaceutical strategies for the reduction of acute craving. This project therefore examines the hypothesis that forced oral glucose intake can reduce the craving of alcohol-dependent patients in the short term and is thus an easy-to-use strategy for preventing relapse and maintaining abstinence. For this purpose, we examine alcohol-dependent male and female patients between 18 and 65 years of age on two examination days within the first 14 days after the start of alcohol abstinence. Each subject goes through the experimental (glucose intake) and the control condition (placebo intake). Specifically, we are investigating whether forced oral glucose intake leads to a change in the peptides ghrelin and insulin in alcohol-dependent patients after exposure to the patient's favorite alcoholic drink, and whether these changes are accompanied by a reduction in subjective craving. On the other hand, it should be examined whether the glucose uptake leads to a change in brain activity in the reward system when exposed to alcohol-associated stimuli in the functional magnetic resonance tomograph (fMRI). The results of the project can then be incorporated directly into the daily clinical routine of treating alcohol-dependent patients and incorporated into the development of behavioral treatment options.

Dietmar Hopp Stiftung gGmbH 1DH2012113: Stark begleiten - Hilfe für junge Eltern. 05/2021-04/2023.

Kiefer F. 55-5072.1: Evaluation und Definition des therapeutischen Interventionsbedarfs bei Patienten mit häufigen stationären Wiederaufnahmen bei Alkoholabhängigkeit. 08/2016-07/2019.

Um die Hypothese zu prüfen, ob unter den häufig wiederkehrenden Patienten („Heavy User“) in den Suchtkliniken von PZN und ZI ein erhöhter Anteil von Patienten mit komorbider Emotionaler Instabilität, adultem ADHS und Traumaerfahrung anzutreffen ist, soll den Patienten, die auf Grund des Krankheitsverlaufs als „Heavy User“ (mindestens 5 stationäre Aufnahmen in einem Jahr oder 10 stationäre Aufnahmen in den vergangenen 5 Jahren) identifiziert wurden, auf Basis spezifischer diagnostischer Testungen der drei genannten Krankheitsbilder mit Patienten verglichen werden, die in der Vergangenheit einen eher günstigeren Krankheitsverlauf zeigten (max. zwei Aufnahmen in den vergangenen 5 Jahren). Hierbei sollen diagnostische Instrumente zum Einsatz kommen, die nach Ende der Studie auch in die stationäre Routineversorgung integriert werden können.

Koopmann A. Oberberg Stiftung Matthias Gottschaldt : Der Effekt von „Trauma Informed Hatha Yoga“ auf die psychopathologische Symptombelastung und Lebensqualität bei Patienten/innen mit einer emotional instabilen Persönlichkeitsstörung vom Borderline Typ sowie einer komorbiden Suchterkrankung. 10/2016-09/2018.

Ziel der vorliegenden Studie ist es, zu untersuchen ob die psychopathologische Symptombelastung und das physiologische Stressniveau (gemessen anhand der Plasma- und Speichel- Cortisol Konzentration) bei Patienten/innen mit einer emotional instabilen Persönlichkeitsstörung vom Borderline-Typ sowie einer komorbiden Suchterkrankung durch wöchentliche 60- minütige „Trauma Informed Hatha Yoga“ Übungsstunden gesenkt werden kann. Die Studiendauer beträgt hierbei 12 Wochen. Die Studie erfolgt während des vollstationären Aufenthalts der Patienten/innen auf unserer Spezialstation für Dialektisch Behaviorale Therapie Sucht (DBT-S). Während der gesamten Studienzeit nehmen alle 48 Patienten/innen, die in die Studie eingeschlossen werden, an unserem regulären Psychotherapieprogramm im Rahmen der Dialektisch Behavioralen Therapie Sucht (DBT-S) teil, begleitend hierzu absolvieren die 24 Patienten/innen der Interventionsgruppe „Trauma Informed Hatha Yoga“ Übungsstunden. Bei der Kontrollgruppe (24 Patienten) entfällt diese Intervention ersatzlos.

Ende G, Mann KF. BMBF - Bundesministerium für Bildung und Forschung 01GS08152: NGFN Plus GENALC TP14: Endophenotyping with soectroscopy: Genetic modulation and treatment response. 06/2011-05/2013.

: Hessische Landesstelle für Suchtfragen: Evaluation der Suchtprävention in Hessen.

Bundesministerium für Gesundheit : IMPELA – Implementierung und Evaluation der S3-Leitlinie zu Screening, Diagnose und Behandlung alkoholbezogener Störungen.



Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) - https://www.zi-mannheim.de