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Bürstädter Theatergruppe unterstützt Kinder psychisch Erkrankter

Die Bürstädter Theater und Mundartgruppe Sainäwwel hat dem Zentralinstitut für Seelische Gesundheit für die Unterstützung von Kindern psychisch erkrankter Eltern 1.000 Euro gespendet.

Ein Junge sitzt auf einer Treppe. Kinder psychisch Erkrankter benötigen Unterstützung.

Was häufig vergessen wird: Wenn ein Elternteil psychisch erkrankt, sind meist auch Kinder dadurch belastet. Foto: Fotolia.com / © Kitty

Mit Erlösen aus ihren Aufführungen unterstützt die Bürstädter Theater- und Mundartgruppe Sainäwwel seit Jahren gemeinnützige Vorhaben und Initiativen. Eine Spende in Höhe von 1.000 Euro geht nun an eine spezielle Initiative des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit (ZI). Damit unterstützen die Laienschauspieler Kinder psychisch erkrankter Menschen. Mit dem Geld werden unter anderem Bücher für die Stationen am ZI angeschafft, in denen psychische Erkrankungen kindgerecht erklärt werden.

Erich Kästner kümmerte sich um psychisch erkrankte Mutter

Dr. Yvonne Grimmer, Oberärztin an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters, und Doris Borgwedel, stellvertretende Pflegedirektorin, haben die Spende der Sainäwwel stellvertretend für die Initiative entgegengenommen und den Laienschauspielern für ihre Unterstützung gedankt. „Wenn ein Elternteil psychisch erkrankt, belastet das die gesamte Familie“, verdeutlichte Grimmer. Kinder seien in diesem Fall häufig mitbetroffen und können durch die Erkrankung des Elternteils deutlich belastet sein. Dies werde allerdings häufig übersehen, ergänzte Grimmer. Umso wichtiger sei es, diesen Kindern zu helfen. Erich Kästner sei ein berühmtes Beispiel. Er habe sich als Kind zu Hause um seine psychisch erkrankte Mutter gekümmert, sagte Grimmer.



Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) - https://www.zi-mannheim.de