Neuroimaging

Leitung

Abteilungsleiterin (kommissarisch)

apl. Prof. Dr. Gabriele Ende

Tel.: 0621 1703-2971

E-Mail

Forschungs- und Verwaltungsgebäude, EG, Raum 027

Beschreibung

Die Magnetresonanztomografie (MRT) ist eine wichtige und potenziell mächtige Methode, um die Entwicklung effektiver Behandlungsoptionen für psychiatrische Erkrankungen voranzutreiben. Mit speziellen MR-Techniken können die Charakteristiken neuronaler Aktivierung und Konnektivität (fMRI), der Biochemie (MRS), der Struktur (vbm, dartel) und  Mikrostruktur des Gehirns nicht-invasive, sicher und wiederholt untersucht werden.

Das Ziel der Abteilung Neuroimaging ist, die wissenschaftlichen Forschungsbereiche des ZI, die sich in drei Säulen gliedern, durch eigene und kooperative Forschungsprojekte und methodische Weiterentwicklungen zu unterstützen. Ultimatives Ziel ist es innovative Bildgebungsprotokolle in die klinische Routine einzuführen.

Für die Bildgebungsprojekte stehen derzeit zwei 3 T Siemens TIM Trio Tomografen zur Verfügung, die mit 32 Empfangskanälen ausgestattet sind. Einer der Tomografen ist zusätzlich mit der Multikern-Spektroskopie-Option und einem zweiten Hochfrequenzkanal ausgestattet. Darüber hinaus haben wir neue Hardware für Hyperscanning Experimente entwickelt und implementiert, um simultane Messungen an beiden Tomografen durchführen zu können. Dabei werden live Videos  der Gesichter und die Signale der Antworttasten zwischen den beiden Tomografen übertragen, die eine Kommunikation der beiden Personen in den Tomografen ermöglichen.

Mit dem 9.4T Bruker BioSpec Tierscanner sind die Forscher und Forscherinnen perfekt ausgestattet, einen Beitrag zur Lösung des „Flaschenhalses“ der translationalen Forschung in der Psychiatrie zu leisten.